Massegläubiger

Großgläubiger

("Der Insolvenzverwalter stellt von sich aus die Zufriedenheit und Sicherheit der ihm bekannten Massengläubiger sicher. Mass Creditor: Was ist ein Mass Creditor? Der Massengläubiger ist gegenüber dem Insolvenzgläubiger privilegiert. Der Massengläubiger wird insbesondere durch die Art der Forderung bestimmt, die er gegen Sie hat. Mass Creditor: " Was ist die Definition dieses Begriffs?

php?title=Massegl%C3%A4ubiger&veaction=edit&section=1" title="Abschnitt editieren: Forderungen von Massengläubigern">Bearbeiten | < bearbeiten Quelltext]

Massengläubiger sind diejenigen Kreditoren des Konkursschuldners, die im Zuge des Konkursverfahrens aus dem am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögen zu begleichen sind, und zwar vorrangig gegenüber den Gläubigern des Konkursverfahrens, d.h. vor und außerhalb des tatsächlichen Konkursverfahrens ( 53 IV. Verordnung (InsO)). Die von ihnen gehaltenen Forderungsbestände werden als Verbindlichkeiten aus Immobilien ausgewiesen. Vor der bevorzugten Befriedigung der Massengläubiger geht jedoch eine Segregation ( 47, 48 InsO), eine Segregation ( 49 ff. InsO) und eine Verrechnung nach 94 bis 96 InO.

Als Forderungen der Massengläubiger gelten in der Regel diejenigen, die nach der Einleitung des Konkursverfahrens entstanden sind oder die durch das Konkursverfahren selbst eingeleitet wurden. Somit sind Haftungen aus Rechtsgeschäften des Verwalters immer Haftungen im Falle einer Insolvenz. Zu den typischen Verpflichtungen im Insolvenzfall gehören z. B. Vergütungsansprüche aus selbst abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen des Konkursverwalters (z. B. für die Fortsetzung des Unternehmens).

Ebenso sind Hauswirte oder Mitarbeiter oft Massengläubiger, deren Vertragsverhältnis aufgrund ihrer insolvenzrechtlichen Bevorzugung nur mit einer bestimmten Kündigungsfrist beendet werden kann (vgl. 109 und 113 InsO) und bis dahin vom Insolvenzverwalter beibehalten wird. Die Massengläubiger machen ihre Forderung außerhalb des Konkursverfahrens gegen den Konkursverwalter gerichtlich durch.

Bestimmt der Konkursadministrator nach der Verfahrenseröffnung, dass die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte zu decken (sog. Insolvenz), so hat er das Konkursrichter über die Unangemessenheit der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte zu informieren. Kann eine durch einen Rechtsakt des Konkursverwalters geschaffene Haftung für das am Insolvenzverfahren beteiligte Vermögen nicht vollständig aus dem am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögen entlassen werden, so ist der Konkursverwalter dem Gläubiger des am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögens zum Schadenersatz auferlegt ( " 61 S. 1 S. 1 InsO).

Voraussetzung für diese Haftbarkeit ist ein verschuldetes Verhalten, d.h. der Zahlungspflichtige muss bewusst oder wenigstens grobfahrlässig gehandelt haben. Dies hat zur Folge, dass der Massengläubiger nur die genannten Anforderungen des 61 S. 1 InO nachzuweisen hat. Ist ihm dies geglückt, muss sich der Konkursverwalter von der Belastung befreien (vgl. 61 S. 1 InsO).

Zu diesem Zweck muss er erklären und nachweisen, dass er bei der Feststellung der Bindungswirkung der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte nicht in der Lage war zu erkennen, dass die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte wahrscheinlich nicht ausreichend sein werden, um den Gläubiger der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte zufrieden zu stellen. Damit ist die Freistellung von der Haftung auf zwei Wegen möglich: Zum einen kann der Konkursverwalter nachweisen, dass bereits jetzt sachlich davon ausgegangen werden kann, dass die Vermögenswerte ausreichend waren, um der Verpflichtung zur Zahlung der in Konkurs befindlichen Vermögenswerte nachzukommen, oder zum anderen, dass er die Unangemessenheit wenigstens nicht nachweisen konnte.

In diesem Rahmen (und auch im Rahmen seiner Haftpflicht nach 60 InsO) ist ein Konkursverwalter zum Abschluß einer Betriebshaftpflichtversicherung angehalten.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum