Privatinsolvenz Dauer 2016

Dauer des Privatkonkurses 2016

Am 08.08.2016. Wie lange werden Informationen über eine Verbraucherinsolvenz gespeichert? Derzeit wird jedoch davon ausgegangen, dass der Richtlinienvorschlag damit im Einklang steht.

Das Insolvenzgericht hat sich nach Erhalt der Schuldnerbeschreibung am 17. Mai 2016 geweigert, die Restschuld zu tilgen. Ein Beschluss des Amtsgerichts Fürth vom 13. Januar 2016 (ZInsO 2016, 290).

Zahlungsunfähigkeitsverfahren

Jetzt ist es erstmalig möglich, als Einzelperson in einem dreiteiligen, außergerichtlichen und justiziellen Prozess von seinen Verbindlichkeiten freizustellen. Die Verbraucherinsolvenz ist ein zweistufiges Verfahren: Kreditoren dürfen nicht in eine schlechtere Position gebracht werden als in Gerichtsverfahren. Alle Kreditoren müssen beteiligt sein. Sofern alle Kreditoren Ihrem Schuldenabgleich zustimmen und Sie die Verträge einhalten, sind Sie am Ende der Laufzeit der Vereinbarung schwulungsfrei (wenn Sie keine Kreditoren übersehen haben!).

Kommt es nicht zu einer Vereinbarung, brauchen Sie zur Eröffnung des Gerichtsverfahrens eine Bestätigung einer so genannter geeigneter Personen (z.B. Anwälte, Treuhänder, Steuerberater) oder Einrichtung (Schuldnerberatungsstellen), aus der hervorgeht, dass der außerschulische Versuch, eine Vereinbarung zu erzielen, fehlgeschlagen ist. Sollte der Versuch der außergerichtlichen Streitbeilegung fehlgeschlagen sein, können Sie beim zuständigen Gericht Ihres Wohnortes ein Insolvenzverfahren für Verbraucher einleiten. Das hat den Nachteil, dass nun nicht mehr alle, sondern nur noch die Mehrzahl der Kreditoren dem Schuldenabgleichsplan nach "Kopf und Schuldenbetrag" zugestimmt werden muss.

Ihr Insolvenzantrag wird bis zur endgültigen Feststellung des Einigungsversuchs des Gerichts ausgesetzt. Das heißt, Sie müssen die im Schuldenregulierungsplan festgelegten Leistungen erbringen, sonst können die Kreditoren die Zwangsvollstreckung anstreben oder der Tarif versagt und Ihre Zahlungsverpflichtungen werden ( "leben" abzüglich bereits erfolgter Zahlungen) wieder in der ursprünglichen Größenordnung. Vorraussetzung für die Verfahrenseröffnung ist, dass es ein Pfändungsgut gibt, das die Prozesskosten absichert, oder dass Ihrem Wunsch nach Verschiebung der Prozesskosten entsprochen wird.

Sie haben die Funktion, Ihr beschlagnahmtes Vermögen und Ihre finanziellen Vermögenswerte zu realisieren und den Erlöse zur Deckung der Prozesskosten sowie zur Schuldentilgung zu verwenden. Durch die Entscheidung des Gerichtes, das Verfahren zu eröffnen, werden die Kreditgeberinnen und Kreditgeber in der Öffentlichkeit gebeten, ihre Ansprüche gegen Sie beim Insolvenzverwalter geltend zu machen. Dritte werden durch die Publikation auf Ihr Konsumenteninsolvenzverfahren aufmerksam.

Danach überprüft das Bundesgericht, ob die Kreditgeber legitime Begründungen (z.B. Falschangaben über ihr Einkommen und ihre finanzielle Situation) vorgelegt haben, die keinen Schuldenerlass erlauben. Besteht kein Grund, die Verfahrenseröffnung zu verweigern, wird das Verfahren abgeschlossen und nach etwa einem Jahr widerrufen. Der so genannte Treuhandbereich, der zeitgleich mit der Verfahrenseröffnung startet, dauert bis zum Ende des Sechsjahreszeitraums.

Wenn Sie diesen Pflichten nachkommen, bewilligt Ihnen das Konkursgericht nach sechs Jahren eine Nachlassregelung. Lediglich wenige Passiva sind von der Befreiung von der Rückstandsentschuldung befreit: Bußgelder, Bußgelder sowie Straf- und Verwaltungsstrafen, Unterhaltsverpflichtungen, die der Debitor absichtlich, pflichtwidrig, nicht eingeräumt hat, Ansprüche aus einer vorsätzlichen deliktischen Tätigkeit, sofern diese vom betreffenden Kreditor mit dieser Rechtsgrundlage erklärt werden.

Die Prozesskosten werden in der Regelfall vom Insolvenzverwalter getragen. Wenn Sie jedoch keine Finanzmittel zur Deckung der anfallenden Ausgaben haben, steht Ihnen der Zutritt zum Konsumenteninsolvenzverfahren und zur Befreiung von Restschuld nicht zu. Die Aufschiebung der Prozesskosten wird nur bewilligt, wenn weder Sie noch ein Dritter in der Lage ist, einen Vorschuss auf die Prozesskosten zu entrichten, und wenn die Möglichkeit einer Befreiung der Restschuld droht.

Wenn Ihnen eine Aufschiebung bewilligt wurde, müssen die Prozesskosten ersetzt werden, bevor die Ansprüche anderer Kreditgeber erfüllt sind. Dies bedeutet, dass Ihre Kreditgeber während des ganzen Insolvenz- und Restpostenlösungsverfahrens auf ihre Pfändungsbeträge bis zur Rückzahlung der abgegrenzten Prozesskosten verzichtet haben. Sind die Aufwendungen zum Zeitpunkt der Gewährung der Restschuld aufgrund fehlender Mittel noch nicht bezahlt, ist der Restbetrag innerhalb von vier weiteren Jahren in Tranchen zurückzudecken, wenn Ihr Ertrag gewisse Grenzwerte überschreitet.

Dafür müssen Sie einen Rechtsbeistand beantragen. Werden die Aufwendungen nach diesem Zeitpunkt nur zum Teil oder noch nicht zurückgezahlt, wird auf die Restzahlung verzichtet. Damit ist es in der Praxis in der Regel möglich, die Zeit für einen Neuanfang der Überschuldeten, auch wenn sie keine Existenzmittel haben, ca. 10 Jahre nach Beginn des Konsumenteninsolvenzverfahrens zu reduzieren. Es gibt zwei Möglichkeiten: In diesem Falle muss ein Gesuch um frühzeitige Tilgung der Restschuld eingereicht werden.

Hierfür ist ebenfalls eine Bewerbung vonnöten. Debitoren ohne Massenvermögen können von dieser Option auch dann Gebrauch machen, wenn sie während des Prozesses EUR 30,00 - 40,00 aus ihren nicht pfändbaren Einkünften verwenden und die Kosten des Prozesses damit nach fünf Jahren zurückgezahlt werden. Weiterer Änderungsantrag - es gibt kein erleichtertes Prozedere mehr, d.h. es gibt keine wesentlichen Abweichungen zwischen dem Standardverfahren und dem Verbraucherinnsolvenzverfahren nach der Einleitung.

Der Ausgleich der Restschuld wird nicht wie bisher zum Abschlussstichtag, sondern zu Beginn des Prozesses bekannt gegeben.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum