Insolvenzverfahren neue Schulden

Konkursverfahren Neuverschuldung

Zahlungsunfähigkeitsgesetz (InsO). Die Vollstreckung bleibt für neue Gläubiger, deren Ansprüche erst danach entstehen, zulässig. Konsumenteninsolvenzverfahren - Merkblätter - englisch - LAG-SB Hessen Du steckst in Schulden und kannst deine Schulden in den kommenden Jahren nicht abbezahlen? Ein Insolvenzverfahren kann Ihnen dann dabei behilflich sein, einen Weg aus Ihrer Lage zu ebnen. Hinweis: Hier kann nur ein ungefähren Einblick in das Insolvenzverfahren gewährt werden. Insolvenzverfahren scheinen oft eine rasche Problemlösung zu sein. Allerdings gibt es eine Reihe von Gründen, warum ein Antrag auf Insolvenz nicht gestellt werden sollte.

Anmerkung: Selbstständige müssen einen Gesuch um das so genannte reguläre Insolvenzverfahren (RIV) einreichen. Die RIV ist auch auf ehemalige Selbstständige anwendbar, wenn mehr als 19 Verpflichtungen vorliegen oder wenn es sich bei zumindest einem Anspruch um Nichtzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen oder Löhnen für Arbeitnehmer auswirkt. Nach dem erfolgreichen Abschluß der vierten Phase bekommen Sie eine Rückstandsentschädigung.

Dadurch sind Sie von den Schulden befreit, die zu Anfang des Konkursverfahrens vorlagen. Bitte kontaktieren Sie eine Schuldnerberatung oder einen spezialisierten Rechtsanwalt (vorzugsweise mit einer Beratungsbescheinigung). Es ist sehr hilfreich, dass Sie den Berater/Rechtsanwalt über alle Organe informieren, die von Ihnen Gelder verlangen (auch wenn Sie mit den Anforderungen vielleicht nicht übereinstimmen).

Wenn mit allen Kreditgebern eine Vereinbarung getroffen werden kann (z.B. weil Dritte Gelder zur Ausschüttung an Ihre Kreditgeber zur Verfuegung stellen), ist kein Insolvenzverfahren erforderlich. Bei Ablehnung des Vergleichsvorschlags erhältst du von deiner Schuldnerberatung / deinem Rechtsanwalt eine Urkunde. Sie brauchen diese, um ein Insolvenzverfahren beantrag. Für das Ausfüllen des Anwendungsformulars (Formular) sollten Sie sich an die Beratungseinrichtung oder Ihren Rechtsanwalt wenden.

Nach Einreichung Ihres Insolvenzantrags beim zuständiges Zahlungsgericht kann das Bundesgericht darüber befinden, ob es erneut versuchen soll, mit allen Kreditgebern eine Vereinbarung zu erzielen. Wenn die Mehrzahl der Kreditgeber (in Bezug auf Köpfe und Schuldenbeträge) dem Vorhaben zustimmt, kann das Konkursgericht die abweisenden Kreditgeber "zwingen", es anzunehmen. Stellt sich die zweite Phase als hoffnungslos heraus (oder ist gescheitert), öffnet das Bundesgericht Ihr Insolvenzverfahren und macht dies im Netz bekannt.

Sie ernennt einen Konkursverwalter (in der Regel einen Rechtsanwalt). Die Insolvenzverwaltung hat im Kern zwei Aufgaben: Darin sind alle Ansprüche aufgeführt, die von Gläubigern gegen Sie geltend gemacht werden. Hinweis: Werden Ansprüche als "aus vorsätzlichen rechtswidrigen Handlungen" geltend gemacht, sind sie später von der Restebereinigung ausgeschlossen! Sie sollten daher überprüfen, ob es sich wirklich um eine absichtliche strafbare Handlung handelt; andernfalls ist beim zuständigen Gericht Einspruch einzulegen.

Sie sammelt Ihr Pfändungsvermögen und Ihr Pfändungseinkommen und kann auch die in den vergangenen Monaten geleisteten Ausgaben wieder einziehen. Zunächst werden die Prozesskosten (=Gericht und Konkursleiter ) mit dem vereinnahmten Betrag verrechnet. Hinweis: Der Zahlungsbevollmächtigte prüft, was Sie im Zahlungsantrag angeben. Findet er Einkünfte oder Vermögensgegenstände, die Sie in Ihrem Gesuch vorsätzlich oder grobfahrlässig verschwiegen haben, besteht die Gefahr, dass Ihr Insolvenzverfahren scheitert.

Nach Beendigung der Tätigkeit des Insolvenzverwalters wird das Insolvenzverfahren durch gerichtlichen Beschluss eingestellt und die Phase der Restschuldbefreiung eingeleitet. Wenn Sie etwas vererben, müssen Sie die Hälfe davon an den Zahlungsbefugten weitergeben. Sie können nur über den Zahlungsbeauftragten an die einzelnen Kreditoren zahlen. Es ist auch von Bedeutung, dass Sie den Zahlungsbefugten und das Zahlungsgericht unverzüglich über alle familiären oder finanziellen Veränderungen, einen Arbeits- oder Wohnortwechsel informieren.

Nach Erfüllung Ihrer Pflichten gewährt das Konkursgericht die Befreiung von der Restschuld, d.h. die ausstehenden Forderungen werden beglichen. Bußgelder, Bussen und Schulden aus vorsätzlichen Handlungen (z.B. Schäden durch Schmerzen und Leiden) werden nicht auferlegt. Neue Schulden, die während des Konkursverfahrens aufgetreten sind, verbleiben ebenfalls und sind von Ihnen zu begleichen. haben in den vergangenen drei Jahren vor der Antragstellung auf ein Darlehen oder einen öffentlich-rechtlichen Auftrag schwerwiegende Fehlinformationen gemacht, haben in dem Antragsformular Falschaussagen gemacht, haben in den vergangenen drei Jahren vor der Antragstellung auf ein Darlehen Vermögenswerte vergeudet oder unverhältnismäßige Schulden gemacht.

Die Dauer des Insolvenzverfahrens (Stufen 3 und 4)? sechs Jahre, wenn die Prozesskosten nicht gezahlt werden konnten, drei Jahre, wenn die Kreditgeber neben allen Prozesskosten auch 35% ihrer Ansprüche erhielten. Im Regelfall stellen die Schuldenberatungsstellen ihre Hilfe kostenlos zur Verfügung. Es entstehen Aufwendungen für das Gerichtsverfahren.

Wenn Sie die gerichtlichen Aufwendungen nicht tragen können, beantragen Sie eine Stundung. Der Insolvenzgerichtshof verschiebt dann alle anfallenden Aufwendungen, bis die Restschuld beglichen ist. Bei Einziehung von Beträgen durch den Zahlungsbefugten werden die abgegrenzten Aufwendungen zuerst gezahlt. Verbleiben nach der Tilgung der Restschuld noch weitere Ausgaben, wird einmal im Jahr überprüft, ob Sie in der Lage sind, entsprechende Teilzahlungen ("Ratenzahlungen") zu leisten (maximal 4 Jahre).

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum