Regelinsolvenzverfahren

reguläres Insolvenzverfahren

Ein Neuanfang mit dem regulären Insolvenzverfahren. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Regular Insolvency Proceedings" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Den Antrag auf ein reguläres Insolvenzverfahren können Sie selbst beim Gericht stellen. Eine übertragende Reorganisation kann sowohl im regulären Insolvenzverfahren als auch im Rahmen der Selbstverwaltung durchgeführt werden. Wer als Selbständiger ein Insolvenzverfahren beantragen will, muss einen Antrag auf Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens stellen.

Laufzeit einer regulären Insolvenz| Schmidt Kanzlei

Das Verfahren für eine reguläre Insolvenz ist von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich, da es von der Grösse und dem Aufbau des Unternehmen sowie der Zahl der Kreditgeber abhängt. Dabei ist auch die Laufzeit einer Firmeninsolvenz von Zeit zu Zeit sehr unterschiedlich. Daher kann die Problematik der Laufzeit eines ordentlichen Insolvenzverfahrens nicht allgemein geklärt werden.

Es gibt jedoch einige Hinweise, die unter anderem von der Unternehmensform (Unternehmen, Selbständige, Freiberufler) abhängen. Eine reguläre Insolvenz bei Rechtspersonen nimmt im Durchschnitt etwa vier Jahre in Anspruch. In diesen Zeitabschnitt fällt nicht die Zeit, in der über den Insolvenzantrag beschlossen wird. Zu diesen rund vier Jahren kommt daher die Zeit zwischen der Einreichung des Antrags und der Einleitung des tatsächlichen Konkursverfahrens hinzu.

Bei der Firmeninsolvenz einer Gründung, einer Kooperative oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH & CO. KG) dauern die Prozesse in der Praxis meist viel länger. Bei der Insolvenz einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung kann es zu Verzögerungen kommen. Bei bis zu zehn Jahren, die die reguläre Insolvenz hier einleitet, ist das Vorgehen hier in vielen FÃ?llen besonders aufwÃ??ndig und damit auch besonders geduldig fÃ?r alle Betroffenen.

Zwischen der Einreichung des Insolvenzantrages und der Beschlussfassung über diesen ist die erste Stufe einer regulären Insolvenz. Hier muss das sachverständige Konkursgericht (Amtsgericht) darüber befinden, ob ein Konkursverfahren im Einzelfall überhaupt möglich ist, weil es tatsächlich einen Grund für die Insolvenz gibt und das bestehende Vermögen des antragsstellenden Unternehmers zur Deckung der Insolvenzkosten ausreichend ist.

Dazu beauftragte das Zahlungsunfähigkeitsgericht in der Regelfall einen Sachverständigen mit der Klärung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft und liefert dem Zahlungsunfähigen damit die Entscheidungsgrundlage für die Einleitung des Verfahrens. Daher kann diese Zeitspanne zwischen sechs und gut drei Monate sein. Andererseits nimmt das tatsächliche Konkursverfahren, das mit der Eröffnungsentscheidung des Insolvenzgerichts eingeleitet wird, erheblich mehr Zeit in Anspruch.

Im Rahmen dieser regulären Insolvenzphase erfolgt die tatsächliche Umstrukturierung oder Auflösung des Unter-nehmens. Es ist daher leicht verständlich, dass die Unternehmensgröße, die Zahl der Kreditgeber und das Verfahren der Kreditgeber in dieser Stufe des normalen Insolvenzverfahrens einen wesentlichen Einfluß darauf haben, wie rasch die Gesellschaft saniert oder liquidiert werden kann.

Nach der behördlichen Insolvenzeröffnung (Eröffnungsbeschluss) untersucht der Konkursverwalter nun die im Betrieb noch vorhandenen Sach- und Geldmittel (Insolvenzmasse) und stellt die Gesamtsituation des Vermögens klar. Die Ermittlungen an dieser Schnittstelle sind sehr zeitaufwendig und auch die Liquidation des Unternehmensvermögens durch den Konkursverwalter kann einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass dieser Teil des Firmeninsolvenzverfahrens am meisten benötigt wird.

Im Gegensatz zu Unternehmen oder Verbänden ist bei der regulären Insolvenz von Privatpersonen (selbständige Unternehmer oder Freiberufler) eine Befreiung von Restschuld möglich. Daher folgt bei physischen Menschen nach dem tatsächlichen Konkursverfahren die so genannte good conduct period, an deren Ende immer die Restebereinigung steht. Wenn dann die Entlastung der Restschuld variiert: Bereits dreieinhalb Jahre nach Beginn des tatsächlichen Konkursverfahrens kann die Entlastung an Freelancer oder Unternehmer erfolgen, wenn zu diesem Zeitpunkt 35% der Verschuldung und darüber hinaus alle Prozesskosten zurückgezahlt worden sind.

Im Übrigen kann die Befreiung von der Restschuld nach fünf Jahren gewährt werden, sofern alle Prozesskosten zu diesem Zeitpunkt erstattet werden. Allerdings wird sechs Jahre nach Beginn des tatsächlichen Konkursverfahrens für natürliche Personengruppen in allen Fällen eine Entlastung der Restschuld gewährt - und zwar ungeachtet dessen, ob und wie viele Forderungen in diesem Zeitraum zurückgeführt werden konnten.

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