Privates Insolvenzverfahren Ablauf

Insolvenzverfahren im privaten Bereich Verfahren

Neu: Insolvenzplan für Privatinsolvenzen oder Verbraucherinsolvenzen. Kreditor, den Rest seiner Forderungen nach Ablauf der Zahlungsfrist an den Schuldner abzuführen. In der Insolvenzordnung (InsO) ist der Verlauf des Insolvenzverfahrens festgelegt. Mit Ablauf dieser Frist droht eine persönliche Schadenshaftung. Unter Privatinsolvenz versteht man die Begleichung von Forderungen durch ein Insolvenzgericht.

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1. Was sind die verschiedenen Typen und Zielsetzungen von Insolvenzverfahren? Das Konkursgesetz (Faillissementswet, Fw) sieht drei unterschiedliche Formen von gerichtlichen Insolvenzverfahren vor: Insolvenz, Zusammensetzung und Umschuldung. In den Anhängen A, B und C der Richtlinie (EG) Nr. 1346/2000 des Rats vom 28. Juni 2000 über Insolvenzverfahren, ABl. L 160 vom 30.06.2000 (geändert im Jänner 2005, KOM(2004) 827) sind alle drei Typen für die Niederlande enthalten.

Insolvenz tritt ein, wenn der Zahlungspflichtige (Unternehmer oder Privatperson) die Zahlung ausgesetzt hat (§ 1 des Insolvenzgesetzes). Für den Zahlungspflichtigen muss im Vergleichsfall vorhersehbar sein, dass er nicht in der Lage sein wird, seinen geschuldeten Zahlungspflichten weiterhin nachzukommen (§ 214 Fw). Die Regelung gilt nur für Gewerbetreibende. Es gibt entweder triftige Gründe für die Vermutung, dass die betroffene Partei ihren Zahlungspflichten nicht mehr nachkommen kann oder dass die betroffene Partei bereits Zahlungsaussetzungen hat.

Einziges Anliegen des Insolvenzverfahrens ist die Verwertung des bestehenden Vermögenswertes zur verhältnismäßigen Zufriedenheit der Kreditgeber. Die Abwicklung dient der Reorganisation und nicht der Abwicklung, die verhindert werden soll. Die Prozedur der juristischen Umschuldung hat einen Doppelfunktion: die Auflösung des bestehenden Vermögenswertes und die Reorganisation der bestehenden Schuldner.

Welche Anforderungen müssen für die Einleitung eines individuellen Insolvenzverfahrens erfüllt sein? Insolvenz: Der Zahlungspflichtige muss die Zahlung ausgesetzt haben. Das heißt, es gibt mindestens eine geschuldete Zahlungspflicht und eine zugrunde gelegte Reklamation (Artikel 6 Fw). Gemäß dem Insolvenzgesetz ist im Insolvenz- oder Ausgleichsverfahren kein (gerichtliches oder außergerichtliches) vorgeschaltet.

Allerdings fordert das Verfassungsgericht eine begründete Einreichung an. Für den Zahlungspflichtigen muss im Vergleichsfall vorhersehbar sein, dass er nicht in der Lage sein wird, seinen geschuldeten Zahlungspflichten weiterhin nachzukommen (§ 214 Fw). Für das Gesetz zur Sanierung von Forderungen natürlicher Menschen gibt es mehrere Voraussetzungen. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Umsetzung der Umschuldung:

Die Schuldnerin oder der Schuldner muss dem Umschuldungsantrag eine von der Gemeinde abgegebene und von ihr eigenhändig unterschriebene Modellerklärung beilegen und einen Vollantrag gemäß 285 ff. beilegen. Das Insolvenzverfahren steht sowohl natÃ?rlichen als auch juristischen und unbescholtenen GeschÃ?ftspersonen offen. Der Schuldenerlass steht nur physischen Menschen offen. Das heißt, grundsätzlich können alle Privaten einen Gesuch vorlegen, ebenso wie Gesellschaften, die nicht die Form einer Rechtsperson haben, wie beispielsweise ein Einzelunternehmen.

Das Insolvenzverfahren kann vom Insolvenzverwalter selbst (eigene Konkurserklärung) oder von einem Kreditgeber oder von der Generalstaatsanwaltschaft aus gemeinnützigen Erwägungen eingereicht werden. Die Schuldnerin kann selbst einen Vergleich verlangen, wenn sie keine Privatperson ist. Die Kreditgeber sind daher nicht berechtigt, einen Vergleich zu erwirken. Ein natürlicher Mensch, der eine solche Verschuldung hat, dass keine Aussichten auf Rückzahlung bestehen, kann eine Umschuldung verlangen, wenn er einen umfassenden Schuldsanierungsantrag beim Gerichtshof einreicht und darüber hinaus in Treu und Glauben nach Ansicht des Gerichtes handelt. Bei der Umschuldung kann er die Umschuldung der Schulden vornehmen.

Daher können die Kreditgeber keinen Anspruch auf Umschuldung erheben. Der Sekretär der Kanzlei veröffentlicht im Amtsblatt eine Anzahl wichtiger Informationen und Informationen aus der Entscheidung des Gerichtes über die Eröffnung eines Konkurs-, Vergleichs- oder Nachlassverfahrens. Dieser Bescheid muss unter anderem den Vor- und Nachnamen, die Adresse und den Wohnort des Zollschuldners, den Vor- und Nachnamen des kompetenten Richters und den Vor- und Nachnamen des benannten Empfängers oder Empfängers enthalten.

In Insolvenzverfahren und Umschuldungsverfahren entscheidet das Bundesgericht weitreichend, etwa über die Aufnahme oder Ablehnung des Insolvenzverfahrens, über die Bewilligung von Schuldenerlassen bei der Umschuldung, über die Aussetzung oder Liquidation des Insolvenzverfahrens oder über eine mögliche vorübergehende Kündigung der Umschuldung. Das Schiedsgericht kann auch den Insolvenzverwalter oder den Treuhänder abberufen, wenn er seine rechtlichen Verpflichtungen verletzt.

Er beaufsichtigt den Konkurs- oder Vergleichstreuhänder oder Verwalter, bewilligt einzelne Verfahrensakte und beschließt über die Beanstandungen der Parteien. Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestellt das Bundesgericht sowohl einen Insolvenzverwalter als auch einen Insolvenzverwalter (im Insolvenzverfahren) oder einen Insolvenzverwalter (im Nachlassverfahren oder bei der Umschuldung).

Der Insolvenzverwalter oder der Nachlassverwalter oder der Verwalter in der Insolvenz sind gesetzlich wie folgend geregelt: Überwachung der Einhaltung der rechtlichen Pflichten des Schuldners sowie der Administration und Abwicklung des Vermögens. Dies gilt ungeachtet dessen, ob der Debitor eine natürliche Person oder ein Unternehmer ist. In diesem Verfahren muss der Verwalter der Vereinbarung das Vermögen zusammen mit dem Debitor verwalten.

In manchen Fällen wird der Insolvenzantrag vom Insolvenzverwalter selbst gestellt, aber in der Regel kommt die Veranlassung von einem Kreditgeber. Bei Ablehnung seines Konkursantrags hat der Kreditor das Recht auf Beschwerde; bei Annahme seines Antrags hat der Kreditor das Recht auf Beschwerde. Der Insolvenzverwalter kann im Sinne der Kreditgeber innerhalb eines Jahrs nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens gewisse vom Kreditnehmer getätigte Rechtstransaktionen, die die Kreditgeber nachteilig beeinflusst haben, wie z.B. den Kauf eines werthaltigen Vermögenswertes deutlich unter seinem Verkehrswert stornieren.

In der Prüfungssitzung haben die Kreditgeber die Gelegenheit, die Insolvenzansprüche zu besprechen. Kreditoren können beim Konkursgericht gegen den Liquidator Berufung einlegen ("Artikel 69 Fw"). Verpflichtung zur Anstrengung im Sanierungsfall: Der zur Sanierungsmaßnahme zugelassene Debitor muss im Sinne seiner Kreditoren über einen Zeitraum von drei Jahren alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass so viel wie möglich an Finanzmitteln bereitgestellt wird.

Während dieser drei Jahre muss sie ihre Rückzahlungskapazität den Gläubigern bis zu 95% der derzeitigen Unterstützungsgrenze zur Verfügung stellen. Zur Verfügung stehen. Informationspflicht im Konkursfall und bei Umschuldungen: Der Liquidator oder Verwahrer muss umfassend und korrekt über alles informiert werden, was der Debitor kennt oder wissen könnte, was für die Ordnungsmäßigkeit der Verfahrensführung relevant ist.

Gegen die gerichtliche Zulassung des Schuldners zur Umschuldung hat der Kreditgeber kein Rechtsbehelf. Der Kläger kann jedoch vor dem Gerichtshof Klage erheben, um die Umschuldung vorübergehend zu beenden (Art. 350 Fw), z.B. wenn während der Umschuldungsfrist neue Forderungen entstehen oder wenn es Hinweise gibt, dass der Kläger eine Benachteiligung seiner Kreditgeber anstrebt.

Gleichermaßen können die Kreditgeber gegen das Gericht Einspruch erheben, das den Kreditnehmer nach Ablauf der Umschuldungsfrist in die Lage versetzt, ohne Verschuldung von vorne anzufangen (Artikel 355 Fw). Die Entscheidung über die Umschuldung betrifft auch einen Kreditgeber, der nicht an dem fraglichen Nachlassverfahren teilgenommen hat ("Artikel 358 Fw").

Gemäß den Art. 20 und 295 ff. WpHG umfassen die Aktiven alle Aktiva des Debitors zum Zeitpunkt des Urteilsspruchs, mit dem er in die entsprechende Reglementierung aufgenommen wurde, sowie alle Aktiva, die er im Rahmen des Konkurs- oder Nachlassverfahrens erworben hat. Die für den Unterhalt erforderlichen Wirtschaftsgüter und das andere in Art. 21 und 295 Abs. 4 ff. genannte Eigentum dürfen nicht in die Gesamtmasse einbezogen werden.

Das Prinzip des sogenannten "Beschlags" ist sowohl bei Insolvenz als auch bei Umschuldung anwendbar. Mit der Insolvenzeröffnung oder Umschuldung werden alle in die Massen gehenden Rechtsbeziehungen offen verhaftet. Die Entscheidung über die Zulassung des Schuldners zum Konkursverfahren oder zur Umschuldung von Schulden geht kraft Gesetzes verloren: Von diesem Moment an sind diese Vermögenswerte Teil des vom Liquidator oder Verwalter verwalteten Vermögens.

Bei bestimmten Rechtsgeschäften, wie z.B. dem Abschluß eines Kreditgeschäftes, bedarf der Zahlungspflichtige der Zustimmung seiner Zwangsverwalter. Es gibt keine Pflicht für die Kreditoren, alle Ansprüche beim Liquidator oder Verwahrer einzureichen. Verteilerliste an bekannte Kreditoren weitergegeben wird, ist es eine gute Idee, Ihre Forderungsanmeldung einzureichen. Stellt man den Debitor nach Beendigung der Umschuldung so ein, dass er ohne Verschuldung neu starten kann ("Schuldenerlass"), so trifft dies auf alle Kreditoren zu, auch auf diejenigen, die ihre Ansprüche nicht bei der Depotbank geltend gemacht haben.

Hier gibt es jedoch eine wesentliche Einschränkung: Das Nachlasskonzept ist nur für Ansprüche wirksam, die zum Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung über die Aufnahme des Schuldners in das Nachlasskonzept bestanden haben (Artikel 299www., Beschlagprinzip). Nach dem Datum der Genehmigungsentscheidung entstehende Forderungsbestände sind neue Verbindlichkeiten und unterliegen daher nicht der Umschuldung; sie können daher nicht durch Schuldenerlass begünstigt werden.

Der ernannte Insolvenzrichter kann auf Ersuchen jeder betroffenen Person gerichtlich verfügen, dass ein Sonderrecht eines Dritten auf Befriedigung für höchstens einen weiteren Kalendermonat, der um höchstens einen weiteren verlängert werden kann, nicht in Anspruch genommen werden kann: die sogenannte Abkühlungsfrist. Die Insolvenzverwalterin kann sich dann ein Gesamtbild von der Bevölkerung machen. Vorbehaltlich eines rechtskräftigen Gerichtsbeschlusses ist eine provisorische Aufnahme zur Umschuldung möglich.

Nachdem die Umschuldung für provisorisch oder definitiv für gültig befunden wurde, unterliegen die Kreditgeber einem uneingeschränkten Ausübungsmoratorium für ihre Rechte. Ebenso kann der ernannte Sachverständige im Falle einer Umschuldung auf Antrag einer der Parteien eine Abkühlungsfrist durch Gerichtsbeschluss einleiten. Sämtliche laufende Insolvenzverfahren werden in das Zentralinsolvenzregister (CIR) des Raad voor de Rechtspraak in Den Haag aufgenommen; dieses Register ist verfügbar unter: www.rechtspraak. nl/registers - .

Vermögenswerte, die unter dem Vorbehalt des Eigentums stehen, sind nicht in das Konkurs- oder Umschuldungsvermögen einbezogen, vgl. Art. 20 und 295 ff., können aber durch eine mögliche Gerichtsentscheidung zur Anweisung einer Bedenkzeit betroffen sein, s. u. Das bestellte Konkursgericht kann auf Verlangen einer Partei eine Abkühlungsfrist durch Gerichtsbeschluss verfügen, die für alle Rechte Dritter zur besonderen Zufriedenheit aus einem zum Nachlass gehörigen Vermögen auftritt.

Grundsätzlich wird eine solche Gesellschaft bei der Umschuldung immer nach gerichtlicher Vorgehensweise auflösen. Bei der Umschuldung wird es daher nicht so rasch passieren, dass eine selbständige Erwerbstätigkeit oder eine Niederlassung, wie in Art. 311ww. Aufgrund des drohenden Massenschuldenrisikos beendet der Insolvenzverwalter oder Verwalter standardmäßig alle bestehenden Arbeitsverhältnisse im Hause des Zahlungspflichtigen.

Was die Rechte der Kreditgeber anbelangt, so finden Sie die Lösung zu Ziffer 2. Die Rangordnung der präferenzbegünstigten Kreditgeber (auf der Grundlage von Vorzugsforderungen) gegenüber Konkursgläubigern ist bei der Umschuldung anders als bei der Insolvenz, da sie nach Art. 349 Abs. 2 Slg. 2:1 sind. Der präferenzielle Kreditgeber ist daher im Insolvenzverfahren besser.

Es gibt auch keine genauere Klassifizierung im Zuge der Umschuldungsregelung in Bezug auf die Einstufung in die Kategorie der bevorzugten und miteinander im Wettbewerb stehenden Kreditgeber, wie es im Falle des Konkurses der Fall ist. Grundsätzlich wirkt das Nachlasssystem bei durch ein Grundpfandrecht oder eine Grundschuld gesicherten Ansprüchen nicht; selbst im Insolvenzfall kann der Pfand- oder Pfandgläubiger so tun, als ob es überhaupt keinen Insolvenz gegeben hätte (zum Insolvenzfall vgl. Art. 57, 58 und 59 ff., die bei der Nachlassplanung sinngemäß angewendet werden).

Falls der Schuldner vor dem Bankrott oder der Umschuldung bestimmte von ihm bekannte oder hätte bekannte willkürliche Rechtsakte durchgeführt hat, die den Gläubigern schaden könnten, kann der Liquidator oder Verwalter die "actio pauliana" anwendb: und diese Rechtsakte im Sinne der Massen umkehren:: Art. 42 und 43 ff.

Eine Schuldnerin (aber auch ein Kreditor oder die Verwahrstelle) kann die Reorganisationssache vor Gericht stellen, um eine vorübergehende Einstellung der Schuldenreorganisation zu erzielen. Diese Bedingungen sind in Art. 350 ff. festgelegt. Die häufigste ist die vorübergehende Einstellung wegen übermäßiger Neuverschuldung, Versuche des Schuldners, seine Kreditgeber zu schädigen, oder eine unrichtige oder unvollständige Mitteilung an seinen Treuhänder.

Dies hat zur Folge, dass sich der Debitor dann unmittelbar in der Rechtslage des Konkursverfahrens aufhält. Eine Umschuldung der Schulden nimmt in der Praxis in der Regel drei Jahre in Anspruch. Im Ausnahmefall kann die Frist für die Schuldentilgung auch verkürzt werden, und zwar bis zu einem Jahr, wenn das zuständige Gremium keinen Anlass sah, eine Anhörung durchzuführen.

Die letztgenannten Prozesse werden auch als einfache Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung oder Umschuldung genannt und sind auf den Fall beschränk. Die Sachbearbeiterin des Gerichtsregisters veröffentlicht im Amtsblatt die Entscheidung über die Eröffnung des Konkurs- oder Umschuldungsverfahrens sowie den Nahmen des Liquidators oder Verwalters, des Schuldners und des bestellten Richtlers und das Datum der Verhandlung.

Bei jedem laufenden Konkurs-, Vergleichs- oder Umschuldungsverfahren wird ein Satz von Kennzahlen in einem Öffentlichkeitsregister festgehalten. Das vorliegende Verzeichnis (Centraal Insolventieregister, CIR und Landelijk Registratur Schuldsanering, LRS) kann für Insolvenzen über www.rechtspraak. nl/register - und für Umschuldungen beim Rechtshilfeamt in Den Boschs unter www.wsnp.rvr. org . konsultiert werden.

In Konkurs- und Nachlassverfahren wird nicht immer ein Prüfungsdatum festgelegt. Der Gerichtshof wird - in der Regel auf Ersuchen des Empfängers oder Verwalters - prüfen, ob es sich aufgrund der Art der Vermögenswerte lohnt, ein solches Vorgehen zu betreiben, oder ob ein vereinfachtes Vorgehen durchgeführt werden kann. Weitere Informationen finden Sie in der Beantwortung von Frage 5. Wenn eine Auditverhandlung angesetzt ist, wird der Empfänger oder Verwalter diese an alle namhaften Gläubiger weiterleiten.

Anschließend können die Kreditoren ihre Ansprüche zusammen mit den entsprechenden Nachweisen bei ihm einreichen. Kreditoren, deren Ansprüche nach Grund und Betrag begründet und begründet feststehen, werden in die insolvenzrechtliche Tabelle der nachgewiesenen Ansprüche aufgenommen. In diesen beiden Klassen gibt es keine Rangordnung wie im Falle des Konkurses (Artikel 349 Abs. 2 Fw).

Die Konkursverwalterin beendet die Arbeitsverhältnisse (Art. 40 Fw), weil die Entstehung von Massenschulden so weit wie möglich beschränkt werden muss und weil - anders als beim Konkursverfahren - der gewohnte Entlassungsschutz während des Konkurswechsels der Gesellschaft nicht gegeben ist. Die Liquidatorin kann die Tätigkeit der zahlungsunfähigen Person unter der Voraussetzung fortsetzen, dass dies im Sinne der Nachlassplanung ist.

Ziel des Vermittlungsverfahrens ist die Umstrukturierung des Unternehmens. Bei Verwaltungsakten oder Veräußerungsgeschäften verlangt der Zahlungspflichtige die Zustimmung seines Vergleichsverwalters. Im Rahmen eines Ausgleichsverfahrens kann ein Debitor nicht zur Zahlung seiner Verbindlichkeiten erzwungen werden. Die Vermittlungsprozedur wirkt in bezug auf Vorzugsansprüche nicht wirksam. Die gerichtliche Entscheidung über die Aufnahme zur Umschuldung impliziert, dass die Gläubiger bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zum Erliegen kommen sollen.

Die bereits getroffenen Sicherstellungs- und Vorsichtsmaßnahmen verfallen und die bereits getroffenen Maßnahmen werden eingestellt (Artikel 301 Fw). Rechtliche oder vertragsgemäße Zinszahlungen enden ab diesem Datum (Artikel 303 Fw). Beendet ein Debitor die dreijährige Phase ordentlich und zahlt so viel wie möglich seiner Schuld ab, kann die verbleibende Schuld durch gerichtlichen Beschluss in Sacheinlagen gewandelt werden (§ 358 Fw).

Damit sind diese Restschuldigkeiten für den Kreditgeber nicht mehr durchsetzbar. Der Insolvenzverwalter führt im Insolvenzverfahren die Reorganisation und den Neustart durch. Dies erfolgt im Abwicklungsverfahren durch den Debitor und den Verwalter des Vergleichs zusammen. Der Zeitraum des Insolvenzverfahrens ist rechtlich nicht geregelt, während das Nachlassverfahren in der Regel eineinhalb Jahre dauert.

In der Regel hat die Umstrukturierung im Insolvenzverfahren eine höhere Erfolgschance, da der gesetzlich vorgeschriebene Kuendigungsschutz nicht gilt, waehrend er im Nachlassverfahren gilt. Der Schuldenumstrukturierungsplan hat eine Dauer von drei Jahren, die im Umstrukturierungsplan definiert ist (Artikel 343 Fw). Diese wird vom Gerichtshof auf der Grundlage eines Musters, theoretisch unter Zugrundelegung des vom Debitor erstellten Entwurfes, bestimmt und beinhaltet die Pflichten, die der Debitor zu erfuellen hat.

Das Insolvenzverfahren und das Nachlassverfahren zielen auf die Verwertung der bestehenden Vermögenswerte ab. Das Arrangierungsverfahren hingegen konzentriert sich eindeutig auf die Aufrechterhaltung von Vermögenswerten und ist grundsätzlich dazu da, die temporären Zahlungsschwierigkeiten des Konzerns zu unterdrücken. Der Insolvenzverwalter kann dem Pfand- oder Pfandgläubiger, der seine Rechte erst nach Ablauf dieser Zeit geltend machen kann, im Insolvenzverfahren eine vernünftige Fristsetzung vorgeben.

In Insolvenzverfahren ist die Durchführung öffentlicher Versteigerungen immer die Regel, es sei denn, der bestellte Schiedsrichter erlaubt den privaten Kauf (Artikel 176 Fw). Die Liquidatorin ist ermächtigt, die Abwicklung vorzunehmen (Artikel 68 Fw). Bei der Umschuldung hingegen braucht der Verwahrer zur Abwicklung grundsätzlich immer die Vollmacht des benannten Richters, aber in der Praxis ist die Öffentliche Auktion wieder nicht notwendig.

Der Ausgleich von Altlasten kann auch in Gestalt eines Konkurses oder einer Schuldenumschichtung vorgenommen werden. Der Insolvenzverwalter oder Treuhänder verteilt den Erlös in der Regelfall nur einmal an die Kreditgeber am Ende des Wettbewerbs. Schuldenumstrukturierung und Insolvenz werden formal beendet, wenn der finale Verteiler abläuft.

Die Insolvenzverwalterin oder der Insolvenzverwalter informiert die Insolvenzverwalter. Diese Liste kann von den Gläubigern mit der Reklamation angefochten werden (Einwände erheben). Sowohl für den Insolvenzfall als auch für die Umschuldung gibt es vereinheitlichte Verfahrensweisen. Im Konkursfall muss das Vermögen zur Erfüllung konkurrierender Ansprüche unzureichend sein. Im Wesentlichen unterscheidet sich das Konkursverfahren von dem Nachlassverfahren dadurch, dass nach der Liquidation des Konkursverfahrens die nicht befriedigten Ansprüche wiederbelebt werden und somit für die Kreditgeber rechtskräftig und einbringlich werden (Art. 195 Fw).

Das passiert zu dem Moment, in dem der finale Verteiler bindend wird, d.h. wenn ein Kreditor nicht mehr widersprechen kann. Die Insolvenz erlischt durch Vergleich, vereinfachte Liquidation (Aussetzung mangels Masse) oder Verteilung der Erlöse an die Kreditgeber nach Überprüfung ihrer Forderungsbestand. Das Vermittlungsverfahren wird entweder durch Rücktritt auf Verlangen des Zahlungspflichtigen oder durch eine vom Gericht genehmigte Vereinbarung beendet.

Schuldsanierung beendet mit einem guten oder schlechten Ergebnis: Wenn ein Debitor seinen Sanierungsverpflichtungen nachkommt ( "Schuldenerlass"), wird er vom Richter im rechtskräftigen Urteil in die Lage versetzt, wieder ohne Verschuldung zu starten (durch vollständige Information des Verwalters, möglichst viel an der Erbschaft zu verdienen, zur Erwerbstätigkeit zu gehen oder drei Jahre bei der Erwerbstätigkeit zu bleiben).

Damit ist die Restschuld (siehe Art. 358 Fw) für den Kreditgeber nicht mehr rechtlich durchsetzbar. Kommt ein Debitor seinen Nachlassverpflichtungen nicht nach, kann die Nachlassplanung vorübergehend eingestellt werden, ohne dass der Debitor in eine solche Lage gebracht wird, dass er ohne Verschuldung von vorne anfangen kann. Der Debitor ist nun rechtlich bankrott (siehe Art. 350 Fw).

Das kann z.B. der Falle sein, wenn der Debitor während der Dauer seiner Umschuldung die übermäßige Entstehung neuer Forderungen erlaubt oder wenn er eine Benachteiligung seiner Kreditoren beabsichtigt. Die Tatsache, dass eine Person von Insolvenz, Vergleich oder Umschuldung befallen ist, verbleibt für einige Zeit beim Bureau Hrediet Registratie (BKR) in Tirol und im Centraal Insolvent-Register (CIR) beim Justizverwaltungsamt in Den Haag (www.rechtspraak. nl/registers - ).

Die Aussicht auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist für den Privatmann nach einer gelungenen Restrukturierung wieder gegeben, da die Verschuldung abgebaut wurde. Der Insolvenzverwalter kann einen Entrepreneur, der durch offenbar unsachgemäße Geschäftsführung einen wesentlichen Beitrag zum Insolvenzverfahren geleistet hat, auf der Grundlage der rechtlichen Grundlage des Zivilgesetzbuches vom Insolvenzverwalter zur Verantwortung ziehen.

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