Lohnpfändung Arbeitgeber

Pfändung des Arbeitgebers

Dadurch wird der Arbeitgeber automatisch zum Drittschuldner. Dies bedeutet, dass der Gläubiger, dessen Pfändung dem Arbeitgeber zuerst zugestellt wird, den gesamten Pfändungserlösanteil erhält. Springe zu Was ändert sich für den Arbeitgeber nach der Lohnpfändung? Hohe Unterhaltsschuld für ein Kind ein Konto und Lohnpfändung. Bei der Pfändung von Löhnen ist der Arbeitgeber gesetzlich zur Mitwirkung verpflichtet.

Was mache ich mit der Lohnpfändung eines Mitabeiters?

Falls Ihr Arbeitnehmer verschuldet ist, kann sein Kreditor eine Lohnpfändung (oder Gehaltspfändung) anstreben. Einen Teil des Gehalts müssen Sie dann unmittelbar an den Kreditor auszahlen. Eine Lohnpfändung ist für Sie in erster Linie Mehrarbeit. Wie verhält es sich, wenn der Lohn eines Arbeitnehmers gepfändet/verpfändet wird? Bei der Pfändung des Lohnes (oder Gehalts) eines Arbeitnehmers handelt es sich um eine Ausführungsform.

Wer weiss, wo sein Debitor tätig ist, hat gute Aussichten, sein eigenes Vermögen zu bekommen. Allerdings stellen die zahlreichen Bestimmungen der ZPO sicher, dass der Debitor trotz Lohnpfändung genug zum Auskommen hat. Will der Kreditor Ihres Arbeitnehmers den Löhnentzug vornehmen, stellt er beim zuständigen Richter einen so genannten Pfändungs- und Abtretungsbeschluss.

Diese Entscheidung wird Ihnen als Arbeitgeber vom Vogt per Post oder in Person zugesandt. Von nun an müssen Sie den Pfändungsanteil des Erwerbseinkommens Ihres Arbeitnehmers unmittelbar an den Kreditor Ihres Arbeitnehmers abführen. Der Pfändungs- und Transportauftrag wird ebenfalls an Ihren Sachbearbeiter gesendet. Wenn das Beschäftigungsverhältnis bei Erhalt des Pfändungsbeschlusses bereits geendet hat und kein Gehalt aussteht, ist die Verpfändung fehlgeschlagen, mit einer Ausnahme: Beginnt der Angestellte innerhalb von 9 Monate nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses wieder in Ihrem Unternehmen zu arbeiten, so ist die "alte" Verpfändung auch für das neue Beschäftigungsverhältnis gültig.

Vernachlässigt der Arbeitgeber die Lohnpfändung und zahlt das gesamte Gehalt an seinen Arbeitnehmer, kann der Kreditor den Pfändungsanteil von ihm erneut einfordern. Will der Kreditor vermeiden, dass jemand anderes vorwegnimmt, kann er sich eine so genannte Vorabbeschlagnahme liefern lässt. Es wird Sie darüber informieren, dass eine Beschlagnahmung droht und dass Sie den Beschlagnahmeteil Ihres Gehalts mit sofortiger Wirkung zurückhalten müssen.

Wenn der eigentliche Pfändungs- und Transportauftrag innerhalb eines Monates geliefert wird, bezahlen Sie den Lohnausschuss an den Kreditor. Bei Nichteinhaltung dieser Fristen verfällt die Vorauspfändung und Sie bezahlen den Lohnausschuss an Ihren Arbeitnehmer. In der Regel ist dem Kreditor Ihres Arbeitnehmers nicht bekannt, ob Sie bereits andere Pfandrechte haben und ob das Einkommen Ihres Arbeitnehmers für eine Pfandpflicht ausreichend ist.

Sie müssen angeben, ob ein weitergehender Lohnanspruch vorliegt, ob und welche Dritten Ansprüche auf die Vergütung Ihres Arbeitnehmers haben, ob und aus welchem Grund der Gehalt bereits von anderen Kreditoren beschlagnahmt wurde. Lehnt der Arbeitgeber die Erklärung des Drittschuldners ab oder macht er unrichtige oder lückenhafte Angaben, so ist er schadensersatzpflichtig.

Der Verlust kann z.B. dann eintreten, wenn der Kreditor nicht auf der Grundlage der Erklärung des Drittschuldners mit anderen Mitteln zu versuchen beginnt, seine Forderungen einzuziehen. Da einige Gehaltsbestandteile überhaupt nicht pfandfähig sind, andere nur teilweise oder nur unter gewissen Bedingungen pfandfähig sind, müssen Sie im jeweiligen Anwendungsfall den zu erhaltenden Geldbetrag für den Kreditor errechnen.

Du errechnest den pfandfertigen Netto-Lohn. Hierzu werden vom berechneten Bruttopflegelohn die Abgaben und Beiträge der Sozialversicherung abgezogen. Achtung: Wenn Lohnbestandteile nicht oder nur zum Teil gepfändet werden können, stimmt der gepfändete Netto-Lohn nicht mit dem überein, was in der Personalabrechnung üblicherweise als Netto-Lohn auftritt. Du bestimmst den Betragsbetrag, der von deinem Angestellten gepfändet werden kann.

Der Anteil des anrechenbaren Nettogehaltes, den Sie an den Kreditor bezahlen müssen, ist abhängig davon, wie viele Unterhaltsverpflichtungen Ihr Arbeitnehmer hat. Die Pfändbarkeit des Betrages resultiert aus der offiziellen Pfändungstabelle. Im Falle einer Lohnpfändung kommt "first come, first served" zur Anwendung. Wenn also mehrere Kreditoren an Ihre Tür klopfen, müssen Sie zuerst an denjenigen bezahlen, dessen Verpfändung Sie zuerst bekommen haben.

Nur wenn seine Forderungen in voller Höhe mit Zins- und Durchsetzungskosten beglichen sind, bezahlen Sie die nächste. Wenn der Arbeitgeber nicht sicher ist, welchem Kreditgeber er bei mehreren Beschlagnahmungen zuerst dienen soll, kann er den beschlagnahmten Geldbetrag beim Richter einbringen. Für die Beschlagnahmung des Lohnes Ihres Arbeitnehmers, z.B. weil er für sein eigenes Kindergeld nicht aufkommt, gilt eine Sonderregelung.

Im Falle von Pfändungen resultiert der Pfändungsbetrag nicht aus der offiziellen Pfändungstabelle. Der Pfändungs- und Transportauftrag gibt hier exakt an, was Ihr Arbeitnehmer maximal verlassen darf. Daher kann es sein, dass Sie an einen Erhaltungsgläubiger bezahlen müssen, obwohl ein "normaler" Kreditor, der zuvor ein Pfandgläubiger war, mit leeren Händen zurückgelassen wird. Du hast das Pfändungsergebnis deines Arbeitnehmers errechnet und fragst dich nun, wie viel davon du an den Kreditor durch Pfändung bezahlen musst.

Für Sachbearbeiter A haben Sie einen pfandfertigen Netto-Lohn von 1.139,99 EUR berechnet. Gemäß der bis zum 30. Juni 2019 gültigen offiziellen Pfändungstabelle erhält der Kreditor nichts, da kein Pfändungsbetrag auf diesen Jahresüberschuss fällig ist. Liegt der gepfändete Netto-Lohn jedoch nur einen Centbetrag über, müssen Sie 4,34 EUR an den Kreditor auszahlen.

Beispielsweise gehen bei einem anrechenbaren Jahresüberschuss von 1.140,00 bis 1.149,99 EUR 4,34 an den Kreditor. Wenn hingegen Ihr Arbeitnehmer A Verheiratete ist und zwei Kleinkinder (3 Angehörige) hat, muss er mind. 2.040 EUR Nettoeinkommen haben, so dass der Kreditgeber durch Pfändung einen Teil des Gehalts erlangt.

Unterschreitet er diese Freigrenze, bleibt der Kreditgeber mit leeren Händen zurück. Technische Artikel, Hilfsmittel und Anwendungsbeispiele helfen Ihnen auf aktuelle und praktische Weise.

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