Insolvenzverfahren Eröffnet wie Gehts weiter

Eröffnung des Insolvenzverfahrens Eröffnung des Verfahrens

hat in der Zwischenzeit seine Vermögenswerte weiter reduziert oder neue Verbindlichkeiten eingegangen. Allerdings ist der Schuldner nicht daran gehindert, sein Vermögen weiter zu veräußern. Das Gehalt für den Insolvenzverwalter, Gerichtskosten, Kosten für Auktionen usw. fallen im Herbst. Nie wieder ein Fuß vor Ort, wenn man nichts tut und die Beschlagnahme dauert ewig. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens werden das Eigentum und die Verwaltung des Insolvenzmittels vom Schuldner auf den Insolvenzverwalter übertragen.

Die Kanzlei Howbusch Rechtsanwälte und Notare Dr. Arnd Howbusch Häufig gestellte Fragestellungen und Anworten zur Führung von Unternehmensinsolvenzverfahren - Kanzlei Howbusch

Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die am meisten gestellten Fragestellungen zum Verlauf des Unternehmensinsolvenzverfahrens: Wie wird ein Insolvenzverfahren eröffnet? Insolvenzverfahren beginnen immer erst auf Gesuch hin und werden nicht von Amtes wegen eroeffnet. Die Beantragung kann durch einen Kreditgeber (sog. Drittantrag) oder durch das Schuldnerunternehmen selbst (sog. Eigenantrag) erfolgen.

Ab wann muss ich als geschäftsführender Gesellschafter spÃ?testens Insolvenz anmelden? Bei Insolvenz oder Überschuldung einer juristischen Personen müssen die Gesellschafter des Verbandes oder die Liquidatoren ohne schuldhaftes Zögern, längstens aber drei Monate nach Eintreten der Insolvenz oder Überschuldung einen Antrag auf Insolvenzeröffnung einreichen. Muß ich als geschäftsführender Gesellschafter selbst die Insolvenzeröffnung anmelden, wenn ein Kreditgeber bereits Insolvenz angemeldet hat?

Zur Vermeidung einer persönlichen Haftbarkeit müssen Sie im Fall einer Insolvenz und/oder Überschuldung Ihres Unternehmens trotz des Antrags eines Dritten einen eigenen Insolvenzantrag beim zuständigen Gericht einreichen. Nein, der Insolvenzantrag über das Gesellschaftsvermögen der Firma muss explizit beantragt werden. Es ist meist ebenso zahlungsunfähig, da es für die Verbindlichkeiten der Kommanditgesellschaft haftbar ist und insofern eine Forderung des Insolvenzverwalters gefährdet ist.

Was passiert nach dem Antrag auf Insolvenz? Der Insolvenzgerichtshof eröffnet in der Regelfall nicht sofort das Insolvenzverfahren, sondern ernennt einen so genannten weichen provisorischen Konkursverwalter zur Sicherstellung des Vermögens. Man spricht von einem provisorischen Insolvenzverfahren, einem Insolvenzantragsverfahren oder einem Insolvenzverfahren. Im Prinzip sind sie weiterhin die geschäftsführenden Gesellschafter der Firma. Bei Bestellungen (z.B. Warenbestellungen) ist jedoch die Genehmigung des provisorischen Sachwalters erforderlich.

Für die Führung des Betriebes sind Sie und der provisorische Sachbearbeiter daher voneinander abhängig. Ausgenommen hiervon ist, wenn das Konkursgericht einen so genannten leistungsstarken provisorischen Konkursverwalter ernannt und Ihnen ein generelles Veräußerungsverbot verhängt hat. Die vorübergehende Insolvenzverwaltung wird sich um die Aufrechterhaltung des Betriebs bemühen, da eine Fortsetzung den größtmöglichen Ertrag für die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte versprechen und die Möglichkeiten der (Übertragung) Umstrukturierung aufrechterhalten werden.

Wer wird im Rahmen des einstweiligen Verfügungsverfahrens gezahlt und wer nicht? Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens werden nur solche Verpflichtungen erfüllt, die der vorläufige Konkursverwalter selbst eingeht oder deren Zahlung sich für die Fortführung des Geschäftsbetriebs als zwingend erforderlich herausstellt. Deshalb stellt der Administrator im einstweiligen Verfügungsverfahren - möglicherweise auch gegen Vorauszahlung - Anbieter, Stromlieferanten und Telefonbetreiber zufrieden, weil sie sonst ihre Dienste nicht erbringen würden oder ihre Dienste nicht oder nicht rechtzeitig abbrechen würden.

Er bezahlt vor allem keine Löhnen und Gehälter, da die Arbeitnehmer vom Arbeitsamt Konkursgeld einbekommen. Ist meine TÃ?tigkeit als GeschÃ?ftsfÃ?hrer im Ermittlungsverfahren bezahl? Außerdem erhält der Unternehmer ein Konkursgeld, wenn er in die soziale Pflichtversicherung einbezahlt wird. Ansonsten sollten Sie eine separate Vereinbarung mit dem temporären Administrator anfordern. Was sind die Meldepflichten des provisorischen Konkursadministrators gegenüber dem Konkursrichter?

Er hat dem Richter über den Ablauf des Ermittlungsverfahrens zu erstatten und einen Einblick in das Unternehmen, die Beschäftigung und andere Rechtsverhältnisse des Schuldners zu geben. Er gibt auch seine Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung und der Gründe für die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners ab. Wovon leitet das Konkursgericht seine Einweihung ab?

In der Regel wird der provisorische Konkursverwalter auch mit der Erstellung eines Gutachtens über die Bedingungen für die Insolvenzeröffnung betraut. Dies ist die Entscheidungsgrundlage des Insolvenzgerichtes. Der Experte beschäftigt sich in inhaltlicher Hinsicht im Kern mit der Untersuchung des Bestehens eines Grundes für die Insolvenzeröffnung (Insolvenz und/oder Überschuldung) und der Fragestellung, ob die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte zur Deckung der Insolvenzkosten ausreichend sein werden.

Die Begutachtung schließt entweder mit der Aufforderung, den Auftrag mangels Vermögen abzulehnen oder das Vergabeverfahren zu eroeffnen. Und wie lange wird das provisorische Insolvenzverfahren dauern? Der Insolvenzgerichtshof entscheidet über die Eröffnung, sobald er das gutachterliche Ergebnis erhalten hat. Geht im Rahmen des Vorverfahrens Konkursgeld ein, muss der Experte in der Praxis bis zum Ende der Konkursgeldperiode (3 Monate) warten, bevor er das Sachverständigengutachten einreicht.

In welchen Fällen wird ein Öffnungsgrund angegeben? Weil das Bestehen eines Grundes für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nicht vom Antragsdatum, sondern vom Datum der Entscheidung zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens abhängt, kann diese Bedingung in der Praxis grundsätzlich ohne Probleme bestätigt werden. Sobald die Kreditinstitute von dem Insolvenzantrag Kenntnis erhalten, werden sie ihre Ansprüche geltend machen. Dadurch kommt es zwangsläufig zur Insolvenz des Schuldners.

Und wenn das Anlagevermögen nicht zur Deckung der Insolvenzkosten ausreichend ist? Zu den Insolvenzmitteln gehören alle Vermögenswerte, die dem Schuldner zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung gehören und die er während des Prozesses erwirbt; dazu gehören auch insolventenbezogene Forderungen gegen Aktionäre und geschäftsführende Direktoren. Reichen die Massen nicht aus, um die Verfahrenskosten zu berücksichtigen, rät der Experte dem Richter, das Verfahren aus Mangel an Massen abzulehnen.

Inwiefern beeinflusst die Ablehnung aus Mangel an Massen die Gemeinschaft? Mit der Ablehnung des Insolvenzantrages mangels Vermögens führt dies zur Liquidation des Unternehmens. Dies bedeutet, dass das Unternehmen seine Aktivitäten noch nicht abgeschlossen hat. Das Unternehmen ist derzeit in einem aktienrechtlichen Vergleichsverfahren nach den §§ 66 ff. des Aktiengesetzes. Nach der Doktrin der Doppelstraftat tritt die vollständige Beendigung der Firma nur dann ein, wenn die Firma kein Kapital mehr besitzt und aus dem Verzeichnis gestrichen wurde.

Die Tatsache, dass sich die Firma in einem Insolvenzverfahren aufhält, sollte durch den zusätzlichen Hinweis "i. L." hinter dem Namen der Firma deutlich gemacht werden. Der Insolvenzgerichtshof unterrichtet das Registraturgericht über die Ablehnung mangels kostbaren Vermögens. Im Regelfall wird das Standesamt das Kündigungsverfahren für die Aufhebung der Firma von Amtes wegen Vermögensverlust anstoßen. Was sind die Konsequenzen der Eröffnungsentscheidung für die Schuldnerfirma?

Mit dem Errichtungsbeschluss des Insolvenzgerichtes wird das Schuldnerunternehmen liquidiert und das Recht des Schuldners auf Verwaltung und Verfügung über die zu den am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerten gehörenden Vermögenswerte auf den Konkursverwalter übertragen. Der Schuldner ist nun eine Liquidationsfirma. Was für Rechte und Verpflichtungen habe ich als geschäftsführender Direktor in dem eingeleiteten Verfahrens?

Im Insolvenzverfahren übt er die Rechte (z.B. Beschwerderecht) und Aufgaben (z.B. Informationspflicht) des Insolvenzschuldners aus. Die Geschäftsführerin kann ihr Mandat jederzeit und ohne Vorankündigung aufgeben. Dagegen mangelt es dem Konkursverwalter an der Kündigungskompetenz. Im Falle von Gemeinschaftsverträgen, die zum Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens nicht (vollständig) erbracht sind, hat der Konkursverwalter ein Wahlberechtigung; er kann entweder Leistung fordern oder Leistung verweigern.

Die Insolvenzverwaltung kann Mietverträge, z.B. über vom Schuldner genutztes Land, Betriebsgebäude, Büros usw., mit einer Kündigungsfrist von höchstens drei Monaten auflösen. Der maximale Zeitraum von drei Monaten gilt auch für Arbeitsverhältnisse, die vom Konkursverwalter und vom Mitarbeiter gekündigt werden können. In letzterem Falle hat der Konkursverwalter Anspruch auf die für gemeinsame Aufträge generell anwendbare Erfüllungsmöglichkeit (siehe oben).

Inwiefern gibt der Zahlungsbevollmächtigte Arbeitnehmer ab? Arbeitnehmer, die vom Konkursadministrator nach der Insolvenzeröffnung für die Fortführung des Unternehmens nicht mehr gebraucht werden, werden trotz des aktuellen Arbeitsvertrags unverzüglich entlassen, da sie dann Mittel von der Agentur für Arbeit bekommen und er nicht mehr für die Entlohnung selbst haftbar gemacht werden kann. Was sind die Pflichten des Insolvenzverwalters bei der Administration und Realisierung der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte?

Die Insolvenzverwalterin nimmt nach der Eröffnung des Verfahrens unverzüglich alle Vermögenswerte in die Hand und verwaltet sie, die zu den am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerten gehören. Dazu gehören die Erstellung eines Verzeichnisses der Einzelvermögen der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte und aller Kreditoren des Schuldners. Nach der endgültigen Einstellung der Geschäftstätigkeit der Liquidationsfirma ist es die Pflicht des Konkursadministrators, das Unternehmen auszuloggen.

Dazu haben Sie als geschäftsführender Gesellschafter keine Verfügungsgewalt, da diese bei Insolvenzeröffnung komplett auf den Verwalter übertragen wurde. In welchen Fällen wird das Insolvenzverfahren nach der Öffnung ausgesetzt? Entsteht nach der Insolvenzeröffnung die Sachlage, dass das am Insolvenzverfahren beteiligte Vermögen die Verfahrenskosten nicht abdeckt, so hat das Konkursgericht das Insolvenzverfahren einzustellen (sog. Aussetzung mangels Masse).

Bei der Rekrutierung erwirbt der Schuldner das Recht auf freie Verfügung über die Vermögenswerte zurück. Sind die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte zur Abdeckung der Kosten des Verfahrens, aber nicht zur Befriedigung der anderen Verbindlichkeiten der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte ausreichend, so hat der Konkursadministrator den Konkursadministrator über die so genannten unzureichenden Vermögenswerte zu informieren, die am Insolvenzverfahren beteiligt sind. Der Administrator ist auch in Zukunft für die Administration und Nutzung der Vermögenswerte verantwortlich.

Das Verfahren wird vom Richter eingestellt, sobald der Konkursverwalter das Vermögen auf die Verbindlichkeiten der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte aufgeteilt hat. In der so genannten Berichtssitzung muss der Konkursadministrator das Konkursrichter über die Vermögenssituation des Schuldners und seine Gründe informieren. Darüber hinaus ist anzugeben, ob eine (Teil-)Instandhaltung des Betriebes für die Kreditgeber möglich und wirtschaftlich durchführbar ist.

Das Management kann zu dem zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Gutachten des Konkursadministrators Stellung beziehen. Inwiefern werden die Kreditgeber des Insolvenzverfahrens befriedigt? Im Rahmen der Eröffnungsentscheidung werden die Kreditgeber gebeten, ihre Ansprüche innerhalb einer gewissen Zeit in schriftlicher Form beim Zahlungsbefugten einzureichen. Der Schuldner hat auch das Recht, Ansprüche zu ahnden. Im Anschluss an die Hauptversammlung kann der Konkursverwalter mit der Ausschüttung des Vermögens an die Kreditgeber begonnen werden.

Ab wann endet das Insolvenzverfahren? Nach Abschluss der endgültigen Ausschüttung entscheidet das Konkursgericht, dass das Insolvenzverfahren eingestellt wird. Der Insolvenzschuldner wird von Amtes wegen aus dem Firmenbuch gelöscht.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum