Insolvenz Rechnung Bezahlen

Zahlung der Insolvenzrechnung

Die Frage, ob Sie die Rechnung bezahlen müssen oder nicht, hängt davon ab, ob die Leistungen des Rechtsanwalts vor oder nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erbracht wurden, ob der Mandant einen Dritten zur Zahlung der Rechnung für ihn veranlasst. " Es ist keineswegs der Fall, dass Sie sicher sein können, dass die Rechnungen tatsächlich bezahlt werden. Dienstleistungen sind zu bezahlen und so. Der Kunde bezahlt eine Rechnung und meldet kurz darauf den Konkurs an.

Darf ich noch die ausstehenden Forderungen einiger Kreditoren einlösen?

Gerade in Krisenzeiten - meist kurz vor der Insolvenz - bemühen sich viele Entrepreneure und Selbständige, einige der von ihnen bevorzugten Kreditoren zu bezahlen. Unglücklicherweise werden diese Auszahlungen weder einem Kreditgeber noch dem Debitor zugute kommen: In der Regel wird die Auszahlung bestritten und storniert, so dass sich der Begünstigte auch dann in einem wirtschaftlichen Flaschenhals befinden kann, wenn er den Geldbetrag bereits investier.

Selbst Ihnen als Insolvenzschuldner können straf- und insolventenrechtliche Folgen drohen. In diesem Fall ist es nicht auszuschließen, dass Sie als Insolvenzschuldner mit den Folgen bedroht sind. Bezahlt man z.B. bestimmten Gläubigern den Insolvenzantrag, begeht man eine Insolvenzstraftat und kann dabei auch einen Kreditgeber als Beteiligten einbeziehen (§§ 283 ff. StGB).

Zahlungsbevollmächtigter kann eingreifen gegen Bezahlrechnungen

Es kann auch sein, dass Gesellschaft A den Antrag stellt, die Rechnung aber von einer anderen Gesellschaft bezahlt wird. Bezahlt ein Kundin oder ein Kundin seine Rechnung fristgerecht, betrachten die meisten Firmen das Closed Deal als vereinbart. Immerhin wurde eine Dienstleistung angeboten und der Konsument war damit einverstanden - nur wenige von ihnen halten eine eventuelle Rückzahlungsforderung für möglich.

"Bei bis zu zehn Jahre später beantragtem Konkursverfahren kann der Konkursverwalter den Antrag nach §§ 130-134 der Konkursordnung anfechten", so Drumann weiter. Der Anfechtungsfall nach der Insolvenzvorschrift ist sinnvoll, denn er soll sicherstellen, dass individuelle Kreditoren nicht vorgezogen werden können, z.B. indem alle Zahlungen eines Unternehmens aufgrund einer persönlichen Beziehung erfolgen, während andere Kreditoren völlig mittellos gehen.

Dabei ist diese Herausforderung der Insolvenz nur für Leistungen möglich, die vor der Insolvenzeröffnung geleistet wurden. Mit anderen Worten, zu einer Zeit, in der der Dienstanbieter die drohende Insolvenz seines Abnehmers möglicherweise nicht vermutet hat. Der Verjährungszeitraum für die Anfechtung der Insolvenz beträgt drei Jahre. Dies gilt jedoch nicht für die Fakturierung, sondern für den Moment, in dem der Konkursrichter von den den Antrag begründenden Sachverhalten erfahren hat.

Gefährlich wird es noch, wenn der Auftraggeber einen Dritten beauftragt, die Rechnung für ihn zu bezahlen. Dies kann nicht nur im Falle der Insolvenz des Auftraggebers, sondern auch im Falle der nachfolgenden Insolvenz des Dritten - oft über einen längeren als vierjährigen Ausführungszeitraum - zu unvorhersehbaren Reklamationen führen. Für den Entrepreneur kommen diese Streitigkeiten in der Regel aus dem Ruder, zumal auf den Kontenauszügen oft kaum bekannt ist, wer der Sender ist, insbesondere nicht, wenn Zahlungsvorgänge auf elektronischem Wege ausgelesen werden.

Sie können sich detaillierter über Ihren eigenen Abnehmer informieren - vor allem bei grösseren Bestellungen - aber der zahlende Dritte steht nicht auf der Rechnung.

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