Restschuldbefreiung Regelinsolvenz

Insolvenz von Restschuldbefreiungen Regelinsolvenz

Personen, Selbständige oder ehemalige Selbständige, für die das Standardinsolvenzverfahren mit einem Antrag auf Restschuldbefreiung gilt. Der Schuldner erhält dann die Restschuldbefreiung durch gerichtlichen Beschluss. Stufe: Der Antrag auf Privatkonkurs und auf Restschuldbefreiung. Restliche Schuldenerlass (Schuldenerlass) wenn.

Regelmäßige Insolvenz - Niclas Knietzmann

In der Regel ist die Verpflichtung, einen Insolvenzantrag beim sachverständigen Gericht zu stellen, ab dem Moment der Bekanntgabe der Insolvenz oder der Überschuldung der Unternehmung gegeben. Aus diesen Grund ist eine persönliche Insolvenzberatung ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Unternehmens unerlässlich. Die reguläre Insolvenz eröffnet für Selbständige und ehemalige Selbständige die Chance, innerhalb eines vertretbaren Zeitraums durch Restschuldbefreiung Schulden zu erlassen.

Alternativ zur Schuldentilgung bieten sich die verhältnismäßig gütliche Beilegung mit den Kreditgebern und der Zahlungsplan an. Die Einstellung des Geschäftsbetriebs ist nicht zwangsläufig erforderlich, um das Konkursverfahren durchzuziehen. Bei einer regulären Insolvenz richten sich die Möglichkeiten und Gefahren in hohem Maße nach den jeweiligen Gegebenheiten des Insolvenzverwalters, daher sollten Sie sich im jeweiligen Fall an uns wenden.

Das Insolvenzrecht differenziert zwischen Verbraucher- und regulären Zahlungsunfähigkeitsverfahren. Die reguläre Insolvenz erfordert im Gegensatz zur Konsumenteninsolvenz keinen fehlgeschlagenen aussergerichtlichen Vergleichsversuch mit den Kreditoren des Zahlungspflichtigen. Eine solche außergerichtliche Einigung kann jedoch auch für Selbstständige Sinn machen und im Falle eines Erfolgs ein Konkursverfahren umgangen werden. Es gibt keine Wahl zwischen den oben aufgeführten Verfahren: Debitoren, die zum Antragsteller freiberuflich tätig sind oder in der Historie freiberuflich tätig waren, unterliegen in der Regel dem normalen Konkursverfahren, ungeachtet des Umfangs ihrer Geschäftstätigkeit.

Für früher selbständige Privatpersonen besteht jedoch eine Ausnahmeregelung, wenn ihre wirtschaftlichen Verhältnisse beherrschbar sind und keine Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis erwachsen. Von der Beherrschbarkeit der finanziellen Verhältnisse wird ausgegangen, wenn der Debitor zum Eröffnungszeitpunkt weniger als 20 Kreditoren, d.h. höchstens 19 Kreditoren hat. Die Anforderungen aus dem Arbeitsverhältnis beinhalten auch Anforderungen an die sozialen Versicherungsträger (z.B.

Die Erfahrung zeigt, dass der Beratungs- und Betreuungsbedarf vor allem durch Ansprüche der Kassen aus dem Arbeitsverhältnis gestiegen ist. Unter Umständen können solche Ansprüche von der im Rahmen des Insolvenzverfahrens gewährten Restschuldbefreiung (teilweise) befreit sein. Die Gesamtlaufzeit bis zur Gewährung der Restschuldbefreiung kann unter gewissen Bedingungen auf fünf Jahre, im Einzelfall gar auf drei Jahre reduziert werden.

Wird der Antrag auf Insolvenz nach dem 01.07.2014 eingereicht, kann die Dauer des Verfahrens auf fünf Jahre verkürzt werden, wenn alle Aufwendungen für das Insolvenzverfahren innerhalb dieser Frist korrigiert wurden. Sind neben den Anschaffungskosten 35 v. H. der Forderungen der Gläubiger innerhalb von drei Jahren abgedeckt, ist eine Restschuldbefreiung bereits an dieser Stelle möglich. Eine Verkürzung des Verfahrens auf drei Jahre wird jedoch in der Regelfall nicht berücksichtigt, da die Summe der Verfahrenskosten proportional durch die Summe der eingezogenen Insolvenzmassen bestimmt wird und diese den Insolvenzmassen im Voraus zu erstatten sind.

Eine weitere Möglichkeit, das Verfahren zu verkürzen, ist der Zahlungsplan. Die Insolvenzplanung ist eine besondere gerichtliche Regelung. Die Insolvenzplanung ermöglicht es Schuldnern und Gläubigern, das Konkursverfahren auszusetzen. Für den Insolvenzgerichtshof hat der Insolvenzverwalter neben der Prozessverkürzung auch den weiteren Vorzug, dass er die sogenannte Restschuldbefreiung erhält.

Mit der Befreiung von der Restschuld wird ein grundlegendes und dauerndes Zwangsvollstreckungsverbot auch für alle weiteren Ansprüche von nicht in das Konkursverfahren involvierten Glätten. Ein erfolgreicher Zahlungsplan setzt ein Übernahmeangebot des Zahlungspflichtigen voraus, um die Ansprüche der Gläubiger des Insolvenzverfahrens zum Teil zu begleichen. Grob gesagt, haben sich im Zuge der regulären Insolvenz Offerten mit einer Zufriedenheitsquote von ca. 5% oder mehr durchgesetzt.

Ist es demnach dem Insolvenzgläubiger möglich, den Gläubigern eine einmalige Zahlung aus Fremdmitteln in Höhe von mindestens 5% der Gesamtschuld zu gewähren, sollte ein Zahlungsplan erwogen werden. Aus Sicht des Schuldners hat der Zahlungsplan den Vorzug, dass die Kreditgeber in einer Mehrheitsbeschluss über den Zahlungsplan entscheiden.

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