Länder mit den Meisten Schulden

Die Länder mit den meisten Schulden

Weniger Kredite und Wachstumsschübe in den EU-Ländern reduzieren die Verschuldung. Die Mehrheit der Landesregierungen arbeitet jedoch auf der Grundlage weiterer Schulden. In den meisten Ländern gibt es genug Geld, um die Zinsen auszuzahlen. Sie sind auch in den meisten Fällen viel anfälliger als die meisten Industrieländer außerhalb der Eurozone.

Die Länder mit der größten Verschuldung 2018

Suche: Suche: Weltweite Registrierung 2018 für den Erhebungszeitraum 2018 Notizen und Kommentare Nach der Quelle sind alle Daten geschätzt. Um die Statistiken besser zu verstehen, wurden die Zahlen aufbereitet. Weltweite Umfrageperiode 2018 für die Regionen Welt Notizen und Kommentare Laut der Quelle sind alle Daten geschätzte Daten. Um die Statistiken besser zu verstehen, wurden die Zahlen aufbereitet.

Dollarschulden der Emerging Markets weiter gestiegen

Das Fremdkapital der Schwellenländer in US-Dollar nimmt deutlich zu. Nach Angaben der BIZ belaufen sich diese Schulden derzeit auf 3,7 Bill. USD und sind damit rund 9 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Ursächlich dafür sind die im Vergleich zu Darlehen in Landeswährung gesunkenen Zinssätze für Dollar-Darlehen. Im Gesamtjahr stieg die Verschuldung in US-Dollar um 9 Prozentpunkte auf 3,7 Bill. USD.

Eine weitere Aufwertung der US-amerikanischen Waehrung wird die Rueckzahlung der Schulden erschweren und die betreffenden Laender unter Zugzwang setzen. Dies gilt laut BIS-Generaldirektor Agustin Carstens für Argentinien und die Türkei, zum Beispiel nach der jüngst erfolgten Aufwertung des US-Dollars. Auch können die betreffenden Länder ihre Landeswährung weniger leicht entwerten oder die Druckmaschine in Gang setzen: Fällt der Kurs einer Landeswährung, während das betreffende Drittland eine höhere Auslandsschuld in Fremdwährungen trägt, so wird die Schulden- und Zinsbelastung je weiter die Abwertung der Zentralbanken gehen, desto höher ist sie.

Der Dollar hat seit Ende Maerz um rund sechs Prozentpunkte zugelegt.

Die Länder fühlen sich gut gerüstet.

Hannover/Bremen Ein Jahr vor dem Wirksamwerden der Verschuldungsbremse fühlen sich Niedersachsen und Bremen für die Zeit ohne Neuverschuldung ab 2020 gut aufgestellt. Bereits seit 2016 kommt Niedersachsen ohne Neuverschuldung aus, die Ende kommenden Jahres für alle Bundesländer verbindlich wird. Doch auch Bremen, das Land mit einem Nothaushalt, sehe aufgrund der neuen Regelung der Finanzbeziehungen der Länder eine gute Grundlage, die Verschuldungsbremse zu halten.

Der niedersächsische Bundesfinanzminister Reinhold Hilbers (CDU) ist selbstbewusst: "Wir sind bestens gerüstet, um die Verschuldungsbremse langfristig zu halten. "Auch der Haushaltsplan 2017 wurde ohne neue Schulden geplant. Das Gleiche trifft auf den Budgetplan für das laufende und das kommende Jahr sowie auf die Budgetplanung bis 2022 zu, was an der Höhe der Schulden und der damit verbundenen erhöhten Zinslast nichts ändern wird.

Mit 61,3 Mrd. EUR liegt Niedersachsen in der Kritik. Der Haushaltsplan 2018 sieht rund 1,34 Mrd. EUR für die Jahreszinslast und 1,24 Mrd. EUR für das Haushaltsjahr 2019 vor. Nach Angaben des Finanzministeriums hat das Unternehmen nicht die Absicht, die Verschuldungsbremse auch in schwierigen Momenten zu unterlaufen. In diesem Jahr wurden zum Beispiel 90 Mio. EUR in die Pensionsrückstellung eingestellt, die generelle Reserve wurde weiter ausgeweitet und Kapitalerhöhungen vorgenommen.

Im Rahmen des Jahresabschlusses 2017 wurden 100 Mio. EUR Altlasten zurÃ? Bundesfinanzminister Hilbers teilte mit, dass er mehr als 100 Mio. des erwarteten Haushaltsüberschusses für das laufende Jahr für die Rückzahlung von Schulden aufwenden will. Im Jahr 2019 wird Bremen jedoch erstmals seit 20 Jahren wieder eine Nettoverschuldung tilgen. Fast 60 Mio. EUR sind dafür im Haushalt des Stadtbundes veranschlagt.

Dies wird 2018 wahrscheinlich nicht der Fall sein, da einschließlich des Nachtragshaushalts eine Verschuldung von rund 40 Mio. EUR geplant ist. Die kleinsten Bundesländer sind Haushaltsnotstandsländer mit einer Verschuldung von 20,7 Mrd. EUR (Ende 2017). Mit über 610 Mio. EUR ist die Jahreszinslast belastend. Für die Zeit nach 2019 ist die Finanz-Senatorin Karoline Linnert (Grüne) optimistisch, weist aber auf sehr unterschiedliche Startbedingungen in den Ländern hin.

"â??WÃ?hrend andere LÃ?nder in den vergangenen Jahren betrÃ?chtliche Reserven aus Ã?berschÃ?ssen aufgebaut haben, war dies in Bremen mit seiner Ã?uÃ?erst dringenden Situation nicht möglichâ??, erklÃ? Das Strukturdefizit von rund 1,2 Mrd. EUR konnte der Zwei-Stadtstaat bis 2020 nur schwer sukzessive abbauen. "Mit den neuen Finanzbeziehungen der Länder, die 2020 in Kraft treten werden, wird Bremen auch eine Basis haben, um die Fremdkapitalbremse unter den derzeitigen Randbedingungen zu halten", sagte Linnert.

Bremen wird ab 2020 durch die neuen Regelungen jedes Jahr rund 500 Mio. zulegen. Bei einem Zusammenbruch der Wirtschaft kann die Verschuldungsbremse, die ab 2020 die Netto-Neuverschuldung verbietet, zur Bewährungsprobe werden. Mehrere Länder haben die wirtschaftlich relativ rosige Zeit der letzten Jahre dazu benutzt, für schlimmere Zeiträume, in denen der Schuldenfrost eintritt, Puffersituationen zu schaffen.

In Rheinland-Pfalz beispielsweise werden jedes Jahr 100 Mio. EUR in eine "Haushaltssicherheitsreserve" eingebracht. Bundesfinanzministerin Doris Ahnen (SPD) sprach von einer "klaren Sicherheitsmarge durch die konstitutionelle Schuldenbremse".

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