Kredit Insolvenzverfahren

Insolvenzverfahren für Kreditnehmer

Aktionärsdarlehen in der Insolvenz der Gesellschaft werden grundsätzlich als nachrangig behandelt. Aufnahme von Krediten im Insolvenzverfahren Die neuen Telefonnummern für Hamburg: Sind Ratendarlehen mit einer so genannten 0%-Finanzierung auch eine Problem? Gegenwärtig schneiden vor allem Elektrogroßhandel und Einrichtungshäuser mit einer so genannten 0%-Finanzierung besser ab als andere. Die Kunden können den Anschaffungspreis für das Fernsehgerät oder Sofabett mit einem Teilzahlungskredit über mehrere Monaten (das Übernahmeangebot umfasst eine Finanzierungsdauer von 10 bis 100 Monaten) bezahlen, ohne für diesen Kredit eine Verzinsung bezahlen zu müssen.

Bei diesen Krediten ist es schwierig, wenn sie in die Verschuldungsfalle geraten. Eine 0%ige Förderung hat keinen Vorteil, wenn die Monatsraten aus der Überziehung des Leistungskontos aufkommen. Es ist auch darauf zu achten, dass die günstigste Finanzierungsmöglichkeit nicht durch einen höheren Anschaffungspreis erworben wird. Sie sollten sich daher fragen, wie hoch der Preis für den Kauf des Fernsehers oder Sofas wäre, wenn Sie Barzahlung leisten würden.

Abschließend ist es wichtig sicherzustellen, dass der Kredit keine versteckten Ausgaben aufnimmt. Häufig werden z.B. Kontoeröffnungsgebühren, Kontoauszugsgebühren oder Abschlusskosten hinzugefügt, die das Darlehen verteuern, als es auf den ersten Blick erscheint.

Haftpflichtrisiken im Zusammenhang mit der Tilgung von Gesellschafterdarlehen der Gesellschaft

Aufgrund der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit oder weil Finanzinstitute dies zur Sicherung ihrer Forderungen an das Unternehmen benötigen, wird der Finanzierungsbedarf eines Unternehmens (GmbH, AG) oft nicht durch das Kapital, sondern durch seine Anteilseigner unterlegt. Die Partner vergeben entweder einen Kredit. In diesem Fall gewähren Kreditanstalten zwar einen Kredit, fordern aber von den Aktionären eigene Wertpapiere, wie z.B. direkt durchsetzbare Garantien.

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass seit der Inkraftsetzung des GmbH-Modernisierungsgesetzes (MoMiG) am 1. November 2008 dieses an sich übliche und ökonomisch vernünftige Finanzierungsmodell im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft für den Anteilseigner verheerende wirtschaftliche Konsequenzen haben kann. Ordnet der Aktionär die Tilgung seines Kredits oder eines von ihm gesicherten Fremddarlehens zum Schaden der anderen Kreditgeber im Hinblick auf eine mögliche Zahlungsunfähigkeit an, so besteht eine Rückerstattungspflicht.

Grund dafür ist die Abschaffung des bisherigen Kapitalbeteiligungsgesetzes und die Neuregelung zur Vermeidung von Insolvenzverfahren. Der Aktionär war nach dem alten Recht zur Rückzahlung der an ihn oder den Drittkreditgeber getilgten Kredite bei Vorliegen der Bedingungen für die Eigenkapitalersatzleistung angehalten. Dies war in der Regel der Fall, wenn das Unternehmen kein Kredit von einem Dritten zu normalen Marktbedingungen aufgenommen hatte.

Gesellschafter-Darlehen in der Zahlungsunfähigkeit der Firma werden grundsätzlich als nachrangige Darlehen betrachtet. Durch den Verzicht auf das bisherige Eigenkapitalbeteiligungsgesetz wird die Bewertung aller kapitalersetzenden Aktionärsdarlehen und anderer Aktionärsdienstleistungen nun ausschliesslich unter dem Gesichtspunkt des Insolvenzanfechts durchgeführt. Nach den Bestimmungen des Insolvenzgesetzes können Wertpapiere, die innerhalb eines Jahrs vor oder nach dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder innerhalb von 10 Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens erworben wurden, angefochten werden, und zwar ungeachtet dessen, ob das Gesellschafterdarlehen oder eine gleichwertige Gesellschafterbeihilfe bei Fälligkeit der Zahlungsunfähigkeit geleistet wurde.

Die Insolvenzverwaltung kann lediglich die Ablösung eines Aktionärsdarlehens innerhalb eines Jahrs nach dem Antrag auf Eröffnung der Insolvenz verlangen. Selbst wenn die Gesellschaf t ein Kredit an die Hausbank zurückzahlen sollte, für den der Aktionär eine Personensicherheit geleistet hat, hat der Konkursverwalter Anspruch auf Rückerstattung durch den Anteilseigner bis zur Hoehe der Rueckzahlung oder Garantie, wenn die Auszahlungen innerhalb eines Jahrs vor dem Antrag auf Eröffnung der Insolvenz geleistet wurden.

Sind von der Gesellschaf t neben den personenbezogenen Wertpapieren des Aktionärs auch Wertpapiere an eine kreditgebende Stelle gestellt worden, z.B. durch Abtretung von firmeneigenen Kraftfahrzeugen als Sicherheit, und realisiert der Konkursverwalter diese Kraftfahrzeuge im eingeleiteten Insolvenzverfahren und gibt den Veräußerungserlös an die Gesellschaf t zurück, so hat der Aktionär nach dem Bundesgerichtsurteil vom 1. Dezember 2011, Zr. IX 11/11, den erzielten Veräußerungserlös an die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte zurückzuzahlen.

Für Insolvenzverfahren, die am oder nach dem Stichtag 31. Dezember 2008 eröffnen, gilt die neue Regelung. Diese Regelungen finden keine Anwendung auf Aktionäre mit einem Anteil von weniger als 10 vH. Die Insolvenzverwalter ziehen es in vielen "massearmen" Insolvenzverfahren vor, auf das große Spektrum der insolvenzspezifischen Haftungs- und Rücktrittsansprüche zurückzugreifen, die möglicherweise den ökonomischen Untergang des Aktionärs zur Folge haben können.

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