übersicht Insolvenzverfahren

Übersicht Insolvenzverfahren

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Übersicht über die einzelnen Insolvenzverfahren

Wann ist ein Insolvenzantrag zu stellen? Im Falle der Insolvenz des Schuldners ist er rechtlich dazu angehalten, spätestens 60 Tage nach dem Eintreten der Insolvenz die Insolvenz zu beanspruchen (die kurzfristigen Schulden können nicht nur kurzfristig beantragt werden - in diesem Fall kommt es nur zu einem Zahlungsverzug, sondern langfristig können sie nicht mehr ausgezahlt werden).

Im Falle von registrierten Partnerschaften (z.B. ÖG, Kommanditgesellschaft, GmbH u. C.), bei denen kein personengebundener Anteilseigner eine physische oder juristische Persönlichkeit ist (z.B. Gesellschaft, AG, Vereins, Genossenschaft), ist diese Verpflichtung auch im Falle der Überschuldung gegeben (berechnet auf der Grundlage von Marktwerten sind die Verbindlichkeiten höher als das Anlagevermögen und die Prognose des Fortbestands ist negativ).

Die Geschäftsführer oder Geschäftsführer der AG, der Gesellschaft und anderer juristischer Personen sind von der persönlichen Haftbarkeit bedroht, wenn sie nicht fristgerecht einen Insolvenzantrag für den dadurch entstandenen Schaden einreichen; bei juristischen Personen und der Gesellschaft KG´s (daher nicht: Einzelunternehmern, der Gesellschaft und der KG), die einer gesellschaftsrechtlichen Prüfung unterliegen, kann die individuelle Haf -tung dieser Person bis zu 100.000 EUR hinzugefügt werden.

Wie und wo ist der Insolvenzantrag zu beantragen? Eine informelle Benachrichtigung des Landgerichts, in dem die Gesellschaft ihren Hauptsitz hat oder im Handelsregister eingetragen ist, über die Aussetzung von Zahlungen aufgrund von Insolvenz oder Überschuldung ausreicht. Allerdings ist der Insolvenzantrag für jeden Kreditgeber auch dann möglich, wenn er eine (!) fällige und zahlungsunfähige Forderungen nachweisbar hat.

Ebenso rasch nutzbares Gesellschaftsvermögen (bei einer AG/GmbH auch Vermögenswerte der Geschäftsführung oder Direktoren und Aktionäre über 50 Prozent der Geschäftsanteile bis zu einem Höchstbetrag von EUR 4.000), dass mindestens die Eröffnungskosten des Konkursverfahrens abgedeckt sind (bis zu einem Höchstbetrag von EUR 4.000 je nach zustaendigem Landgericht) oder ein Kostensenkungsvorschuss in dieser Hoehe seitens eines Kreditors oder Dritten.

Der genaue Betrag des erforderlichen Vorschusses auf die Kosten wird vom zuständigen Gericht durch Bescheid festgelegt. Sind nicht so viele Vermögenswerte vorhanden oder wird der Vorschuss auf die Kosten nicht bezahlt, so wird das Insolvenzverfahren mangels kostendeckender Vermögenswerte nicht eingeleitet und die Gewerbeerlaubnis wird anschließend von der Gewerbeaufsicht entzogen. Im Falle von Einzelfirmen, OGs und KGs können die Kreditgeber versuchsweise die nicht durch die Zahlungsunfähigkeitsquote abgedeckten Teile der Forderung vom Entrepreneur oder von den persönlich haftenden Partnern im Wege der Vollstreckung einziehen.

Die Schuldnerin kann den Abschluß eines Umstrukturierungsplans mit dem Antrags auf Eröffnung eines Konkursverfahrens oder danach bis zur Beendigung des Konkursverfahrens anstreben. Vorteile: Mit der Begleichung laufen die restlichen Schulden aus (mit Ausnahmen von gesicherten Forderungen). Voraussetzung für das Reorganisationsverfahren mit Selbstverwaltung: Abgabe eines ausführlichen Reorganisationsplans und anderer Dokumente (insbesondere eine Vermögensaufstellung[Status] und Finanzplan).

Vorteile: Mit der Begleichung laufen die restlichen Schulden aus (mit Ausnahmen von gesicherten Forderungen). Existiert die Gesellschaft nicht mehr, ist der Forderungsausgleich beim Amtsgericht zu beantragen. Die Vorteile des privaten Insolvenzverfahrens liegen darin, dass auch wenn der vorgeschlagene Zahlungsplan aufgrund fehlender Einwilligung der Kreditgeber scheitert, ein so genanntes Absorptionsverfahren beantrag. So ist es möglich, nach Abschluss des Absorptionsverfahrens (fünf Jahre) auch gegen den Wunsch der Kreditgeber und ohne Einhaltung einer Mindestkontingentierung von Restschuld befreit zu werden.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum