Privatkonkurs Wien

Staatsbankrott in Wien

Landgericht (in Wien beim für Vollstreckungsangelegenheiten zuständigen Landgericht). Er hat vor drei Wochen Privatkonkurs angemeldet. Wird kein Vergleich erzielt, kann beim Amtsgericht im Insolvenzfall ein Privatkonkurs eröffnet werden. Darf ich in den Privatkonkurs gehen? Zuständig dafür ist das Landgericht oder, in Wien, das Handelsgericht.

Einfacherer Schuldenerlass führt zu Eile beim Privatkonkurs

Österreich - Hannes Kartnig muss seinen Riemen umlegen. Er hat vor drei Monaten Privatkonkurs beantragt. Er wird nur einen kleinen Teil seiner Schulden in der Größenordnung von 8,8 Mio. EUR in der Zahlungsunfähigkeit zurückzahlen: Er bot zwei Prozentpunkte im Vergütungsplan an. Mit der Nutzung von Plätzchen für Webanalysen und digitale Werbezwecke bin ich einverstanden.

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Burgenland mit deutlichem Vorsprung

Gegenüber 2017 stieg die Anzahl der privaten Insolvenzen um rund zwei Dritteln. Das Fremdkapital hat sich nahezu verdreifacht. Für die Zukunft ist es wichtig. Im Dreivierteljahr 2018 wurden in Österreich 7.801 privatwirtschaftliche Schuldenbereinigungsverfahren eingeleitet. Die Insolvenzstatistiken von KSV 1870 zeigen einen soliden Anstieg von knapp 66% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2017. Das Fremdkapital betrug 1,5 Mrd. EUR, was einem Anstieg von knapp 166% entspricht.

Auch die Privatinsolvenzen in den ersten drei Vierteln stellen mit 7.801 einen Rekord dar. Ursache dafür ist das Konkursrechtsänderungsgesetz 2017 (IRÄG 2017), durch das die Anzahl der Debitorenanträge im vergangenen Jahr zunächst stark zurückgegangen ist und erst im vierten Vierteljahr 2017 wieder gestiegen ist. In den ersten neun Lebensmonaten hat sich dieser Entwicklungstrend 2018 fortgesetzt: "Die derzeitigen Höchststände sind das Resultat des IRÄG 2017 und der Entwicklungen der vergangenen Monate", erläutert Dr. Hans-Georg Kantner, Abteilungsleiter der Insolvenz KSV1870.

Auch gegenüber einem "normalen" Jahr der Insolvenz, d.h. einem Jahr ohne gesetzgeberische Kürzungen, weisen die eingeleiteten Schuldenbereinigungsverfahren einen deutlichen Anstieg von fast 28% auf. Das damit verbundene hochgerechnete Fremdkapital wuchs um 166% an. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 1,502 Mrd. EUR oder 193.000 EUR pro Debitor.

Mit diesem Mittelwert wird der langfristige Mittelwert von rund 120.000 Euro pro Kreditnehmer weit übertroffen und zeigt, dass immer mehr hochverschuldete Debitoren nach dem IRÄG 2017 einen Schuldenausgleich oder eine Rückstandsentschädigung suchen. Die Privatinsolvenzen im burgenländischen Raum stiegen gegenüber dem gleichen Zeitraum 2017 um knapp 155 Prozentpunkte, in Salzburg fiel der Zuwachs mit einem Zuwachs von rund 32 Prozentpunkten dagegen signifikant niedriger aus.

Die Anzahl der Firmeninsolvenzen stieg in den ersten drei Quartalen leicht um fast zwei Prozentpunkte auf 3785. Zugleich stiegen die Verbindlichkeiten zahlungsunfähiger Unternehmen um rund 21% auf 1,3 Mrd. auf. Zugleich ist die Anzahl der davon betroffene Mitarbeiter um mehr als 22% auf 14.200 gestiegen.

Ein Vergleich der Bundesländer zeigt signifikante Abweichungen gegenüber 2017: Den stärksten Anstieg verzeichnete Niederösterreich mit einem Anstieg von nahezu zehn Jahren. An zweiter Stelle steht Kärnten mit einem Wachstum von rund neun Prozentpunkten, vor Vorarlberg mit nahezu sieben Prozentpunkten mehr Unternehmensinsolvenzen. Tirol verzeichnete mit einem minus von mehr als elf Prozentpunkten den stärksten Einbruch.

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