Wer kann Insolvenz Anmelden

Derjenige, der Konkurs anmelden kann

Die Frist ist dem Insolvenzverwalter nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens schriftlich mitzuteilen. Ein Insolvenzantrag kann von mehreren Personen gestellt werden. Eine Gesellschaft kann auch Konkurs anmelden und sich selbst auflösen. Vor der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens muss ein sogenannter Insolvenzgrund vorliegen. Im Schreiben wird der Vermieter darüber informiert, dass er seine Forderung - also die Altschulden des Mieters - in die Insolvenztabelle eintragen kann.

Verfahren des Konkursverfahrens im Verband

In vielen Fällen ist ein Verband von der Insolvenz bedroht. So hat beispielsweise der Präsidium oder der Rechnungsführer eine Fehlkalkulation vorgenommen und der Verband droht ins Reine zu kommen, weil die Mitgliedsbeiträge oder Zuwendungen unzureichend sind. Andererseits verschuldet sich der Verband, weil er gegenüber den Kreditgebern haftbar ist und seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr gerecht werden kann.

Hier erfahren Sie, wie das Konkursverfahren funktioniert. Bei Vorliegen eines Insolvenzgrundes ist der Vorstand des Verbandes verpflichtet, das Konkursverfahren umgehend zu eröffnen. Daher muss er einen Insolvenzantrag einreichen ( "Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens") ( 42 Abs. 2 S. I BGB). Jeder, der mit Problemen bei der Ausfüllung des Insolvenzantrages rechnet, sollte am besten einen Sachverständigen konsultieren. Kann informell gemacht werden. Muss in schriftlicher Form gemacht werden. ist beim örtlichen Gericht zu beantragen.

Welcher Richter zustaendig ist, haengt davon ab, wo der Verband seinen satzung hat. Über wesentliche Ereignisse hat sich der Präsidialausschuss und die Hauptversammlung zu informieren. Darüber hinaus ist es ratsam, die ökonomische Lage des Verbandes stets im Auge zu behalten. Damit sind die Mitglieder des Vorstands die offensichtlichen Personen, die berechtigt sind, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Erfolgt der Antragstellung nicht von allen Mitgliedern des Vorstands zur gleichen Zeit, so ist der Grund für die Eröffnung der Sitzung zu begründen. Oftmals beauftragt der Club einen Liquidator. So kann er beispielsweise das Vermögen des Verbandes managen und die Vereinsarbeit verrichten. Er kann auch einen Zahlungsunfähigkeitsantrag einreichen. Ebenso können Kreditgeber des Verbandes wie Mitarbeiter oder Dienstleistungserbringer Insolvenz anmelden.

Die Klageschrift ist zulaessig, wenn der Glaeubiger ein gesetzliches Eigeninteresse an der Eroeffnung des Prozesses hat und seinen Anspruch und den Anlass fuer die Eroeffnung des Prozesses stichprobenartig nachweist ( 14 Abs. I. S. INSO). Wenn der Verband z.B. nach der zweiten Erinnerung seine Berechnung nicht gezahlt hat, kann dies ein überzeugender Anlass sein und das Bundesgericht muss den Schuldigen belasten ( 14 Abs. I, II. S. INSO).

Nach Eingang des Insolvenzantrags beim örtlichen Gericht eröffnet das Insolvenzverfahren. Bei Verzug kann der Gesamtvorstand in Anspruch genommen werden. Vorraussetzung für die Einleitung eines Konkursverfahrens ist, dass die Berechtigten den beantragen. Ist die Insolvenzursache hinreichend begründet, so genügt ein einzelnes Glied. Aber auch ein Kreditgeber des Verbandes oder der Insolvenzverwalter kann den Antragsteller, d.h. die mit der Liquidation des Verbandes beauftragte Person, einreichen.

Einige Dokumente müssen dem Gesuch beigelegt werden, z.B. die offenen Forderungen gegenüber Debitoren und Kreditoren sowie das Vermögen der Vereinigung. Welche Rechtsfolgen hat die Insolvenzeröffnung? Während des Konkursverfahrens kann die Zugehörigkeit eines Verbandes zu einem Verein beendet werden. Von der Insolvenz ist sie prinzipiell nicht berührt.

Ebenso wenig sind die Aufgaben des Verwaltungsrates oder der Generalversammlung davon berührt. Im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wird der Verband gemäß 42 Abs. 1 BGB auflösend. Die Vereinigung darf während des Insolvenzverfahrens keine Gesellschafter zulassen. Darüber hinaus hat der BGH (BGH-Urteil 11.11.1985 - II ZR 37/85) entschieden, dass auch die Beitragssätze außer Kraft gesetzt werden - sofern in der Statuten nichts anderes bestimmt ist.

Non-Profit-Organisationen gehen verloren, wenn der Verband seinen in der Statuten genannten Zweck aufgrund von Insolvenz nicht mehr erreichen kann (BFH-Urteil 16.05. 2007 - I R 14/06). Bis zur Beendigung des Konkursverfahrens ist der Verband rechtlich zuständig. Das Präsidium repräsentiert den Verband unverändert. Ein Konkursverfahren wird erst beendet, wenn das Vermögen des Vereins ausgeschüttet ist, solange es besteht.

Mit Abschluss des Insolvenzverfahrens erlöschen der Verband und seine Rechtspersönlichkeit. Häufig kann eine Insolvenz verhindert werden, und in den meisten FÃ?llen wird dies von den Betroffenen angestrebt. Bei Einstellung des Verfahrens auf Verlangen des Zahlungspflichtigen oder nach Bekanntgabe eines Insolvenzplanes, der den Bestand des Verbandes regelt, kann die Hauptversammlung die Fortführung des Verbandes beschlossen.

Es kann in der Statutenbestimmung vorgesehen werden, dass der Verband im Fall der Insolvenzeröffnung als nicht handlungsfähiger Verband bestehen bleibt; auch in diesem Fall kann die Fortführung als handlungsfähiger Verband unter den Bedingungen des S. 2 entschieden werden.

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