Insolvenz Verkürzung

Verkürzung der Insolvenzzeit

Die deutschen Anwälte fordern eine deutliche Verkürzung des Insolvenzverfahrens für Verbraucher. die Umstände des Falles. Sie regelt das Verfahren für Insolvenzen in den EU-Mitgliedstaaten einheitlich. Umfassende Fragen und Antworten vom erfahrensten britischen Insolvenzteam. Die NZI - Neue Zeitschrift für Insolvenz- und Restrukturierungsrecht.

Kürzungsmöglichkeiten des Konkursverfahrens nach 300 InO - Dr. Hillers - Dr. Konflikt - Dr. Konflikt - Dr. Behrends

25.10.17 Mit der am 01.07.2014 inkraftgetretenen Reform des Insolvenzrechts hat der Bundesgesetzgeber die Bestimmung des 300 InO überarbeitet, die es den Debitoren unter gewissen Bedingungen erlauben soll, das Verfahren zur Gewährung der Rückstandsentschädigung auf bis zu drei Jahre zu verkürzen. In der überarbeiteten Bestimmung des 300 InO ist ein Vierphasenmodell zur Verkürzung des Prozesses bis zur Gewährung der Rückstandsentschädigung vorgesehen.

Nach § 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 S. 1 S. 1 InsO ist eine unverzügliche Gewährung der sofortigen Befreiung von der Restschuld möglich, wenn kein Gläubiger des Insolvenzverfahrens eine Forderungsanmeldung gestellt hat oder wenn der Gläubiger alle Gläubiger des Insolvenzverfahrens voll und ganz zufrieden gestellt hat und der Gläubiger die anderen Verbindlichkeiten aus dem Insolvenzverfahren angepasst hat. 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 Nr. 2 InO ist eine Nachlassregelung nach drei Jahren vorgesehen, wenn der Debitor in der Lage ist, zumindest 35% der Ansprüche der Gläubiger des Insolvenzverfahrens zu befriedigen.

Diese Reduzierung steht auch unter der weiteren Bedingung, dass die Aufwendungen für das Insolvenzverfahren und alle anderen Verbindlichkeiten der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte abgedeckt sind. Nach § 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 S. 3 S. 3 S. d. F. kann eine Befreiung von der Restschuld nach fünf Jahren in Erwägung gezogen werden, wenn die Verfahrenskosten übernommen und die weiteren Schulden der Insolvenzmasse ausgeglichen sind. Dies bedeutet nicht, dass ein Mindestzufriedenheitsgrad vorgesehen ist.

Erfuellt der Zahlungspflichtige keine der oben genannten Bedingungen, wird das Verfahren sechs Jahre lang fortgesetzt. 300 INNO mit seinen neuen Bestimmungen zur Verkürzung des Insolvenzverfahrens findet gemäß Art. 103 AGInsO nur auf solche Stamm- oder Verbrauchsinsolvenzverfahren von natürlichen Personengruppen Anwendung, bei denen der Antrag auf Insolvenz am oder nach dem 01.07.2014 eingereicht wurde. Es ist nicht geplant, die Reduzierungsbestimmungen auf alte Verfahren anzuwenden.

Mit diesen Vorgehensweisen besteht keine Möglichkeit einer separaten Verkürzung für eine sechsjährige Zeit.

Die Verkürzung des Insolvenzverfahrens auch für alte Verfahren?

Reduzierung des Insolvenzverfahrens auf drei Jahre - möglich bei laufenden Verfahren? Eine Verkürzung des Insolvenzverfahrens auf drei oder fünf Jahre ist - dies wird hier aufgrund eines gestiegenen Anfragevolumens erklärt - nur für ein eröffnetes oder eingeleitetes Verfahren mit einem seit dem 01.07.2014 bei Gericht gestellten Gesuch möglich.

Ein zu diesem Zeitpunkt bereits eröffnetes Konkursverfahren kann nicht gekürzt werden, Art. 103h InO klärt dies. Seit dem 01.07.2014 gilt auch für das am 01.07.2014 er??ffnete Insolvenzplanverfahren nur noch der im Verbraucherinferenzverfahren m??gliche neue Vergleich. Es ist jedoch umstritten (z.B. im ZVI vom 16. Juni 2014, Thomas Reck, Prozedursverbindung bei Fremd- und Selbstantrag und dietichtag 1.7.2014), ob bei mehreren vor und nach dem 1. Juni 2014 gestellten Insolvenzanträgen das bisherige oder das neue Recht zur Anwendung kommen soll.

Es hängt davon ab, welches Vorgehen (vor dem 01.07.2014 eingeleitetes Bewerbungsverfahren oder das nach diesem Gesuch angestoßene Verfahren) als leitend gilt. Es ist davon auszugehen, dass die Justiz das eigene Petitionsverfahren als das führende und damit das auf das gesamte Konkursverfahren nach Eingang des eigenen Antrags anzuwendende Recht betrachten wird.

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