Insolvenzrecht Frankreich

Zahlungsunfähigkeitsrecht Frankreich

Belgien, Frankreich, Italien und Österreich sind besonders betroffen. eines laufenden Geschäftsbetriebs: Vergleich Frankreich / Deutschland. hatte auch in Frankreich kein Recht auf Privatinsolvenz. Die Practice Group Restructuring & Insolvency bietet eine umfassende Beratung für Unternehmen in der Krise. In Frankreich, Italien, Spanien und Skandinavien.

Konkursrecht und Sanierung von Restschuld in Europa - Teil 06

Autor (en): Es ist bezeichnend für das Insolvenzrecht in Frankreich, dass es als Handelsrecht betrachtet wird und dass es eng mit der Idee der Unternehmensumstrukturierung und der Arbeitsplatzsicherung verbunden ist. Dabei wird in Frankreich zwischen regulärem und Verbraucherinsolvenzverfahren differenziert. "Der Wortlaut der Insolvenzbestimmungen ist im Abschnitt "Über Unternehmensschwierigkeiten" des Handelsgesetzbuches (Art.L611-1ff) enthalten.

2.1.2 Das Unternehmenserhaltungsgesetz Ein neuartiges Insolvenzrecht ist in Frankreich am 1. Januar 2006 inkrafttreten. Mit dem " Unternehmenserhaltungsgesetz " von 2005 wurde die dritte umfangreiche Reform des Insolvenzrechts in Frankreich durchgeführt. Das neue Recht geht von einem neuen Weg aus, indem es dem Konzern verfahrenstechnische Instrumente für ein effektiveres Krisenmanagement an die Hand gibt, sobald bei ihm erste Zeichen von existenzgefährdendenden wirtschaftlichen Problemen auftreten.

Ein neuartiges Verfahren wurde eingeleitet, das so genannte "procédure de sauvegarde". Zudem wurde der Inhalt des bereits nach bisherigem Recht geltenden Vermittlungsverfahrens, das unter dem neuen Namen "Vermittlung" die Bedingungen für eine Vereinbarung mit den Kreditgebern über die Rückzahlung von Schulden im Hinblick auf die bevorstehende Zahlungsunfähigkeit vereinfachen soll, grundlegend geändert. 2.1.3. Gesetzesumfang In Frankreich wird zwischen zwei unterschiedlichen Personenkategorien unterschieden: Kaufleuten, Landwirten, Handwerkern, Freiberuflern, die einer Handelskammer angeschlossen sind, und allen zivilrechtlichen Rechtspersonen, die den Vorschriften eines ordentlichen Insolvenzverfahrens (zur Reorganisation oder Liquidation) unterliegen.

2.2.1 Zahlungsunfähigkeit Der Ausdruck "Überschuldung" (die Tatsache, dass die Verschuldung größer als das Vermögen ist) ist im franz. Insolvenzrecht nicht bekannt. Es wird in Frankreich der Ausdruck "Zahlungseinstellung" verwendet - die Unfähigkeit des Zahlungspflichtigen, Fälligkeiten mit seinem zur Verfügung stehenden Vermögen zu unterlegen. Nach französischem Insolvenzrecht ist überschuldung die Unfähigkeit eines gutgläubigen Debitors, die Verantwortung für seine nicht fachgerechten, fälligen bzw. sich abzeichnenden Forderungen zu übernehmen.

Erst wenn die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners festgestellt wird, erfolgt die Wiedereröffnung. 2 und 2.2.2. Es gibt fünf Arten von Schuldenregulierungsverfahren in Frankreich: das "Ad-hoc-Mandatsverfahren", bei dem ein Sachwalter ohne Auflagen ernannt wird, dessen Funktionen der Vorsitzende des zuständigen Handelsgerichtes nach eigenem Gutdünken bestimmen kann, das "Vermittlungsverfahren", das "Sauvegarde-Verfahren", das Reorganisationsverfahren und das regelmäßige Konkurs.

Tritt der Debitor in finanzielle oder wirtschaftliche Not oder war er maximal 45 Tage lang insolvent, kann er beim Schlichtungsgericht einen Antrag stellen. Das " Vermittlungsverfahren " ersetzt das 1985 in das Konkursverfahren eingeführte willentliche Vermittlungsverfahren, ohne dass es sich um ein völlig neues auswirkt.

Das neue Vermittlungsverfahren fungiert seit der Neuregelung nicht nur als insolvenzhemmendes Abwicklungsverfahren, sondern auch zur Lösung von Insolvenzen im Insolvenzfall. Grundsätzlich ist "Schlichtung" ein dem tatsächlichen Konkursverfahren vorgeschaltetes Unternehmen; sie ist kein Konkursverfahren im Sinn der EIC. 2.2.4 Das " Procedure de sauvegarde " ist ein vorbeugendes Konkursverfahren, das dem ordentlichen Konkursverfahren vorausgeht.

Zuerst wird es einen Beobachtungszeitraum von bis zu 6 Monate geben, in dem das Handelsgericht versuchen wird, die Erstellung und Annahme eines Sanierungsplans zu erwirken, oder in dem das Schiedsgericht auch über die Liquidation der Gesellschaft oder die Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens entscheiden kann. Er kann sein Geschäft weiterführen, wird aber vom Konkursverwalter beaufsichtigt und betreut.

Für Gesellschaften mit mehr als 300 Beschäftigten werden zwei Kreditgeberausschüsse eingerichtet, die sich aus den finanzierenden Kreditinstituten einerseits und den Hauptlieferanten der Gesellschaft andererseits zusammensetzen und mit einer Zweidrittelmehrheit über die Zustimmung oder Ablehnung des geplanten Rettungsschirms entscheiden. Der vorliegende Artikel ist dem Werk "Insolvenzrecht und Restschuldfreung in Europa - Ein Vergleich der Insolvenzordnung der Bundesländer der EU" von Harald Brennecke und Eva Otépková entlehnt, herausgegeben im Verlagshaus Mittestand und Recht, www.vmur. de, ISBN 978-3-939384-05-2. Die Verlinkung zu allen Artikeln der Serie: Autor(en): Wir werden Sie gern in einem persönlichen Gespräch, Telefon oder per E-Mail weiterempfehlen.

Alle Artikel der Serie: Über die Autoren: RA Harald Brenner ist Begründer und Managing Partner der Anwaltskanzlei Brenner & Mitinhaber. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Insolvenzrecht für Einzelunternehmer und Gewerbe. Seit 1999 ist Harald Brennerecke im Rahmen der Unternehmensrestrukturierung mit dabei. Auf dem Gebiet des Konkursrechts konzipiert er Restrukturierungen und begleitete Unternehmensinsolvenzen.

Herr Staatsanwalt Brenecke betreut vor allem die Geschäftsführung in der Krise des Konzerns im Hinblick auf die für diese vorhandenen Haftpflichtrisiken sowie die Aktionäre im Sinne einer Unternehmensrestrukturierung aus Sicht der Gesellschaft als Vermögensteil des Anteilseigners. Sie vertreten bei unerlaubten oder ungerechtfertigten Insolvenzantragstellungen. Rechtsanwältin Brenecke führt Verhandlungen mit Insolvenzverwalterinnen und -verwaltern über den Erwerb von Gesellschaften aus der Zahlungsunfähigkeit zum Zweck der Fortführung des Geschäftsbetriebs durch Anleger oder mitglieder.

Darüber hinaus vertreten wir den Konkursverwalter bei Forderungen gegen Aktionäre, Angehörige oder Dritte sowie bei (häufig unterschätzten) Haftpflichtansprüchen gegen die Geschäftsführung von Unternehmen. Der Insolvenzverschmutzer wird bei der Erlangung einer Restschuld und der dazu notwendigen Verpflichtungen beraten und während des Insolvenzverfahrens vertreten, um zu gewährleisten, dass der Insolvenzverschmutzer die ihm auferlegten Verpflichtungen zur Geltendmachung einer Restschuldbefreiung ( "Restschuldbefreiung") einhält.

Das Missverständnis, dass Insolvenzschuldner nur dann eine Entlastung erhalten haben, wenn sie alle Voraussetzungen des Konkursadministrators erfüllt haben, ist bedauerlicherweise noch weit verbreitet. Eine solche Entlastung ist nicht möglich. Rechtsanwältin Brenecke informiert Debitoren darüber, wie sie die Möglichkeiten des einheitlichen EU-Rechts zur Begleichung von Restschuldigkeiten nutzen können. Das ausländische Insolvenzrecht bringt in einigen wenigen Sonderfällen einen Vorteil. "â??Er ist im Arbeitskreis Insolvenzrecht des DeutschenAnwaltVereins und Lehrbeauftragter fÃ?r Insolvenzrecht an der DMA.".

Bei XING mäßigt er die Konzerninsolvenz und -vermeidung. Wenden Sie sich an Herrn Harald Brennerecke unter :

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