Lohnpfändung ohne Titel

Pfändung ohne Titel

eine Vollstreckungsanordnung gegen seinen Schuldner. Jetzt möchte ich wissen, ob sich meine Vermieter wegen einer Beschlagnahme ohne Titel strafbar gemacht haben. Ehegatten ohne Einkommen, aber auch geschiedene Ehegatten, die abhängig sind. Der Gläubiger benötigt als Grundvoraussetzung für eine Pfändung von Löhnen oder Gehältern einen sogenannten "Vollstreckungstitel". Werk oder Dienstleistung, unabhängig von ihrer Bezeichnung oder Berechnungsmethode.

Pfändungen ohne Eigentum (Inkasso, Mahnung)

Diese Inkassofirma hat meinem Auftraggeber ein unterzeichnetes Schuldscheinbescheid (Kopie) mit dem Antrag auf Abtretung des Pfändungsanspruchs meiner zur Sicherstellung des Inkassos übermittelten Lohn- und Gehaltsforderungen übermittelt. Seit einigen Wochen überträgt mein Auftraggeber dann das Pfändungsteil an Inkasso U. Mein Auftraggeber hat dieses erhalten.

Nur das Begleitschreiben der Sammlung U. In der Zwischenzeit hat mein Auftraggeber 2/3 der Forderungen aus dem Jahr 89 an die Inkassostelle übertragen. Der Gesamtforderungsumfang des Inkassos U. inkl. Hauptanspruch beträgt mittlerweile 6. 400,- EUR. Sind die Forderungen ohne Entscheidung überhaupt legal? Was soll mein Auftraggeber jetzt machen?

Liebe Beratende, vielen Dank für Ihre Frage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen beschriebenen Sachverhalte und unter Beachtung Ihres Engagements wie folgend antworten möchte: Eine effektive Anlage erfordert zunächst: erstens: das Bestehen eines vollstreckbaren Rechtstitels, zweitens: eine effektive Zwangsvollstreckungsklausel auf dem Titel, wenn Sie die Schuldanerkennung in Gestalt einer Notariatsakturkunde nicht vorgenommen haben, ist nach Ihrer Beschreibung keine der oben beschriebenen Bedingungen einer effektiven Anlage vorhanden.

Das bloße Vorhandensein eines Schuldscheins begründet nicht das Recht des Inkassobüros, sich in der beschriebenen Weise an Ihren Auftraggeber zu wenden. Ihr Auftraggeber kann die von Ihrem Auftraggeber an das Inkassobüro gezahlten Leistungen nicht als ordentlich und damit als Lohnzahlung an Sie mit erfüllender Wirksamkeit buchen. Weil in Ermangelung einer effektiven Lohnpfändung Ihr Entgeltanspruch gegen Ihren Dienstgeber in der Summe der an das Inkassobüro ausgezahlten Summen verbleibt - hier entfällt der sogenannte Schuldenerlassungseffekt.

In diesem Zusammenhang sollten Sie Ihren Dienstgeber bitten, die Ihnen noch zustehenden Lohnauszahlungen zu leisten/erhalten. Inwiefern es möglich sein wird, gegen Sie vorzugehen, dass Sie bisher in Kenntnis der Monatszahlungen an das Inkassobüro inaktiv waren, kann nicht allein auf der Grundlage Ihrer früheren Informationen überprüft werden. Ihr Auftraggeber kann bei Bedarf die bereits geleisteten Auszahlungen an das Inkassobüro einfordern - er wird jedoch aufgefordert, sich hier eine eigene Rechtsberatung einholen.

Abhängig davon haben Sie möglicherweise bereits das Recht, der Anerkennung der Schuld zu widersprechen, wodurch Ihre Zahlungspflicht aus diesem Vertrage erlischt. Auffallend ist auch, dass es sich um eine Behauptung aus dem Jahr 1989 handele - diesbezüglich könne sie auch verjähren. Inwiefern kann ich nun vermeiden, dass weitere Leistungen meines Auftraggebers an das Inkassounternehmen geleistet werden?

Liebe Berater, Sie sollten sich an Ihren Auftraggeber wenden und ihn bitten, in Zukunft Ihren Lohn in vollem Umfang an Sie zu bezahlen. Sie können einen Rechtsanwalt mit der Durchführung von Schriftverkehr mit Ihrem Auftraggeber betrauen. Ich denke auch, dass dies in Bezug auf die Fragestellung sinnvoll ist, ob die gegen Sie gerichtete Klage noch bezahlt werden muss oder ob sie überhaupt bezahlt werden muss.

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