Unternehmen Insolvent

Firmeninsolvente

Im Buch von Wolfgang Marotzke geht es um Fragen der Fortführung oder Wenn ein Unternehmen nur für einen bestimmten Zeitraum Geldprobleme hat, reicht das für die Insolvenz nicht aus. Was müssen Ausbildungsbetriebe und Auszubildende beachten, wenn das Unternehmen Insolvenz anmeldet? Als Mitarbeiter zahle ich meinen Lohn, wenn das Unternehmen in der Insolvenz ist? Mit der Nachricht von der Insolvenz des Arbeitgebers wird den Arbeitnehmern schnell der Boden entzogen. Ihr Arbeitsverhältnis endet in der Regel mit der Anmeldung des Unternehmens zum Konkurs oder dem Verkauf.

Handelsrecht Der Weg zur Zahlungsunfähigkeit ist oft ein Kriechen.

Es gibt viele Ursachen, warum ein Unternehmen ausfällt. 2017 war kein leichtes Jahr für die Automobilindustrie: Der Diesel-Skandal beherrschte die Massenmedien und machte sich in vielen Autohäusern deutlich bemerkbar. Creditreform, der Informationsdienstleister für Unternehmen, hat kürzlich mitgeteilt, dass es 2017 9,6 Prozentpunkte mehr Zahlungsunfähigkeiten im Kraftfahrzeughandel gab als im Jahr zuvor.

Auch viele Autohäuser sind hoch verschuldet - nahezu jedes vierte Unternehmen (23,6 Prozent) hat eine Eigenmittelquote von weniger als zehn Metern. Damit soll ein Beitrag zum Themenbereich Konformität in der Unternehmens- krise geleistet werden. Im Gegensatz zu dem, was man bedauerlicherweise glaubt, ist die Eröffnung eines Konkursverfahrens keineswegs immer der Kontrollverlust über die Gesellschaft und die Beendigung des Geschäftsbetriebes durch die reine Silberung des Vermögens.

Die Gesamtzahl der Konzerninsolvenzen in Deutschland ist laut Creditreform im Jahr 2017 um gut sechs Prozentpunkte gesunken. Eine Tendenz, die auch der Dienstleistungsanbieter Crif Bürgel in seiner Untersuchung "Unternehmensinsolvenzen 2017" bestätigte: 20.276 Unternehmen mussten Konkurs anmelden, was bedeutet, dass die Anzahl der Konzerninsolvenzen im Jahr 2017 um 6,9 Prozentpunkte gesunken ist (gegenüber 21.789 im Vorjahr).

Im Jahr 2003 gab es 39.320 Konkurse, das entspricht nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Nach Angaben von Ingrid Riehl, Managing Director von Crif Bürgel, profitierten Unternehmen in Deutschland von positiven Umfeldbedingungen aufgrund einer stabilen Wirtschaft, günstiger Finanzierungskonditionen und einem weiteren exportstarken Markt. Es ist jedoch zu befürchten, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2018 signifikant zunimmt.

Springer-Autoren Bernd Heesen und 110th Wieser-Linhart erläutern in ihrem Bücherkapitel "Insolvenzrecht kompakt" (Seite 1): Jedes Unternehmen ist einem (unternehmerischen) Verlustrisiko unterworfen, und in der Regel kann jedes Unternehmen in Schwierigkeiten kommen oder insolvent werden. "Trotz einer guten Wirtschaft sollten sich Unternehmen daher nicht in ein falsches Sicherheitsgefühl verstricken. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Zahlungsunfähigkeit nicht nur das betreffende Unternehmen selbst betrifft.

Im Jahr 2017 beliefen sich die durchschnittlichen Forderungsverluste pro Insolvenzfall auf 1,5 Mio. E. Der durchschnittliche Forderungsausfall betrug 1,5 Mio. E. Vor allem Unternehmen der Logistik-, Bau-, Dienstleistungs- und Handelsbranche haben sich als besonders insolvenzbedrohlich erwiesen, wie Crifbürgel aufzeigt. Darüber hinaus wird etwa die Hälfe der Finanzrückgänge von Unternehmen verzeichnet, die seit weniger als zehn Jahren am Unternehmensmarkt tätig sind und damit noch vergleichsweise jungen Datums sind. Schwierige Finanzbedingungen, Veränderungen des Marktes, mangelnde technische Kompetenzen.

Folgende Faktoren werden ermittelt: Fehlen von Neuaufträgen oder Stornierungen oder Verschiebungen von bereits erteilten Aufträgen, Domino-Effekte durch insolventen Unternehmen, Managementfehler, mangelnde Unternehmens-Planung, kein Kontrolle oder mangelndes oder fehlendes Forderungsmanagement. Springer-Autor Jürgen Staab vertritt diese Ansicht in seinem Werk Kapitel "Insolvenzursachen". Auch hier werden mangelndes Kontrollieren, Finanzlücken und mangelndes Forderungsmanagement als die wichtigsten Ursachen für Insolvenzen angeführt.

Die Ursachen der Zahlungsunfähigkeit sind absolut durchführbar. Insbesondere risikobehaftete Unternehmen sollten hier ihre Steuern umgehend anpassen. Weil, wenn ein Unternehmen die eigenen finanziellen Verhältnisse nicht weiß und eine unternehmerische Planung nicht erfolgt, eine Unternehmerkrise bis zur Zahlungsunfähigkeit keine Seltenheit ist.

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