Insolvente Unternehmen 2016

Unternehmen, die 2016 in Konkurs gegangen sind

Im vergangenen Jahr wurden die Unternehmen Steilmann, Sinn-Leffers oder German Pellets als Verfahren nach § 270b der Insolvenzordnung eröffnet. Im Jahr 2016 waren insgesamt 5.227 Unternehmen zahlungsunfähig. Ein schlechtes Arbeitsklima kann Unternehmen in die Insolvenz treiben. Erscheinungsdatum: 20. März 2016, Autor: Claudia Tödtmann.

Inspektionsstatistik 2016 endgültig

Wien, 3.1.2017 - Im Jahr 2016 gingen insgesamt 5.226 Unternehmen in Konkurs. Der Zuwachs gegenüber 2015 liegt bei 1,5 Prozent für die eröffneten Prozesse. Die mangels Masse nicht eröffneten Klagen sind nahezu identisch (+1,4%). Mit 2,9 Milliarden Euro sind die Verbindlichkeiten nur aufgrund von zwei Sonderverfahren um 21% gestiegen. Andernfalls wäre der Rückgang um 7,5 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro immens.

Deutlich mehr Eröffnungen als Nicht-ÖffnungenEs wurde ein deutlich höheres absolutes Wachstum der Eröffnungen verzeichnet als Ablehnungen: Das absolute Mehr von 48 Öffnungen wurde durch nur 28 zusätzliche Nicht-Eröffnungen ausgeglichen. In den Hauptsacheverfahren Aktiv Solar und Slav Händel geht es um zwei Wiener Holdinggesellschaften, deren tatsächliche Aktivitäten und Verschuldungen (620 Mio. EUR) im grenzüberschreitenden Bereich stattgefunden haben und somit nur durch Zufall in die Statistiken gelangt sind.

Waren Ende der 90er Jahre noch Insolvenzquoten von 1,7% bzw. 1,8% zu verzeichnen, so liegt sie heute bei rund 1,3% (=Aktienanteil insolventer Unternehmen an allen tätigen Unternehmen). Der Bestand an Unternehmen wird durch die Tätigkeit der Gründer regeneriert, und es sollte nicht überraschen, dass etwa 50 Prozent der Insolvenzen Unternehmen betrifft, die nicht älter als 10 Jahre sind.

Wien, 3.1.2017 - Mit 8.011 eröffneten Fällen im Jahr 2016, 9,3% weniger als im Vorjahreszeitraum, ein Rückgang von 9,3%. Die Verbindlichkeiten sanken ebenfalls auf 1,03 Mrd. EUR. Ehemalige Unternehmer waren 2016 mit rund 290.000 EUR in Schulden, "echte" Privatpersonen mit rund 58.500 EUR, was einem Gesamtdurchschnitt von 128.600 EUR pro Mandat ausmacht.

gering bei Firmeninsolvenzen

Im Jahr 2017 ging auch die Anzahl der insolventen Unternehmen leicht auf nur 5.079 zurück. Dies ist ein Rückgang von 2,8 Prozent gegenüber 2016. Die Erwartungshaltung hat sich nicht verwirklicht, aber die Lage an der Zahlungsunfähigkeitsfront ist weiterhin stabil. In Summe wurden mehr als 3.025 Unternehmen bei einem der 16 Wirtschaftsgerichte für bankrott erklärt, was etwa 12 Klagen pro Sitzungstag ausmacht.

Davon waren rund 16.300 Mitarbeiter (= ein Plus von 15%) und die Schulden gegenüber 2016 um 35% auf 1,9 Mrd. EUR zurückgegangen. Gegen die Vermögenswerte von ungültigen Unternehmen wurde kein Klageverfahren eingeleitet, da die Gerichtshöfe die Vermögenswerte nicht als Kostendeckung betrachteten und weder Debitoren noch Kreditoren in der Position oder Bereitschaft waren, einen Vorschuss auf die Kosten zu leisten.

Mit etwas mehr als 5000 zahlungsunfähigen Unternehmen im Jahr 2017 wurde der niedrigste Stand seit 20 Jahren erreicht. Im Jahr 1998 gab es aufgrund einer Reform des Insolvenzrechts nur 4.816 Verfahren (IRÄG 1997). Schon im folgenden Jahr nahmen die Insolvenzzahlen aufgrund von Verzögerungseffekten wieder zu. Gemessen an der Anzahl von rund 430.000 tätigen Unternehmen (ohne Einpersonenunternehmen) in Österreich wird der Einbruch im Jahr 2017 besonders deutlich. In Österreich sind es rund 430.000.

Diese Gegenüberstellung zeigt, dass die Insolvenzfrequenz österreichischer Unternehmen mit 1,2 Prozent einzigartig niedrig ist. Die Entwicklung des Bundes für 2017 besteht aus sehr verschiedenen Zahlen für die einzelnen Bundesländer: Der " Sonderfall " in Niederösterreich ist darauf zurückzuführen, dass das immer bedeutender e Gebiet um Wien auch in der Inspektionsstatistik eine neue Bedeutung gewinnt.

Ob im Falle einer Insolvenz ein Insolvenzverfahren eingeleitet wird oder nicht, ist keineswegs gesetzlich geregelt. In den Einzelstaaten gibt es unterschiedliche Werte (siehe Grafik), die zwischen 30% und 52% bei den Nichtöffnungen liegen. Der ist ein großer Vorteil wie von 3 bis 5 oder mehr als zwei Dritteln.

Sektoren im Vergleich: Einige der Sektoren an der Spitzengruppe sind Sektoren mit einer sehr großen Anzahl von Unternehmen, was aus rein logistischen Erwägungen ausreicht, um sie auch bei überdurchschnittlichen Zahlungsunfähigkeiten unter die ersten drei zu bringen: Das ist die Gastwirtschaft (einschließlich Beherbergung), die nach Anzahl der Fälle der bedeutendste Sektor in Österreich ist, gefolgt vom unternehmensnahen Dienstleistungssektor, der beispielsweise immer wieder die "Kombinationsgewinner" ist, ist der Bausektor, der sowohl in Bezug auf die Gesamtzahl als auch auf die Verschuldungssumme zu den drei führenden zählt.

Der Insolvenzverwalter KSV1870, Dr. Hans-Georg Kantner, erklärt dieses Phänomen: "Oft werden große Aufträge zu nur geringen Kosten angenommen, obwohl eine gute Spanne möglicherweise nicht immer berücksichtigt wurde. Bei vielen der zahlungsunfähigen Unternehmen handelt es sich auch um Nachunternehmer, die nicht von Anfang an über die nötige Kreditwürdigkeit zur Deckung der aus dem Vorhaben resultierenden Schäden verfügt.

Sie werden sicherlich auch in der export-orientierten heimischen Volkswirtschaft eintreffen und schließlich zu einer Investition der Unternehmen in Industriekapazitäten führen. Bisher ige Investitionstätigkeiten wurden tendenziell vernachlässigt. Sobald dies der Fall ist, wird die Zahl der Zahlungsunfähigkeiten wieder steigen. Ein solcher Zinsanstieg ist jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahrs zu erwarten, so dass abzusehen ist, dass die Zahlungsunfähigkeiten im kommenden Jahr nicht mehr zurückgehen, sondern erst in der zweiten Jahreshälfte steigen werden.

Selbst bei einem generell moderaten Insolvenzverlauf ist die Lage für die Stifter nach wie vor explosiv. Im ersten Halbjahr 2016 gingen 2.652 Unternehmen in Konkurs.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum