Kosten Insolvenzverfahren Gmbh

Preise Insolvenzverfahren GmbH

Im Falle einer Insolvenz kann ein Insolvenzverfahren durch eine GmbH etc. eingeleitet werden. Mit unseren Beiträgen "Found a GmbH: Konkursverfahren über das Vermögen einer GmbH oder einer GmbH & Co. Weil unsinnige Kosten im Sanierungsprozess leicht beseitigt werden können. Wenn der Gläubiger Insolvenzantrag stellt, muss er die Gebühr für das Eröffnungsverfahren bezahlen.

Zahlungsunfähigkeit der GmbH - Teil B

Kennzeichnend für die mittelgroße GmbH ist, dass ihre Anteilseigner in der Praxis unterschiedliche vertragsrechtliche und betriebswirtschaftliche Abhängigkeiten mit ihrem Unternehmen haben. Die Steuereffekte sind im Falle einer GmbH-Insolvenz je nach Ausgestaltung der Beziehung zwischen der Firma und dem Anteilseigner sehr unterschiedlich zu bewerten. Ausgehend von den in Teil A grundlegend differenzierten Beziehungsformen werden im Nachfolgenden die Möglichkeiten des Verlustausgleichs durch den Aktionär beschrieben.

Für den Fall der Zahlungsunfähigkeit der GmbH können die Gesellschafterversammlung den Verlust unter gewissen Bedingungen nach 17 Abs. 4 STG einfordern. Die anfängliche Basis für die Ermittlung des Verlustes ist die Abweichung zwischen den Einstandskosten der Aktien und dem Verkaufspreis. Es ist im Insolvenzfall davon auszugehen, dass in der großen Mehrheit der Fälle auf einen Verkaufspreis, d.h. eine Verteilung durch den Insolvenzverwalter an die Aktionäre, grundsätzlich verzichtet wird und somit der Verkaufspreis 0,00 Euro liegt.

Gemäß 3 Nr. 40 STG ist jedoch nur die halbe so festgestellte Verlusthöhe auf andere Erträge der Aktionäre anzurechnen. Vorraussetzung für die Inanspruchnahme steuerlicher Verluste aus der Auflösung von Geschäftsanteilen an einer GmbH ist, dass der Anteilseigner in den vergangenen fünf Jahren vor dem Verkauf direkt oder indirekt mindestens 1% des Kapitals der Gesellschaf t hält.

Ein Anteil von 10 % innerhalb der vergangenen fünf Jahre wurde bis zum Jahr 2000 als wesentlicher Anteil im Sinne des § 17 Abs. 1 EStG angesehen. Verluste für die Aktionäre können jedoch nur dann berücksichtigt werden, wenn die Aktionäre innerhalb der vergangenen fünf Jahre eine entsprechende Anteilsquote an der GmbH hatten.

Unterschreitet die Beteiligungsquote - auch nur für einen kurzen Zeitraum - die Obergrenze der maßgeblichen Beteiligungsquote innerhalb der vergangenen fünf Jahre vor der Zahlungsunfähigkeit oder Liquidation der Firma, so können die erlittenen Schäden nicht eingefordert werden. Auch ist ein Schaden nicht abzugsfähig, wenn er auf Aktien zurückzuführen ist, die in den vergangenen fünf Jahren vor der Zahlungsunfähigkeit oder Liquidation der Firma kostenlos erworbene wurden.

Weil im Insolvenzfall der GmbH keine Zahlung an die Anteilseigner angenommen werden kann, bilden die Erwerbskosten der Geschäftsanteile die Basis für die Ermittlung des Steuerverlusts im Sinne des 17 EGl. Im Wesentlichen umfassen die Abschlusskosten im Sinne des 17 EMStG alles, was der Käufer für den Erwerb und die Erhaltung des Vermögenswertes (Anteile) ausgibt.

Dementsprechend sind die Ausgaben des Anteilseigners Erwerbskosten der Aktien, die er selbst für den Erlangung der Aktien ausgegeben hat, einschließlich der Anschaffungsnebenkosten (z.B. Notarkosten, etc.). Dazu gehören alle Kosten, die der Gesellschafterin im Zusammenhang mit ihrer Einlage in die GmbH entweder durch Gesetz oder durch Gesellschafterbeschluss entstanden sind. Somit sind bei Errichtung der GmbH die zu leistenden Stammeinlagen, die in der Gesellschaftssatzung geregelten Zuzahlungen und die im Wege einer Kapitalerhöhungen auf die Stammeinlagen zu leistenden Zuzahlungen Anschaffungskos.

Ausgaben des Anteilseigners für den Beteiligungserwerb von einem Vorgängergesellschafter sind auch als Abschlusskosten zu erachten. Die Einzahlungen der Aktionäre, die in der Jahresbilanz der GmbH als Kapitalrücklage erfasst werden, sind ebenso als Einstandskosten der Geschäftsanteile auf der Grundlage von Gesellschaftsbeschlüssen der GmbH zu verrechnen. Ausgenommen von den Abschlusskosten sind Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, soweit die Kapitalerhöhung auf der Grundlage von Gewinnrücklagen durchgeführt wurde.

Der Grund dafür ist, dass der Bilanzgewinn den Aktionären nicht zufließt und somit keine Kosten der Aktionäre sind. Werden die Aktien vom Aktionär kostenlos übernommen, sind die Erwerbskosten des letzten unentgeltlichen Erwerbers der Aktien entscheidend. Gleiches trifft auf den Teilerwerb gegen Entgelt für den Teil der unentgeltlichen Aktien zu, z.B. auf den Erwerbsvorgang gegen laufende Zahlungen, wenn der Geldwert unter den gemeinsamen Wert der Aktien fällt.

Sofern in der Historie zu verschiedenen Stichtagen und mit unterschiedlicher Vergütung Aktien des Aktionärs übernommen wurden, sind die tatsächlich entstandenen Kosten ausschlaggebend. Verborgene Beiträge an die GmbH werden ebenso den Abschlusskosten zugeordnet. Verborgene Einzahlungen sind Sach- oder Immobiliendepots von Vermögenswerten, die den Gegenwert der Aktien des Aktionärs nicht erhöhen.

Der Kaufpreis, die Folgekosten der Teilnahme, wenn sie durch das Geschäftsverhältnis verursacht werden und weder einkommensbezogene Ausgaben in den Erträgen aus dem Anlagevermögen noch Abgangskosten sind.

die entweder zu Beginn der Unternehmenskrise in der Krisensituation belassen wurde (krisenbestimmte Performance), durch die Bereitstellung von Kapitalersatzbeständen durch die Firma nur ein späterer Anspruch auf den Anteilseigner erhoben wird, möglicherweise nach Insolvenzeröffnung. Einen Großteil der von den Gesellschaftern erbrachten Kapitalersatzleistungen stellen Aktionärsdarlehen unterschiedlichster Ausprägung dar, sofern die Gewährung des Darlehens von der Sozietät geregelt wird.

Ein sozialer Grund kann immer dann als Grundlage herangezogen werden, wenn zum Gewährungszeitpunkt des Darlehens ein Dritter der Firma ein solches nicht zu den gleichen Bedingungen zur Verfügung gestellt hätte oder wenn das gewährte Kapital vor Krisenbeginn nicht vom Anteilseigner gekündigt wurde, sondern stehen geblieben ist, wenn der Anteilseigner das gewährte Kapital trotz des Bewusstseins über das Risiko eines Forderungsausfalls nicht einnimmt.

Gleiches trifft auf Finanzplankredite zu, die entweder bei der Unternehmensgründung oder bei der Expansion zu vorteilhaften Bedingungen mit langfristiger Perspektive und der Möglichkeit einer unilateralen Beendigung durch den Kreditgeber (Gesellschafter) abgeschlossen wurden. Gemäß der ständigen Gesetzgebung des Bundesfinanzhofs sind Fremdaufwendungen nicht als spätere Akquisitionskosten der Investition zu erachten. Das ist z.B. der Fall, wenn ein enger Verwandter des Anteilseigners der GmbH ein Kredit gewährt und dieses Kredit aufgrund von Vermögensmangel von der GmbH nicht getilgt werden kann.

Anders wird dies vom BFH eingeschätzt, wenn der Ehepartner des Partners in die Pflicht genommen wird und dieser einen Auslagenersatzanspruch gegen den Partner hat, insb. aus §426 BGB. Bei in der Krisenzeit vergebenen Krediten kann der Nominalbetrag prinzipiell als nachträglicher Anschaffungspreis angerechnet werden. Darüber hinaus fallen weitere nachfolgende Erwerbskosten an, wenn der Aktionär seiner Unternehmung Garantien wie Garantien, Grundpfandrechte an Immobilien oder die Verpfändung von immateriellem oder materiellem Vermögen zur Verpfändung zur Verpfändung anlegt und dies seine Ursachen im Unternehmensverhältnis hat.

Grundvoraussetzung ist, dass der Aktionär auf der Grundlage der gestellten Sicherheit in Anspruch genommen wird. Dies geschieht in der Regelfall während der Krisenzeit oder nach der Insolvenzeröffnung. Der Anschaffungspreis richtet sich nach der Forderungshöhe. Versteckte Beiträge an die Gesellschaf t sind ebenfalls als Anschaffungsnebenkosten zu klassifizieren, wenn sie auf Unternehmensebene im Sinne von 4 Abs. 1 Nr. 5 des Einkommensteuergesetzes (EStG) und als Eigenkapitalzugänge (Eigenkapitalersatz) zu bewerten sind.

Als Reduzierung der Abschlusskosten ist die Rückerstattung von stillen Einlagen zu betrachten, soweit diese nicht als Erträge aus Anlagevermögen im Sinne des 20 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 STG betrachtet wurden. Das BFH hat stets festgestellt, dass nachfolgende Erwerbskosten für die GmbH-Beteiligungen nur dann als Erwerbskosten zu betrachten sind, wenn diese Ausgaben dem Zivilrecht des Kapitalbeteiligungsgesetzes genügen.

Das heißt, als Eigenkapitalersatzanspruch nach 32 a Abs. 3 Satz 2 GG entfällt eine Eigenkapitalersatzung für den nicht geschäftsführenden Teilhaber, der 10 Prozent oder weniger des Stammkapitals hält. Die Absenkung der maßgeblichen Anlagebeschränkung nach 17 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 STG als bedeutende Investition ab dem Bemessungsjahr 2001 auf 1 Prozent durch die Absenkung der maßgeblichen Anlagebeschränkung nach 17 Abs. 1 S. 1 STG führt zur anwendbaren Begründung, dass Aktionäre, die eine maßgebliche Investition nach 17 Abs. 1 S. 1 E STG haben, im Insolvenzfall nur die als Erwerbsnebenkosten der Investition angefallenen Summen als Fehlinvestragung beanspruchen könnnen und nachfolgende Erwerbskosten nicht zu beachten sind.

Mit zwei Beschlüssen der beiden Gesellschaften Köln und Düsseldorf werden die Prinzipien der früheren Rechtsprechung des BFH zur Bemessung der Anschaffungsnebenkosten im Sinne des 17 EGG auch dann berücksichtigt, wenn die Vorschriften des Kapitalbeteiligungsrechts nicht gelten. Nach dem Beschluss der EKG Köln wurde festgestellt, dass die Bürgschaftsübernahme zugunsten einer GmbH, an der der Gewährträger nur indirekt über eine andere GmbH einen Anteil hält, zu späteren Einstandskosten für die direkte Einlage führt und daher bei deren Verkauf erfolgsmindernd zu verrechnen ist.

Eine genaue Beobachtung dieser rechtlichen Entwicklung ist ratsam, da sie in vielen FÃ?llen zu einer besseren Bewertung fÃ?r die betroffenen AktionÃ?re fÃ?hrt. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit der GmbH tritt zwischen der Abwicklung und dem Ende der Abwicklung ein Steuerverlust im Sinne des 17 EGG auf und ist in dem Jahr zu verbuchen, in dem eine wesentliche Veränderung des bereits festgestellten Verlustes nicht mehr zu befürchten ist.

In Ausnahmefällen kann der Liquidationsverlust im Sinne des 17 EMStG zum Entscheidungszeitpunkt eintreten und für steuerliche Zwecke in Anspruch genommen werden, wenn aufgrund des fehlenden Vermögens der GmbH keine Liquiditätsrückzahlung zu erwarten ist. Das heißt, wenn der Insolvenzverwalter im Insolvenzfall bestätigt, dass eine Eigenkapitalrückzahlung (Anschaffungskosten der Beteiligung) nicht zu erwarten ist - und das sollte in der Praxis der Normalfall sein -, wird der Schaden bereits in dem Jahr, in dem die Zahlungsunfähigkeit eröffnet wurde, eingetreten sein.

Die Insolvenzverwalterin bzw. der Schuldner der GmbH weiss spätestens bei der Festlegung der Kontingente für die Kreditgeber der GmbH, ob nach Abzugs der Kosten des betroffenen Vermögens und der Kosten des Schuldners alle Kreditgeber in voller Höhe versorgt werden und darüber hinaus Zahlungen an die Anteilseigner auf ihre Mitwirkung zu erwarten sind. Das sollte nur in äußerst wenigen Ausnahmen möglich sein, so dass zur Behauptung der Steuerverluste frühzeitig eine angemessene Bescheinigung des Konkursleiters einzuholen ist, um diese Verlustrisiken recht bald durchsetzen zu können.

Dabei werden die Verlustvorträge nach 17 StG mit anderen aktiven Erträgen saldiert und haben einen entsprechenden Einfluss auf die Ertragsteuerberechnung für das Kalenderjahr. Die steuerlichen Verlustvorträge im Sinne des 17 EGStG sind nach der Halbeinkünftemethode gemäß 3 Nr. 40 EGStG mit 50 % der Unterschiedsbeträge zwischen den Erwerbskosten und dem Verkaufspreis zu erfassen.

Reicht das sonstige positive Ergebnis der Aktionäre in dem Jahr, in dem der Schaden geltend gemacht wird, nicht aus, um den Schaden zu kompensieren, kann ein Schadensvortrag oder ein Schadensvortrag im Sinne des 10 d EWStG geltend gemacht werden. 17 Stockwerkeigentum. Die Anwendbarkeit des 17 Stockwerkeigentums ist nur möglich, wenn die Geschäftsanteile an der GmbH im privaten Vermögen geführt werden.

Vielfach werden in der Mittelstandsgesellschaft GmbH Anteile am Geschäftsvermögen der Partner verwahrt. Das gilt bei einer Unternehmensteilung (bei mittelgroßen Unternehmen eine sehr übliche gesellschaftsrechtliche Konzeption ), bei einer atypischen stillen Einlage eines oder mehrerer Aktionäre in eine GmbH oder bei einer Einlage in Einzelfirmen oder Partnerschaften. Darüber hinaus gibt es Gruppenstrukturen in mittelgroßen Unternehmen, an denen die Anteile an Partnerschaften (z.B. GmbH & Co. KG) oder Körperschaften sind.

Der in 17 Abs. 1 S. 1 S. 1 EStG beschriebene Beteiligungsumfang ist in all diesen Faellen irrelevant, da die im Betriebsvermoegen befindlichen Beteiligungsgesellschaften nach Handels- und Steuerrecht als Beteiligungsgesellschaften in der Bilanz der Anteilseigner zu verbuchen sind und unabhaengig von der Hoehe der Beteiligungserhoehung im Betriebsvermoegen zu verbuchen sind.

Sofern es sich bei den Gesellschaftern der GmbH um Personengesellschafter oder Einzelunternehmen handelt, die ihre Bilanzen nach Handelsrecht aufstellen, sind die Anteile gemäß 266 Abs. 2 Nr. A III 3 HGB als Finanzanlagevermögen zu erfassen. Sofern zwischen dem berichtenden und der GmbH mehr als nur ein Kapitalverhältnis vorliegt, ist - entweder wegen des überwiegenden Teils des von der Muttergesellschaft gehaltenen Kapitals der GmbH oder wegen anderer geschäftlicher Beziehungen innerhalb der Muttergesellschaft - davon ausgegangen, dass es verbundene oder Konzerngesellschaften im Sinn des § 290 HGB gibt.

Ist der Eigentümer der Beteiligungsgesellschaft eine physische Personen, die Anteilseigner an einer Gesellschaft ist, die als mit der GmbH verbunden zu betrachten ist (z.B. Spaltung eines Unternehmens), sind die Anteile der Anteilseigner in der gesonderten Jahresbilanz der Gesellschaft darzustellen. Gleiches trifft beispielsweise auf die untypisch stille Beteilung der Anteilseigner an der GmbH zu (Sonderbetriebsvermögen).

Der Begriff der Partizipation basiert sachlich auf der Annahme, dass es sich bei den Aktien um Aktien anderer Gesellschaften handel. Nachteilig ist aus Aktionärssicht ein bestimmter Zweck der Teilnahme vorauszusetzen, der darauf abzielen muss, dass die operativen Aktien dem eigenen Unternehmensgegenstand oder dem Unternehmensgegenstand der betroffenen Gesellschaft durch Herstellen einer dauerhaften Bindung diene.

Befinden sich die Geschäftsanteile an der GmbH im Besitz von kapitalbildenden Unternehmen (GmbH, AG), haben die Aktionäre diese als finanzielle Vermögenswerte im Sinne des 266 Abs. 2 Nr. III 3 HGB in ihrer Konzernbilanz ausweisen. Die Ermittlung des Wertes, zu dem die Kapitalanlagen in den Büchern der Aktionäre zu bilanzieren sind, erfolgt nach § 253 HGB.

Das heißt, dass die Investition prinzipiell zunächst zu Anschaffungskosten bilanziert werden muss. Die planmäßigen Abschreibungsbeträge der Investitionen sind nicht erlaubt, da die Investition keinen Verschleiß unterliegt. Für den Fall einer nur vorübergehenden Beeinträchtigung existiert ein Impairment-Option, während diese nur steuerlich gemäß 6 Abs. 1 Nr. 1 Nr. 1 EWStG für erwartete dauerhafte Beeinträchtigungen in Betracht gezogen werden kann.

Bei den im Geschäftsvermögen gehaltenen Anteilen sind die Erwerbskosten nach den Bestimmungen des 255 HGB zu ermitteln, die im Wesentlichen den Erwerbskosten der im privaten Vermögen gehaltenen Anteilen entsprechen. Spätere Einstandskosten können auch für das Geschäftsvermögen anfallen, wenn z.B. eine kapitalbildende Sicherheit geleistet wird. Durch die Einbeziehung der Investitionen in die insolvente GmbH in das Geschäftsvermögen kann es für die Gesellschafter möglich sein, Verluste zu berücksichtigen, bevor die GmbH insolvent oder überschuldet wird.

Im Geschäftsvermögen gehaltene Wertpapiere werden zu jedem Stichtag unter Beachtung des inneren Wertes der Investition bewertet. Der erzielbare Betrag hängt davon ab, wie weit der Anteilseigner bei Abgang zum jeweiligen Stichtag in der Lage ist, die Investition zu realisieren. Somit können der GmbH entstandene Schäden, soweit sie wahrscheinlich dauerhafte Beeinträchtigungen der Investition darstellen, lange vor der Insolvenz der GmbH im Gesellschaftsvermögen der Gesellschafterin erfasst werden und das der Steuerrechnung zugrundeliegende Betriebsergebnis entsprechend mindern.

Sofern nicht mit einer Verteilung auf die Beteiligungsgesellschaft zu rechnen ist, wird es in der Regel möglich sein, diese längstens bei Insolvenzeröffnung der GmbH vollständig abzuschreiben und damit im operativen Ergebnis zu berücksichtigen. Gleiches trifft auf Gesellschafterausleihungen und andere Forderungsbestandteile zu, die als Forderung gegen die insolvente GmbH oder andere Vermögenswerte ausgewiesen werden.

Im Falle von Kapitalersatzwerten können korrespondierende Regelungen auch das operative Ergebnis der Aktionäre vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens für den Fall verringern, dass die Risiken einer Verwertung bestehen. Vorraussetzung ist, dass die Verwendung der Aktionäre mit einem vergleichsweise hohen Maß an Gewissheit angenommen werden kann. Der Anspruch kann jedoch längstens bei Eröffnung der Zahlungsunfähigkeit oder Zurückweisung der Zahlungsunfähigkeit mangels Vermögens im Wege der Vorsorge im Geschäftsvermögen der Aktionäre angerechnet werden, auch wenn er von den Kreditgebern noch nicht durchgesetzt wurde.

Für die im Geschäftsvermögen befindlichen Aktien ist auch zu beachten, dass nur 50 % des Verlusts aus der Unterscheidung zwischen Abschlusskosten, späteren Abschlusskosten und Verzichtserlösen, die im Insolvenzfall in der Regelfall 0,00 Euro ausmachen würden, bei der Ertragsermittlung nach 3 Nr. 40 b Stockwerkeigentum zu verrechnen sind.

Diese korrespondiert mit der Behandlung von Verlustvorträgen nach § 17 EStG. Für die unter 1.3. 5. behandelte Rechtssprechung, insb. die des Dritten Senates, gelten auch für im Geschäftsvermögen gehaltene Unternehmensbeteiligungen von Einzelunternehmern oder Partnerschaften. Dabei ist auch zu beachten, dass nachfolgende Abschlusskosten nicht abgesetzt werden können, wenn die Investition 10 % oder weniger im Sinne des 32 a Abs. 3 Satz 2 GG ist.

Daraus folgt, dass Ausgaben wie Gesellschafterausleihungen, gestellte Wertpapiere oder versteckte Beiträge nicht dem Halbeinkünfteverfahren unterworfen sind und daher im Insolvenzfall bei unterlassener Beteiligung der GmbH vollständig als Betriebsausgabe anrechenbar sind. Befinden sich die GmbH-Anteile im Besitz einer oder mehrerer Gesellschaften, so sind im Insolvenzfall der GmbH die daraus resultierenden Schäden im handelsrechtlichen Ergebnis der Gesellschaft.

Allerdings ist ein Fehlbetrag nach 3 c STG und 8 b Abs. 2 STG bei der Ermittlung der Körperschaftssteuer der Aktionäre nicht zu beachten. Das Kapitalersatzgesetz ist auch auf Unternehmensbeteiligungen nach der genannten ständigen Praxis des Bundesfinanzhofs anzuwenden. Sofern die Teilnahme an der zahlungsunfähigen GmbH die Begrenzung des 32 a Abs. 3 Satz 2 GG nicht übersteigt, ist zu beachten, dass spätere Erwerbskosten aufgrund von Aktionärsdarlehen oder sonstigen Auslagen nicht dem Abzieherverbot des 3 c GG unterworfen sind.

Daraus folgt, dass es sich bei Beteiligungsverhältnissen und Kreditforderungen um sehr verschiedene Vermögenswerte handelt, die unter den oben genannten Bedingungen anders zu handhaben sind. Der Grund dafür ist, dass das Abzugverbot im Spiegelbild für die Befreiung von Kapitalgewinnen aus dem Vermögenswert "Beteiligung" gilt, so dass es daher nur für solche Beeinträchtigungen gelten kann, die sich aus einer Abwertung des Subjekts dieses Vermögenswertes ergeben.

Offen ist, ob diese differenzierte Bewertung unabhÃ?ngig von den privatrechtlichen Bewertungen des Kapitalersatzrechtes und damit der Begrenzung des 32 a Abs. 3 S. 2 GG anwendbar ist. In dem speziellen Gewerbeobjekt, das sich im Bestand befindet, geht es gleich weiter. Die Verlustberechnung erfolgt aus der Summe der Abschlusskosten, der späteren Abschlusskosten, der Abschlussnebenkosten und der Erträge aus der Auflösung.

Dieser Unterschiedsbetrag wird gemäß 3 Nr. 40 STG nur in Hoehe von 50 % berücksichtigt. Allerdings gibt es große zeitliche Differenzen bei der Durchsetzung solcher Verluste: Bei Aktionären, die die Aktien im privaten Vermögen führen, kann die Durchsetzung der Forderung frühestens zu Beginn des Konkursverfahrens oder bei Zurückweisung mangels Vermögen berücksichtigt werden.

Werden die Anteile an der Gesellschaft im Geschäftsvermögen entweder in Einzelfirmen oder in Personenhandelsgesellschaften geführt, ist eine Teilabschreibung auf der Grundlage von Bilanzbewertungen noch vor der Insolvenz der GmbH möglich. Für Gesellschafter der zahlungsunfähigen GmbH, die Körperschaften sind, sind Beteiligungserträge überhaupt nicht abzugsfähig ( 3 c STG - § 8 b KStG).

Das entspricht der Tatsache, dass auch Kapitalgewinne aus Kapitalanlagen nicht steuerpflichtig sind.

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