Privatinsolvenzantrag

Insolvenzantrag privat

Die private Insolvenzanmeldung wird im Internet veröffentlicht und ist für jedermann sichtbar. Oft ist diese Haftung der Grund für die Privatinsolvenz des Geschäftsführers. Er ist dann nicht verpflichtet, einen "privaten" Insolvenzantrag zu stellen. (Angabe, ob gewerblich oder privat genutzt). Ab wann muss ich einen Antrag auf Privatinsolvenz stellen?

Tilgung eines Privatkredits vor dem Zahlungsunfähigkeitsantrag

Anfang des Jahrs habe ich meine Privatrente an die Firma Casclife veräußert, aber das Preisgeld wurde erst Ende Maerz ausbezahlt. Auf Wunsch des Alleingläubigers (Sparkasse) hat mich der Insolvenzverwalter gebeten, die Kontenauszüge für das gesamte Vorjahr vorzulegen und den Cashlife-Auszahlungsbetrag ermittelt. Dabei erklärte ich, dass mein laufendes Konto überschuldet sei, ich habe die alten Schulden meiner Mütter getilgt (der Zahlungsnachweis meiner Mütter in den Jahren 2003, 2004 und 2005 wurde durch Bankauszüge erbracht), Anwaltsgebühren bezahlt und den restlichen Teil für den Privatkonsum oder das Leben für mich und meine Schützlinge aufgewendet.

Für ihre Ansprüche ist die Bank durch Grundschuldregistrierungen abgesichert, und mein Ex-Mann besitzt die Hälfe der Liegenschaft. Die Auszahlung durch Caslife entsprach nicht einmal einem Dezehntel der Forderung der Sparkasse. Muß ich jetzt fürchten, daß die Bank das an meine Mütter zurückerstattete Geldbetrag zurückfordern wird oder daß ich verfolgt werden kann?

Die Rückmeldung ist vom 23.11.2007 und kann auslaufen. Stelle jetzt deine momentane Anfrage und erhalte eine rechtlich verbindliche Anwort von einem Anwalt. Bitte berücksichtigen Sie, dass Ihre Mütter eine nahestehende Personen nach 138 ISB sind, mit der Konsequenz, dass im Einzelfall im Anfechtungsfall die Beweisaufnahme erleichtert wird.

Hoffentlich haben meine Bemerkungen Ihnen eine erste juristische Orientierungshilfe gegeben. Vielen Dank für Ihr Interesse. Eine endgültige juristische Beurteilung Ihres Anliegens setzt die genaue Kenntnis des Sachverhalts voraus. Wir weisen darauf hin, dass zusätzliche Gebühren entstehen. Mittlere Anwaltsbewertungen: detaillierte Auskunft. Das erste Antwortschreiben war recht kurz. In Absprache mit dem Kunden war die Lösung detaillierter und ausgewogener.

Ist es möglich, einen Antrag auf Insolvenz zurückzuziehen?

Im Finanznotfall haben Debitoren oft nur einen Ausweg: die Zahlungsunfähigkeit. Nach der Antragstellung scheuen viele Debitoren den Informationsaufwand. Häufig wünscht sich der Zahlungspflichtige, dass er den Zahlungsantrag ganz unkompliziert abheben kann. Aber: Rückzug des Insolvenzantrags: Das Insolvenzverfahren kann noch bis zur Verfahrenseröffnung auslaufen.

Er ist dann dazu angehalten, das Konkursgericht und den Konkursverwalter über alle finanziellen Verhältnisse zu informieren. Wurde der Zahlungsantrag von einem Kreditgeber gestellt, kann der Kreditgeber den Zahlungsantrag vor Beginn des Insolvenzverfahrens zurückziehen. Sobald die Angelegenheit geklärt ist, muss auch der Gesuch zurückgezogen werden. Wenn z. B. der Debitor die Forderungen des Kreditors erfüllt hat, kann das Prozess vor der Öffnung eingestellt werden.

Hier muss das Konkursgericht darüber befinden, wie hoch die Verfahrenskosten sind. Denn für die Antragsbearbeitung ist bereits Zeit vorgesehen. Der Debitor hat in diesem Falle die anfallenden Gebühren zu tragen. Lediglich in seltenen Fällen können die Kreditgeber das Mahnverfahren fortsetzen, auch wenn die Forderungen bereits reguliert sind.

Ist der Gesuch eines Gläubigers bereits in einem Zeitabschnitt von bis zu zwei Jahren eingereicht und mit einer Auszahlung beglichen worden, muss ein zweiter Gesuch nicht zurückgezogen werden. Debitoren können sich gegen die Fortsetzung des Prozesses verteidigen, sollten aber immer Rechtsbeistand suchen.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum