Wer kann einen Insolvenzantrag Stellen

Von wem kann ein Insolvenzantrag gestellt werden?

Wenn er es nicht tut, kann er wegen Verzögerung der Insolvenz verfolgt werden. Könnte es sein, dass hier etwas falsch eingeschätzt wird? Zu wem kann/mann Konkurs anmelden? GmbH: Dieses Unternehmen muss Insolvenz anmelden, sobald es zahlungsunfähig wird. Darf ich in der Insolvenz wieder Vermögen aufbauen?

Antrag auf Insolvenz - erläutert im Gründungslexikon (Enzyklopädie für Gründer)

Selbst wenn Sie sich für die Sanierung der Wirtschaftslage einsetzen - von Zeit zu Zeit ist ein Insolvenzantrag unumgänglich und Sie als unternehmerischer Gesellschafter sind auch dazu angehalten, sich nicht strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Wenn der Entrepreneur nun erfährt, dass er seine Leistungen an Gläubiger, Arbeitnehmer oder Sozialversicherungen nicht mehr erbringen kann, ist er zum Insolvenzantrag gezwungen.

Ist der Anteil der zu erfüllenden Ansprüche geringer als 10 vH, so wird die Insolvenz als vermuten. Insolvenzgründe: Im Falle einer Überdeckung können die bisherigen Forderungsbestände nicht mehr aus Erträgen oder vorhandenem Anlagevermögen reduziert werden. Wenn eine Gesellschaft eine Überschuldung bilanziert hat, die Fortbestehensprognose aber weiterhin günstig ist, aber noch keine Überschuldung iSd. des Konkursrechts vorliegt.

Stellt die Gesellschaft das Kapital zur Zufriedenheit ihrer Kreditgeber zur Verfügung, kommt es früher oder später zu Liquiditätsengpässen, die ihrerseits zur Insolvenz des Unternehmens in der Folge kommen können. Stehen krisenrelevante Indikatoren zur Verfügung und treten ökonomische Probleme auf, ist das Management gezwungen, diese genauer zu beobachten. Allerdings kommt der Überverschuldung bei Kapital- und Personengesellschaften ohne unbeschränkt haftende Gesellschafter nur im Insolvenzantrag eine Bedeutung zu.

Lässt sich ein Betrieb innerhalb der kommenden drei Kalenderwochen nur zu mehr als 90% oder weniger seiner Außenstände begleichen, so gilt er als zahlungsunfähig. Eine Insolvenz dagegen besteht nicht, wenn es nur zu temporären Zahlungsschwierigkeiten kommt. Eine Liquiditätsengpässe über einen Zeitabschnitt von ca. 30 Tagen können als Indiz herangezogen werden. Für die strafrechtliche und zivilrechtliche Haftung der Geschäftsführer einer Gesellschaft ist der Insolvenzzeitpunkt oder die Anerkennung ein wesentliches Verbindungselement.

Seit der Novelle des Insolvenzgesetzes 1999 hat der Insolvenzschuldner die Moeglichkeit, einen Insolvenzantrag zu stellen, wenn nur die Moeglichkeit einer kuenftigen Insolvenz gegeben ist. Der Insolvenzantrag kann hier eingereicht werden, wenn die Insolvenzwahrscheinlichkeit höher ist als das Nichteintreten innerhalb eines Jahrs. Diesem Insolvenzantrag ist in den meisten Fällen ein Eigenverwaltungsantrag beigefügt.

Von wem kann ein Insolvenzantrag gestellt werden? Im Falle von Körperschaften muss der Insolvenzantrag von den vertretungsberechtigten Stellen, d.h. dem Hauptgeschäftsführer einer Gesellschaft oder dem Verwaltungsrat der Gesellschaft gestellt werden. Im Falle von Einzelunternehmungen der Entrepreneur selbst. Von dem Zeitpunkt der Insolvenzbekanntmachung an haben Unternehmen oder die Gesellschaftsorgane drei Kalenderwochen Zeit, um die Insolvenz zu beantragen. Ansonsten gelten sie als in der Insolvenz verzögert.

Wenn einzelne Unternehmer jedoch trotz Bekanntheit ihrer Insolvenz neue Aufträge abschließen, können sie wegen Betrugs strafrechtlich verfolgt werden. Es herrscht neben dem Insolvenzantrag die Meinung, dass die Geschäftsführung auch zur Einreichung eines Sanierungsplans verpflichte. Bei Verletzung dieser Verpflichtungen haftet der geschäftsführende Gesellschafter selbst. Das Gleiche trifft zu, wenn er nach Bekanntwerden der Insolvenz einen Vertrag schließt oder Ansprüche abrechnet.

Der Vorstand einer Gesellschaft ist angehalten, alle Sanierungsmöglichkeiten voll zu nutzen. Wenn in einem Betrieb mehr als 19 Kreditoren davon berührt sind, wenn Ansprüche aus Arbeitsverhältnissen (Löhne, Sozialversicherungsbeiträge oder Steuerrückstände) vorliegen oder wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse grundlegend unergründlich sind, kann ein ordnungsgemäßes Insolvenzverfahren durchlaufen werden. Ein großer Pluspunkt dieses Vorgehens ist, dass die Aktivität fortgesetzt werden kann, was die Reorganisation vereinfacht und die Erfolgschancen steigert und auch die Kreditoren besser zufrieden stellt.

Nachdem der Insolvenzantrag gestellt wurde, ernennt das Bundesgericht einen Konkursverwalter, der mit Ausnahme der "Insolvenz in eigener Verantwortung" die Rettungs- und Reorganisationschancen abwägt. Wenn eine Fortsetzung den Gläubigern jedoch mehr Kosten verursacht als eine Stilllegung, wird das Konkursverfahren mangels Vermögen abgewiesen.

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