Insolvenz Einzelunternehmen Privatinsolvenz

Zahlungsunfähigkeit Einzelunternehmen Privatinsolvenz

Dementsprechend unterscheidet sich die Insolvenz einer Einzelunternehmung von der Insolvenz anderer Unternehmen. im Insolvenzverfahren über die Verbraucherinsolvenz und über Einzelunternehmungen. Als Privatkonkurrent und Hartz IV-Empfänger möchte ich diese Unabhängigkeit als Sprungbrett nutzen. Maßgeschneidert, zum Teil gelten sie auch für Einzelkaufleute. Von Amts wegen wird dann geprüft, ob es typische Insolvenzdelikte gibt.

Private Insolvenz von Selbständigen und Unternehmern

Ein großer Fehler ist, dass ein Selbstständiger nicht in die Privatinsolvenz gehen kann. Es stimmt, dass die Konkursordnung zwischen (normaler) Insolvenz und Konsumenteninsolvenz differenziert. Insolvenz, gemeinhin als Privatinsolvenz bezeichnet, ist vielmehr missverständlich als sinnvoll, da dieser Terminus in der Konkursordnung überhaupt nicht vorkommt. Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt hat, unterliegt immer den Regeln der (regulären) Insolvenz.

Für Selbstständige ist der Neustart also über die (reguläre) Insolvenz möglich. Diese Bewerbung sollte als Privatperson (Einzelunternehmer, Selbständiger, Freier, Handwerker, etc.) mit einem Gesuch um Befreiung von Restschuld ( 287 InsO) und ggf. mit einem Gesuch um Verschiebung der Prozesskosten kombiniert werden (4a InsO). Außerdem unterliegen alle Konsumenten den Regeln zur Zahlungsunfähigkeit von Verbrauchern, die in diesem Leitfaden nicht weiter erörtert werden.

Die Insolvenz- und Restschuldbefreiung einer Privatperson umfasst sowohl die geschäftlichen als auch die privatwirtschaftlichen Verpflichtungen, aber dennoch unterliegen auch das Geschäfts- und Privatvermögen der Insolvenzbeschlagnahme, soweit diese durchführbar ist.

Private Insolvenz für Selbständige

Lässt der Konkursverwalter Ihre selbstständige Erwerbstätigkeit frei, werden Sie diese immer in schriftlicher Form zugehen. Zugleich werden Sie darauf hingewiesen, dass Sie durch die Auszahlung an den vom Gericht beauftragten Konkursverwalter die Kreditoren in die gleiche Lage versetzen müssen, als ob Sie ein unselbständiges Arbeitsverhältnis begründet hätten. Als Selbstständiger werden Sie nach Beginn der Privatinsolvenz als Arbeitnehmer entsprechend dem von Ihnen gelernten Beruf einbezahlt.

Dabei spielt es keine Rolle, welche Profite Ihr Betrieb erzielt, denn die Profite gehen aufgrund der Freistellungserklärung nicht in die Insolvenz. Bsp. 1: Sie sind ausgebildeter Einzelhandelskaufmann und haben keine Wartungsverpflichtungen. Sie erhalten in diesem Berufsstand ca. 1200,00 Euro Nettoeinkommen, je nachdem, in welchem Staat Sie sind.

So haben Sie z.B. eine eigene Speditionsabteilung gegründet und erzielen einen Monatsüberschuss von 2500,00 ?. In diesem Falle ist das Pfändungsergebnis von 1200,00 EUR rein netto und nicht das Pfändungsergebnis von 2500,00 EUR an den Konkursverwalter zu entrichten. In dem oben genannten Falle wäre ein Monatsbetrag von 119,78 zu entrichten.

Würden Sie den Gewinnbetrag von 2500,00 EUR als Basis nehmen, müßten Sie einen Monatsbetrag von 1029,78 EUR zahlen. Nach der jüngsten ständigen Richterschaft des Bundesgerichtshofs sind die Geldbeträge einmal im Jahr an den Zahlungsbefugten zu zahlen. In einem Arbeitsverhältnis würden Sie ca. 1600,00 Euro brutto einnehmen. Du bist z.B. bei einem Online-Handel aktiv und erwirtschaftest einen Nettogewinn von 1000,00 ?.

In diesem Falle ist der Pfändungsbetrag von 1600,00 Euro netto an den Zahlungsbefugten zu entrichten, und zwar ein Monatsbetrag von 399,78 Euro. Unglücklicherweise ist niemand daran beteiligt, dass Ihr Nettogewinn von 1000,00 Euro rein rechnerisch überhaupt kein pfändungsfähiges Ergebnis haben würde. Du musst den Preis von 399,78 pro Monat sparen, unabhängig davon, woher das Bargeld kommt.

Mein Tipp: Wenn Sie als Selbstständiger einen Antrag auf Privatinsolvenz stellen müssen, sollten Sie auf jeden Fall Rechtshilfe in Anspruch nehmen, die Sie auch während Ihrer Privatinsolvenz begleiten wird. Dies trifft vor allem deshalb zu, weil Konkursbevollmächtigte den Insolvenzschuldner nicht immer angemessen informieren.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum