Pfändungsfreigrenze bei Privatinsolvenz

Befreiung von der Beschlagnahmung bei Privatinsolvenz

Es wird nur das Einkommen gezahlt, das unter der Pfändungsgrenze liegt. Die Anhebung der Beschlagnahmeschwellen kann ein sehr wichtiger Schritt zur Sicherung eines wichtigen Existenzminimums innerhalb einer Privatinsolvenz sein. Beratung bei der Beantragung des Insolvenzgerichts Insolvenzverwalter Beschlagnahmefreisetzungsgrenze im Insolvenzrecht. Sie können über den befreiten Pfändungsbetrag frei verfügen. Die Freigrenzen für Sicherstellungen werden alle zwei Jahre geändert.

die wichtigsten Dinge auf einen Blick!

Beantragt ein Insolvenzschuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und wird sein Ertrag beschlagnahmt, bestimmt der Versicherer mit der Beschlagnahmefreistellungsgrenze, wie viel vom Reineinkommen ein Insolvenzschuldner einbehalten darf. So ist der Debitor vor drohenden Zwangsversteigerungen abgesichert und hat genug Kapital, um weiterzuleben. Seinen Lebensunterhalt sowie den seiner - abhängigen - Verwandten sichert er sich so mit Hilfe der Beschlagnahmefreisetzungsgrenze.

Hast du irgendwelche Probleme mit der Beschlagnahmefreisetzungsgrenze? Die Befreiung von der Beschlagnahmung wird ab dem Stichtag 31. Dezember alle zwei Jahre aufs Neue errechnet und an die erhöhten Lebensmittelkosten angeglichen. Bemessungsgrundlage für den Pfändungsbefreiungsbetrag ist der Grundsteuerfreibetrag zum Stichtag des betreffenden Jahrs.

Diese Summe verbleibt pfändungsfrei und wird vom Zahlungspflichtigen aufbewahrt. Übersteigen die Einnahmen diesen Zuschuss, wird nur ein Teil der Mehreinnahmen eingezogen. Die Summe, die zwischen der Pfändungsbefreiungsgrenze und der Einkommenshöchstgrenze steht, wird bis zu einem gewissen Umfang zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer geteilt. Mit dieser Massnahme soll der Debitor motiviert werden, ein besseres Ergebnis zu erwirtschaften.

Dies kommt sowohl dem Debitor als auch dem Kreditgeber zugute. Ein etwaiger Selbstbehalt ist bis zur Begleichung der Ansprüche in voller Höhe an die Kreditoren zu zahlen. Der Pfändungsbetrag wird in der Regelfall nur an den ältesten Kreditgeber ausgezahlt. Andere Kreditoren müssen abwarten, bis die Klage des ranghöchsten Kreditors beglichen ist. Die Befreiung von der Pfändung entfällt in einigen Ausnahmefällen, z.B. bei Unterhaltsforderungen.

Der Jahresüberschuss beinhaltet im Wesentlichen Löhne und Gehälter, aber auch soziale Leistungen wie Renten oder Arbeitslosenunterstützung werden in die Bemessung des Pfändungsgeldes miteinbezogen. Spesenzuschüsse, Gefahrenzuschüsse, Ausbildungszuschüsse und Studienzuschüsse bleiben ebenfalls von der Beschlagnahmungsgrenze unbeeinflusst. Unterschiedliche Arten von Renten- und Versorgungsleistungen, wie z.B. Blindengeld oder Schmerzensgeld, können nur begrenzt in Anspruch genommen werden. Die Einnahmen aus Mehrarbeit betragen beispielsweise nur 50 Prozentpunkte und das Urlaubsentgelt kann überhaupt nicht eingezogen werden.

Erhalten wir vom Debitor mehrere Einnahmen, werden diese addiert. Allerdings ist das Einkünfte des Ehepartners ausgeschlossen. Besteht für einen Debitor Unterhaltspflichten, steigt die Grenze der Pfändungsbefreiung in Abhängigkeit von der Zahl der vom Debitor Anspruchsberechtigten. Auf der entsprechenden Skala ist die gepfändete Tabelle dargestellt. Bei der Ermittlung des anrechenbaren Jahresüberschusses wird die Erhaltungspflicht jedoch nur dann beachtet, wenn auch die Instandhaltung bezahlt wird.

Dazu gehören auch Ehegatten ohne Erwerbseinkommen und geschiedene oder getrennte Ehegatten, an die Unterhaltszahlungen geleistet werden. Bei der Bemessung der Pfändungsbefreiung werden auch Erziehungsberechtigte, registrierte Partner oder ein unverheirateter Vater, der ein Kleinkind bis zum Alter von drei Jahren pflegt, mitgerechnet.

Kann der Debitor jedoch nicht für den erforderlichen Unterhalt aufkommen, z.B. aufgrund von hohen Übernachtungskosten oder Ernährungsanforderungen, kann er eine Anhebung der Grenze für die Pfändungsfreiheit beantragen. Hat ein Unternehmer für einen Kreditor eine Pfändung durchzuführen, ist er dazu angehalten, die Leistungen an Kreditoren und Debitoren an die geltende Pfändungsbefreiungsgrenze anzugleichen.

Wenn der Lohn nicht unmittelbar vom Auftraggeber, sondern über sein laufendes Konto eingezogen wird, muss der Debitor die erhöhte Beschlagnahmungsfreiheit bei der Einziehung seines Vermögens in Betracht ziehen.

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