Insolvenzrecht österreich

Zahlungsunfähigkeitsrecht Österreich

sowie einen Fachanwalt für Insolvenzrecht. Bürgerliches Prozessrecht, Insolvenzrecht und vergleichendes Prozessrecht. Der Verfahrensrichter Pilgermair empfiehlt unter anderem das Insolvenzrecht für die Länder. Mit den neuen Vertragsregelungen im österreichischen Insolvenzrecht von Prof. Dr.

Bettina Nunner-Krautgasser und Univ.-Ass. Das Insolvenzrecht bezieht sich im Allgemeinen auf die gesetzlichen Bestimmungen im Falle der Insolvenz von natürlichen oder juristischen Personen.

Verbindlichkeiten mehr als verdreifacht

Die Privatinsolvenzen haben sich in den ersten zwölf Lebensmonaten gegenüber dem Vorjahr halbiert. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beläuft sich auf 1,6 Mrd. E. In Österreich haben im ersten Jahr des neuen Privatinsolvenzverfahrens etwas mehr als 10000 Menschen einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben des AKV sind die Privatinsolvenzen in den ersten zwölf Lebensmonaten mit der neuen Regelung um die Haelfte (fast 53 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Der Anstieg liegt seit Januar dieses Jahres bei knapp 60 vH. Niedrigverdienende Debitoren mit vergleichsweise niedrigen Schulden und ehemalige Unternehmen mit sehr hoher Haftung aus ihrer mangelnden Unabhängigkeit nutzen nach der Abschaffung der zehn-prozentigen Untergrenze zunehmend das neue Insolvenzrecht. Der Gesamtbetrag der Passiva beläuft sich auf 1,6 Mrd. E. Die Gesamtverschuldung der in den ersten zehn Monate dieses Jahres in ganz Österreich eingeleiteten Privatinsolvenzen betrug gut 1,4 Mia. e. V.

Nach Angaben der Gläubigerschutzbeauftragten machen davon gut 1,1 Milliarden aus. So ist die Durchschnittsverschuldung von Menschen in Privatkonkurrenz von rund 112.000 auf rund 167.000 EUR gestiegen. Im Falle von Menschen - die nahezu zwei Dritteln der Eingriffe ausmachen - liegt der Durchschnitt bei nahezu 208.000 EUR.

Nach Angaben des AKV sind von den exakt 10.114 Prozeduren bereits 5.814 durchgeführt worden. Ein gutes Zweidrittel der durchgeführten Prozeduren (3.907) endete mit einem Vergütungsplan. Ungeachtet der neuen gesetzlichen Möglichkeiten eines Null-Prozent-Zahlungsplans offerieren nahezu alle Debitoren mit nicht realisierbarem Ertrag noch Tilgungspläne mit Kontingenten, so dass der Null-Prozent-Plan eine reine Lehre bleibt.

Darüber hinaus bietet der Debitor den Kreditoren in nahezu allen Fällen im Zuge eines vorgeschalteten Zahlungsplanes eine Quotenregelung an, die auch bei nicht beschlagnahmten Einkünften mindestens den mont alen Treuhandgebühren in einem etwaigen Abgabeverfahren entspricht, da diese ohnehin bei Abweisung des Zahlungsplanes zu zahlen wären. Liegen keine Pflichtverletzungen vor, wird der Debitor nach dem Ende der 5-jährigen Frist in der Regelfall von seiner Restverschuldung befrei.

In Wien wurde in den letzten zwölf Jahren rund ein Dritteln der Privatinsolvenzen bearbeitet. Das höchste relative Wachstum von 150% verzeichnete das burgenländische Land. Das niedrigste relative Wachstum gab es in Salzburg mit fast 25 vH.

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