Kontopfändung wann

Kontenpfändung bei

Anforderungen und Verfahren für die Pfändung von Konten. Möchte ein Gläubiger das Konto seines Schuldners beschlagnahmen, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:. Ab wann kann es zu einer Pfändung eines Kontos kommen? - Mein Konto wurde wegen einer Pfändung gesperrt, was bedeutet das? Angaben zur Kontoeröffnung.

Schuldenregelung

Für das Abbrechen einer Beschlagnahmung gibt es mehrere Möglichkeiten. Wurde die Forderungen des Zahlungsempfängers vollständig abgegolten, so gelten die Pfändungen als abgegolten, d.h. der Pfändungs- und Übertragungsauftrag ist nicht mehr gültig. Es ist nicht ausschlaggebend, ob der Zahlungspflichtige selbst die Abtretung an den Zahlungsempfänger einleitet oder das Finanzinstitut die Forderungen über das angeschlossene Bankkonto ausgleicht.

Erfolgt die Begleichung der Forderungen über ein Bankkonto bei einer anderen oder auf andere Weise, kann die Pfändung des Kontos durch den Kreditor bei der das pfändbare Bankkonto unterhaltenden Hausbank für verrechnet erklärt werden. Jeder Debitor hat die Moeglichkeit, mit dem Pfändungsglaeubiger regelmaessige Abschlagszahlungen der Forderungen zu vereinbaren. Ist ein solcher Vertrag mit einem Kreditgeber abgeschlossen, wird die Pfändung ausgesetzt.

Dadurch kann der Inhaber über sein Depot wieder ungehindert verfügb. Für diese Fälle sind daher weder die Institute noch die Kreditanstalten zur Aufhebung der Kontensperre gezwungen. Darüber hinaus behält der Kreditgeber seinen Verwertungsanspruch, d.h. er kann die Fortsetzung der Zwangsvollstreckung zu jedem Zeitpunkt verlangen, solange sie nicht in voller Höhe erfolgt ist.

Der Zahlungspflichtige, der mit einem Zahlungsempfänger eine Teilzahlung vereinbart hat, sollte daher sicherstellen, dass die Teilzahlungen regelmäßig und pünktlich erfolgen. Gemäß 843 ZPO kann ein Kreditgeber auch auf eine Forderung verzichtet werden. Der Kreditor teilt dem Debitor und dem Drittschuldner seinen Erlass mit. Darüber hinaus kann eine Kontenpfändung durch das Zwangsvollstreckungsgericht - in den meisten FÃ?llen das zustaendige Landgericht - widerrufen werden.

Anforderungen und Vorgehensweise bei der Pfändung von Konten

Möchte ein Kreditor das Geld seines Debitors einziehen, müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein: Die Gläubigerin muss über einen durchsetzbaren Anspruch gegen die Schuldnerin verfügen. Der Richter erlässt dem Zahlungsempfänger einen Vollstreckungsbefehl, wenn der Zahlungspflichtige dem Zahlungsbefehl des Zahlungsempfängers nicht fristgerecht zugestimmt hat. Lehnt der Zahlungspflichtige den Zahlungsbefehl ab, bekommt der Zahlungsempfänger nur dann einen Anspruch, wenn er seine Ansprüche gerichtlich durchsetzen konnte.

Die Gläubigerin oder der Gläubiger kann einen Zwangsvollstreckungstitel auch unmittelbar beim zuständigen Landesgericht durch Einreichung eines notariellen Schuldbetrags beantrag. Insbesondere Kreditinstitute möchten, dass Debitoren notarielle Schuldeinreichungen vornehmen - zum Beispiel bei Hypothekarkrediten oder grösseren Bankdarlehen. Das Plus: Bei Zahlungsschwierigkeiten bekommt die Hausbank rasch einen durchsetzbaren Anspruch und muss die Klage nicht mehr gerichtlich geltend machen.

Verfügt der Kreditgeber über einen durchsetzbaren Anspruch, muss er beim zuständigen Richter einen Pfändungs- und Übertragungsbeschluss - die so genannte PÜB - erwirken. Der Kreditor muss im Gesuch das/die Bankkonto(s) des Debitors angeben. Anschließend erteilt das zuständige Amtsgericht die PSS und übermittelt sie an die im Gesuch angegebene(n) Bank(en).

Die Kreditinstitute werden gebeten, die dort befindlichen Forderungen des Zahlungspflichtigen einzuziehen und die eingezogenen Beträge auf das Gläubigerkonto des Zahlungspflichtigen zu übertragen. Eine Pfändung kommt für den Debitor nicht aus dem Nichts. Ihm ist bereits im Voraus bekannt, dass es einen rechtskräftig beglaubigten Zwangsvollstreckungstitel gibt. Daher hatte der Kreditgeber den Anspruch zunächst nur auf den Anspruch gestellt, um ihn verwerten zu können.

Zur Pfändung eines Kontos ist der Kreditor jedoch nur berechtigt, wenn er die Kontoverbindung des Zahlungspflichtigen kannte oder richtig erraten hat.

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