Privatkonkurs

Staatsbankrott

Der Privatkonkurs - was ist das? Die Bezeichnung Privatinsolvenz kommt aus der Schweiz und Österreich. Damit ist die so genannte Privatinsolvenz in Deutschland gemeint. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Privatkonkurs" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für französische Übersetzungen. Liebe Forumsmitglieder, ich habe eine Frage zum Ende meines Privatkonkurses, genauer gesagt zur letzten Zahlung.

Privatinsolvenz

Der Begriff "Privatkonkurs" ist zwar missverständlich, hat sich aber etabliert. Es ist in der Tat eine besondere Art des Konkursverfahrens für alle physischen Menschen (d.h. nicht für Unternehmen), seien es nun Private (auch für frühere Unternehmer) oder Selbständige. Wozu Privatkonkurs? Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeiten des Schuldenerlasses auch gegen den Wunsch der Kreditgeber im Absorptionsverfahren (was im regulären Konkursverfahren nicht möglich ist).

Darüber hinaus ist bei Privatpersonen nicht das Landgericht, sondern das Amtsgericht Gerichtsstand; es wird kein Kostervorschuss gefordert und das Vorgehen ist günstiger, da kein Konkursverwalter ernannt wird. Tipp: Wenn das Geschäft also nicht mehr fortgeführt werden kann, sollte das Geschäft zunächst wirklich aufgelöst werden (Gewerbeschein löschen!) und dann sollte ein Privatkonkurs beantragt werden.

Von wem kann ein Privatkonkurs beantragt werden? Sowohl der Debitor als auch jeder Kreditor können einen "normalen" Zahlungsunfähigkeitsantrag einreichen. Ein Privatkonkursantrag (d.h. die Beantragung des Abschlusses eines Zahlungsplanes und die Eröffnung eines Abgabeverfahrens) kann nur vom Zahlungspflichtigen selbst gestellt werden, auch während eines von einem Zahlungsempfänger beantragteinstellungsverfahrens. Inwiefern funktioniert der Privatkonkurs?

Versuchen, einen Restrukturierungsplan abzuschließen (nicht obligatorisch ); im Falle des Scheiterns: Verwertung des Vermögens; versuchen eines Auszahlungsplans; im Falle des Scheiterns: Abschöpfen des Verfahrens mit Tilgung der Restschuld. Hinweis: Wenn das Untenehmen gehalten werden soll, ist es unerlässlich, dass ein Restrukturierungsplan erstellt wird, da sonst das Gesamtvermögen veräußert wird. Für den Umstrukturierungsplan ohne Selbstverwaltung muss die Bezahlung einer Mindest-Quote von 20 Prozent (privat: 30 Prozent) in maximal zwei Jahren (privat: fünf Jahre) erfolgen.

Der Mehrheit der Kreditgeber muss zugestimmt werden (mehr als 50% der bei der Beschlussfassung vertretenen Kreditgeber, wenn ihre Ansprüche mehr als 50% des gesamten Forderungsbetrags der vertretenen Kreditgeber ausmachen). Bei dem Auszahlungsplan handelt es sich um eine Form des vereinfachten Umstrukturierungsplans ohne Mindestkontingent und mit einer maximalen Auszahlungsdauer von sieben Jahren. In der Realität sollte jedoch mindestens eine Quotenhöhe von 10 Prozent eingehalten werden, da sich die Kreditgeber sonst nicht einigen würden.

Der Mehrheit der Kreditgeber muss zugestimmt werden (wie beim Umstrukturierungsplan). In dem Abgabeverfahren muss der Debitor dem Verwalter alle pfändbaren Anteile seines Einkunfts und alle anderen erhaltenen Geldleistungen übergeben. Am Ende der fünfjährigen Abgabefrist muss das Bundesgericht das nicht abgebrochene, beendete Abgabeverfahren für nichtig erklärt und zugleich die Befreiung von der Restschuld ausgesprochen werden (keine Mindestkontingente erforderlich).

Der Kreditgeber muss sich nicht einigen. Muss ein Anwalt hinzugezogen werden? Es ist nicht zwingend nötig, sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen, aber es ist ratsam, zur Vorbeugung eines Privatkonkurrenten mindestens einen Fachberater (Unternehmensberater, Steuerexperte, Anwalt, Schuldnerberatungsstelle) hinzuzuziehen. Muss man sich an die Schuldenberatungsstelle wenden? Nein, aber zur Vorbeugung einer privaten Insolvenz ist es ratsam, mindestens einen kompetenten Berater (Unternehmensberater, Steuerexperte, Anwalt, Schuldnerberatungsstelle) hinzuzuziehen.

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