Was Passiert bei einer Insolvenz

Wie geht es im Falle einer Insolvenz weiter?

In einem zweiten Fall geschieht danach genau das, was eigentlich verhindert werden soll. - Vermietung oder Genossenschaftswohnungen sind von der Insolvenz nicht betroffen. Prinzipiell ist es immer möglich, auch während einer Insolvenz unabhängig zu bleiben. Alle Informationen über Zwangsverwaltungs- und Insolvenzverfahren. Sprung zu Was passiert mit den Mitarbeitern im Falle einer Unternehmensinsolvenz?

Wo bleibt das Geldsystem?

Wer auf der Suche nach einer geeigneten Versicherung für sich selbst ist, für den ist es sicherlich wichtig, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu finden. Schließlich möchten Sie, dass die Versicherung auch bezahlt, wenn der Leistungsfall eintritt und Sie wollen dafür etwas von ihm. Vielleicht machen Sie sich Sorgen darüber, was passiert, wenn Ihre Versicherung in Konkurs geht. An dieser Stelle erläutere ich Ihnen, warum eine Versicherungsinsolvenz sehr unwahrscheinlich ist und wie in diesem Falle Ihr eigener Versicherungsvertrag geschützt ist.

Die Tatsache, dass eine Versicherungsgesellschaft ihre Schulden nicht mehr begleichen kann, ist äußerst einseitig. Es ist selbst bei einer Rückversicherungsgesellschaft versichert. Sollte eine Versicherung trotzdem zahlungsunfähig werden, wird Ihr Versicherungsvertrag in Deutschland von einem Sicherungsfonds, dem sogenannten Protektor, übernommen. Aber auch im europäischen Ausland sind die Versicherten durch verschiedene Gesetze geschützt, zum Beispiel in Liechtenstein.

Versicherungen erhalten Gelder von prämienzahlenden Kundinnen und -kundinnen, aber auch von Kreditinstituten und Investoren. Im Gegenzug haben diese Spender das Recht, unter bestimmten Umständen von der Versicherung eine Rückerstattung zu erhalten: Die Versicherungsnehmer können bei Eintritt des Versicherungsfalls Leistungen erhalten und die Kreditgeber können ihr Eigenkapital zurückfordern. Jetzt kann es sein, dass diese Forderungen einer Versicherungsgesellschaft höher sind als die Vermögenswerte, die die Versicherungsgesellschaft hat.

Dies ist z.B. der Falle, wenn eine besonders große Anzahl von Kundinnen und Endkunden Versicherungsleistungen beantragt. Diese Versicherung wird dann als zahlungsunfähig angesehen. Weil Versicherungsgesellschaften viele Abnehmer haben. Wenn ein Teil der Versicherten bezahlt wird, fordern andere keine Leistungen, sondern bezahlen weiterhin ihre Einlagen. Das Versicherungsgeschäft ist daher in den allermeisten FÃ?llen eine sehr ausgewogene Angelegenheit und Insolvenzen treten selten auf.

Die Versicherungsgesellschaften beschäftigen so genannte Versicherungsexperten. Diese berechnen, wie hoch die Prämien für eine Versicherung sein müssen, damit alle Kundinnen und Kunden das für sie in Frage kommende Kapital erhalten können - zum Beispiel eine Berufsunfähigkeit. Die Versicherungsmathematiker haben viel Erfahrung in der Berechnung der Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde eine Geldforderung stellt und sicherstellt, dass die Versicherungspolicen konstant sind.

Selbst wenn die Versicherungsmathematiker gute Dienste verrichten - in der Theorie kann es immer noch vorkommen, dass eine Versicherungsgesellschaft plötzlich mehr auszahlen muss als erwarte. Das ist zum Beispiel der Falle, wenn ungewöhnlich viele Menschen unfähig werden und Gelder aus ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen. Und was passiert dann? Muss der Kunde jetzt auf sein versprochenes Kapital verzichten?

Weil jede Versicherungsgesellschaft einen großen Geschwister an ihrer Stelle hat, der ihr in solchen Situationen hilft - ein Rückversicherung. Es ist eine Form der Versicherung für Versicherer. Schließt ein Neukunde eine Versicherung ab und erhält der Versicherer von ihr Prämien, so gibt er einen kleinen Teil davon an den Rückversicherer ab.

Beantragt eine unvorhergesehene große Zahl von Versicherten Leistungen, so dass der Versicherer sie nicht alle auszahlen kann, gibt ihnen die Rückversicherung das nötige Auskommen. Insolvenzen von Versicherungsunternehmen können so in der Regel abgewendet werden. So kann sie Versicherungen wie die innovative Berufsunfähigkeitsversicherung Getsurance Jobs unterstützen - auch wenn Tausende von Kundinnen und Kunden plötzlich arbeitsunfähig werden.

Wie geht es bei der Insolvenz einer Lebensversicherung weiter? Für den seltenen Anwendungsfall, in dem eine Versicherungsgesellschaft trotzdem zahlungsunfähig wird, geht die Lebensversicherung - zu der auch die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt - wie folgt weiter: Wenn eine Versicherungsgesellschaft ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlen kann, muss sie dies der Finanzaufsicht nachweisen.

Letzterer stellt sicher, dass das Insolvenzverfahren eingeleitet wird. Dabei wird ein Konzept erarbeitet, wie die Gläubiger ihr Kapital zurückerhalten können. Das zuständige Insolvenzgericht muss während des Verfahrens einen besonderen Hausmeister benennen, um die Interessen der Versicherten zu wahren. Für alle Insolvenzverfahren gilt: Die Ansprüche des Versicherten haben Priorität vor den Ansprüchen anderer Anleger.

Dies bedeutet, dass die Versicherung zunächst an die Versicherungsnehmer (z.B. ihre Berufsunfähigkeitsrente) zahlen muss, bevor andere Gläubiger ihre Darlehen zurückbekommen (§315 VAG). Protectionktor stellt sicher, dass die Verträge der Versicherungsnehmer eingehalten werden und dass sie weiterhin ihre Leistungen erhalten, wenn sie diese bereits erhalten. Der Zeitpunkt beim Beschützer ist nur eine Übergangszeit für die Versicherungsverträge.

Wo erhält Protection sein Kapital her, um Versicherungsverträge vorübergehend fortzusetzen? Die im Gesamtverband der deutschsprachigen Versicherungswirtschaft organisierten Lebensversicherer müssen in einen Sicherheitsfonds einzahlen, mit dem die Versicherungsverträge von PROTECTOR fortgesetzt werden. Der Clou dabei ist, dass sie erst bei der Insolvenz der Mannheimer Lebensversicherung AG eingesetzt werden musste:

Mannheimer lebt musste 2003 Insolvenzantrag stellen. Die 344.000 Versicherungsverträge sollten so gespeichert werden, dass ihre Kundinnen und kunden das Kapital nicht für nichts einbezahlt haben und ihren Versicherungsschutz beibehalten. Zu diesem Zweck hat die Versicherungswirtschaft 2004 den Protector gegründet, der alle Verträge fortsetzte. 2017 hat Viridium die restlichen 10.000 Versicherungen vom Beschützer übernommen.

Die so genannte Run-off-Gesellschaft ist darauf spezialisiert, bestehende Versicherungen besonders effizient und kostensparend zu verwalten. Bei Kapitallebensversicherungen kann es zu Aktienspekulationen kommen, da sie ihren Kundinnen und Verbrauchern versprechen, das eingezahlte Kapital mit Zins zurückzuzahlen, wenn es keinen Anspruch gibt. Im Ausland sind die gesetzlichen Regelungen teilweise noch verschärft als in Deutschland - zum Beispiel in Liechtenstein, wo die Squarelife Lebensversicherungs-AG ihren Firmensitz hat.

Beantragt ein in Liechtenstein ansässiges Versicherungsunternehmen Insolvenz, werden die Aufträge nicht auf ein Unternehmen wie den Beschützer übergehen, das von einem Sicherungsfonds unterstützt wird. Das liechtensteinische Recht sieht vor, dass alle von den Versicherten eingezahlten Beträge als Sonderbeiträge zu betrachten sind. Dies bedeutet im konkreten Fall, dass die Sondermasse verwendet wird, um den Versicherungsnehmern im Notfall ihre Leistungen zu zahlen.

Anderen Konkursgläubigern - wie z.B. Kreditinstituten oder Investoren - ist dies nicht gestattet. Wird eine liechtensteinische Versicherungsgesellschaft zahlungsunfähig, wird es einen anderen Versicherer - auch ohne Beschützer - geben, der die Aufträge übernehmen und fortsetzen wird. Aber auch im Fürstentum Liechtenstein ist die Insolvenz von Versicherungsunternehmen sehr auffällig.

Mit der Liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht (FMA) wird sichergestellt, dass Versicherungsunternehmen über ausreichende, sichere finanzielle Mittel verfügen, um Kundenleistungen zu erbringen - und beispielsweise nicht zu viel Kapital in unsichere Wertpapiere investieren.

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