Verkürzte Insolvenz

Kürzere Insolvenzzeit

Konkursverordnung über eine verkürzte Kündigungsfrist von nicht mehr als drei beim Amtsgericht (w.a. Ri) Dr. Michael Müller, Leiter der Abteilung für Insolvenz- und Vollstreckungsfragen. Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erfolgt durch Einreichung eines Antrags beim zuständigen Gericht. Das Insolvenzverfahren wird eingestellt und das Verfahren von sieben auf fünf Jahre verkürzt. Dies eröffnet die Insolvenz nach wenigen Wochen.

Die Insolvenzplanung vom 07/2014 auch für Privatkonkurse/Verbraucherinsolvenzen.

In Anlehnung an den Beitrag "Verkürzung der Privatinsolvenz: Resteinschuldung in 3 Jahren" tritt die verkürzte Verkürzungen der privaten Insolvenz/Restschuldbefreiung von 6 auf 3 Jahre am 01.07.2014 in Erscheinung. Aufgrund der großen Mindestkontingente für die Senkung um 35 % halte ich diese neue Verordnung in der praktischen Anwendung für nicht sehr bedeutsam. In meinem oben genannten Beitrag werden Sie eine Bewertung und einen Zeitplan für eine bessere außergerichtliche Beilegung für alle an meinen Erfahrungen interessierten Parteien vorfinden.

Auch für Privat- und Konsumenteninsolvenzen wird am 01.07.2014 eine praxisrelevante Optimierung eingeführt: Schuldenerlass durch einen Zahlungsplan. Die Insolvenzplanung vom 07/2014 auch für Privatkonkurse/Verbraucherinsolvenzen. Dies ist ein Ratenvergleich unter Beaufsichtigung des Insolvenzgerichtes mit der Option, dass bei Verweigerung eines Insolvenzplans durch den einzelnen Kreditgeber die Einwilligung durch das Gesetz abgelöst wird.

Erfahrungsgemäß ist das Ausgleichsverfahren auch im Gläubigerinteresse noch vor Inkrafttreten des Insolvenzplans sehr sensibel und verhindert, dass am Ende nur eine (durchschnittliche) Insolvenzquote von 0-3% für Kreditoren erreicht wird. Selbst nach der Umsetzung des Insolvenzplans am 1.7.2014 wird ein Ausgleichsverfahren zur Vermeidung der Insolvenz in vielen FÃ?llen vernünftig und effektiv sein.

Schlägt jedoch ein außergerichtlicher Vergleich, d.h. ein Gläubigungsvergleich, wegen einzelner Gläubiger fehl, ist das Insolvenzplanverfahren ein sehr guter Weg, um das Konkursverfahren vorzeitig abzubrechen. Die Einstellung des Konkursverfahrens nach wenigen Wochen statt nach sechs Jahren (oder bei 35% Anteil nach drei Jahren) erscheint mir als sinnvoll. Weil in der überwiegenden Mehrheit der Privat- oder Konsumenteninsolvenzen nur Kontingente von bis zu 3% - meist gar keine Kontingente - erreicht werden, kann in einigen Fällen ein Konkursplan mit einer Kontingentsquote von 5% erstellt werden.

Nichtsdestotrotz empfehle ich den Betreffenden, vor dem Eintritt in das Konkursverfahren einen außergerichtlichen Schuldenerlass mit den Kreditgebern einzuleiten - ich stelle ein Konkursverfahren vor, in dem ich das (meist erfolglose) Insolvenzszenario durchschreibe und meine Erfahrungen auch aus der Sicht der Konkursverwaltung und der Kreditgeber vorstelle. Häufig haben die Kreditgeber eine hohe Kreditakzeptanz und ziehen es vor, einen Ausgleich zu erzielen, anstatt nach Jahren des Insolvenzverfahrens keine oder keine signifikante Quoten zu bekommen.

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