Gläubiger Insolvenz

Insolvenz des Gläubigers

Trotz allen Drucks auf die Geschwindigkeit des Insolvenzverfahrens will die ESUG die Interessen der Gläubiger angemessen berücksichtigen. Du kannst das nach dem Bankrott tun! Kleine Planet Airlines Deutschland in einer vorübergehenden Insolvenz in der Selbstverwaltung. Realisierbare Vermögenswerte wie ein Auto müssen verkauft und der Erlös an den/die Kreditgeber verteilt werden. Lexicon Online ?Insolvenzgläubiger: Gläubiger, die zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anspruch auf eine berechtigte Forderung auf den Konkurs haben.

Rechte der Gläubiger in der Krisensituation oder Insolvenz des Gläubigers

In der gesamten Zahlungsunfähigkeitsordnung gilt der Prinzip der Kreditorenautonomie. Aber welche Rechte haben Gläubiger vor und während des Konkursverfahrens? Allerdings sind Gläubiger von Schuldnern, die sich in der Krisensituation oder bereits zahlungsunfähig sind, oft überlastet und wissen nicht, wie sie am besten mit dem Schuldner umzugehen haben. Gleichwohl haben Gläubiger weit reichende Einflussmöglichkeiten auf die Verteidigung ihrer Zinsen.

Zusätzlich zu den in der Zahlungsunfähigkeitsgesetzgebung geregelten Rechten der Gläubiger können sie auch de facto die Gestaltung der Schuldnerschaft übernehmen. Es stimmt, dass die Gläubiger in der Krisensituation ihres Debitors keine gesetzlich ausdrücklich geregelten Rechte haben. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass (Groß-)Gläubiger einen maßgeblichen Einfluß auf die Entscheidung haben, ob der Gläubiger Insolvenz anmelden muss oder nicht.

Entscheidet sich ein Gläubiger z. B. dafür, seinem von Insolvenz gefährdeten Debitor einen Zahlungsaufschub zu erteilen, kann dies dazu beitragen, dass die Insolvenzursache der Insolvenz abwendet wird. So kann z.B. die Hausbank als Gläubiger durch die Vergabe von Krediten an die Schuldnerfirma die Insolvenz des Kreditnehmers abwehren. Der Gläubiger kann nicht zuletzt durch einen Debt to Equity Swap - also das Wegfallen der Ansprüche eines Kreditors gegen das schuldnerische Unternehmen zugunsten einer korrespondierenden Mitwirkung - seinen Debitor vor der Insolvenz bewahren, wenn auch gegen einen höheren Gegenwert.

Allerdings sollten diese Insolvenzvermeidungsmöglichkeiten nur dann in Betracht gezogen werden, wenn die dauerhafte Eliminierung der ( "drohenden") Ursache für die Insolvenz vorwiegend wahrscheinlicher ist. Ansonsten droht nicht nur die Verschlechterung der eigenen Gläubigerstellung, sondern auch die Gefährdung des Gläubigers durch potenzielle Haftpflichtrisiken - im Extremfall kann dies gar eine Hilfe zur Verzögerung des Insolvenzverfahrens sein.

Auf der anderen Seite kann eine Hausbank auch die Insolvenz eines Kreditnehmers anstoßen, indem sie ein Darlehen kündigt und die Tilgung verlangt. Das Insolvenzrecht gibt dem Gläubiger die Möglichkeit, Einfluss auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens auszuüben: Der Gläubiger kann für seinen Debitor die Insolvenz beantragen (§§ 13 Abs. 1 Satz 2, 14 InsO).

Allerdings werden an die Zulassung eines solchen Gläubigerantrags in hohem Maße Ansprüche gestellt, wie z. B. die Glaubwürdigkeit der Forderungen gegen den Insolvenzverwalter und der Grund für die Insolvenz. Gerade letztere stellen die Gläubiger oft vor große Schwierigkeiten, da sie natürlich kaum Einsicht in das Unternehmen des Schuldners haben. Der Gläubiger kann das Kostendeckungsrisiko auch für den Falle der Ablehnung des Antrags aufbringen.

Gleichermaßen ist ein Gläubiger gegenüber dem Insolvenzschuldner schadenersatzpflichtig, wenn ein Antrag auf Insolvenz zu unrechtmäßig und unverschuldet eingereicht worden ist. Der Antrag auf Insolvenz muss daher im Voraus gründlich geprüft werden. Das Eintreten einer faktischen Insolvenz wertet die Zahlungs- und Eigentumsrechte eines Kreditors ab. Die einzelnen Gläubiger sind nicht mehr in der Position, ihre Forderungen gegen den Zahlungspflichtigen selbst geltend zu machen.

Ab diesem Datum müssen alle Gläubiger eine Gemeinde bildeten. Zur Kompensation der Beeinträchtigung der Rechte jedes einzelnen Kreditors werden den Kreditgebern als Kollektiv verschiedene Einflussmöglichkeiten auf das Vorgehen eingeräumt (Grundsatz der Kreditorenautonomie). Den Gläubigern als Gemeinde obliegt die Leitung, während der Freistaat oder das Konkursgericht eine Aufsichtsfunktion hat.

Allerdings muss im Konkursverfahren ein wirtschaftlich tragfähiger Unternehmensbestand garantiert sein und oft sind rasche Entscheide vonnöten. Daher führt ein Konkursverwalter das Mahnverfahren im Interesse aller Gläubiger durch. Allerdings räumt die Konkursordnung den Gläubigern im Verlauf des Konkursverfahrens selbst und auch im einstweiligen Verfügungsverfahren eine Vielzahl von Sonderrechten ein, um ihre Belange schützen zu können.

Der Zweck der Konkursordnung ist bereits den Kreditgebern gewidmet: Gemäß 1 Abs. 1 Nr. 1 Nr. 1 InsO sind die Gläubiger eines Debitors gemeinsam aus der Haftung des Debitors zu befriedigen, ohne dass einzelnen Kreditoren oder Gläubigerkreisen eine Vorzugsbehandlung gewährt werden darf. Dabei kommt der so genannte Gleichbehandlungsgrundsatz der Gläubiger ("par conditio creditorum?) zur Anwendung. Der Gläubiger des Zahlungspflichtigen, der zum Eröffnungszeitpunkt des Konkursverfahrens über eine offenstehende Forderungen gegen den Zahlungspflichtigen verfügte, wird zu einem sgn. Insolvenzgläubiger, dessen Zufriedenheit durch den Gleichbehandlungsgrundsatz der Gläubiger gekennzeichnet ist.

Der Privilegstatus einzelner Gläubiger wird höchstens durch das Recht gewährt. Ein Insolvenzantrag ist von einem Insolvenzantrag zu unterteilen. Massengläubiger werden im Rahmen eines Konkursverfahrens unterschiedlich gehandhabt, da ihre Forderung in der Regel nach der Insolvenzeröffnung erwachsen ist. Darüber hinaus gibt es auch so genannte Gläubiger mit einem Recht auf getrennte Befriedigung, die ein Recht auf getrennte Befriedigung für einen Objekt des am Konkursverfahren beteiligten Vermögens, z.B. Sicherungsgut, haben.

Diese Gläubiger hat der Konkursverwalter im Voraus aus dem Ertrag des zur Sicherung bestimmten Objekts zu bedienen. Nur wenn etwas von dem Veräußerungserlös erhalten geblieben ist, steht es der Konkursmasse zu. Für die Zahlungsunfähigkeit der Konkursmasse ist jedoch immer ein Feststellungs- und Liquidationspauschalbetrag zu zahlen. Danach benennt die Konkursordnung auch die Gläubiger, die zur separaten Befriedigung berechtig sind. Sie sind aufgrund eines Sach- oder Persönlichkeitsrechts (Eigentum) befugt, vom Konkursverwalter Objekte, die sich im Besitze des Konkursschuldners befinden, zu fordern.

Zu den Zahlungsunfähigen zählen auch die nachgeordneten Zahlungsunfähigen. Sie sind nach Maßgabe der "regulären Gläubiger regulären?" zu erteilen. Das Insolvenzrecht sieht vor, dass z.B. Ansprüche auf kostenlose Zahlung oder die Beanspruchung eines Gesellschafterdarlehens untergeordnete Insolvenzansprüche sind. Wie die genannten Fälle belegen, ist es durchaus gerechtfertigt, dass der Versicherer will, dass diese weniger schutzwürdigen Gläubiger erst nach den regelmäßigen Gläubigern der Insolvenz zufrieden gestellt werden.

Zur Berücksichtigung des Ziels der Gleichbehandlung der Gläubiger empfängt der Gläubiger des Konkurses seine Ansprüche im Vergleich zum Konkurs nur nach den Vorschriften der Insolvenzordnung: Die Ansprüche müssen in der Konkursordnung eingetragen werden, um am Konkurs teilnehmen zu können. Der Gläubiger des Konkursverfahrens darf am Ende des Konkursverfahrens erst nach Feststellung der Summe des eigentlichen Vermögens eine (anteilige) Erfüllung erhalten.

Sind die Gläubiger des Insolvenzverfahrens voll versorgt - d.h. gibt es eine 100-prozentige Quotenregelung - werden auch die nachgeordneten Gläubiger des Insolvenzverfahrens gebeten, ihre Ansprüche einzureichen. Zur Vermeidung der Informationasymmetrie zwischen dem zahlungsunfähigen Insolvenzschuldner und den anderen am Konkursverfahren Beteiligte, insb. den Insolvenzgläubigern, räumt das Recht in 4 Insolvenzinsolvenz inVerbindungen mit 299 ZPO ein Recht auf Einsicht in die Akten der Gerichtsinsolvenzanordnungen ein.

Darüber hinaus werden die Gläubiger vom Zahlungsbefugten im Zuge der einzuberufenden Gläubigerversammlung über das Zahlungsunfähigkeitsverfahren unterrichten. Das Entscheidungsgremium der Gläubiger ist die Kreditorenversammlung. Als größte Instanz im Konkursverfahren sind hier alle Gläubiger der Insolvenz, einschließlich derjenigen, die Anspruch auf getrennte Befriedigung haben, und derjenigen, die nachrangig sind. Zur Teilnahme berechtigt sind neben den Gläubigern des Insolvenzverfahrens auch der Konkursverwalter, die Gläubigermitglieder des Gläubigerkreises und der Gläubiger selbst.

Sie wird vom zuständigen Gericht einzuberufen. Ziel der Kreditorenversammlung ist es, jedem Kreditgeber die Gelegenheit zu bieten, sich über das Konkursverfahren zu erkundigen und es zu beeinflussen. Das erste Treffen der Kreditorenversammlung, die so genannte Berichtssitzung, wird zur Unterrichtung der Kreditgeber durchgeführt. Dabei hat der Konkursbevollmächtigte über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Betriebes, die Fortführungs- oder Sanierungsmöglichkeiten des Betriebes und vor allem über die voraussichtliche Zahlungsunfähigkeitsquote zu unterrichten.

Gleichzeitig ist es auch möglich, über die Persönlichkeit des Konkursverwalters zu entscheiden. Kommt die Kreditorenversammlung mit dem vom Richter ernannten provisorischen Konkursverwalter nicht überein, kann sie einen neuen Konkursverwalter ernennen. Das Gläubigerverein hat weit reichende Kompetenzen im Rahmen von Nachlassverfahren. Die Insolvenzverwaltung informiert die Gläubiger und holt die Genehmigung der Kreditorenversammlung zu gewissen Handlungen ein.

Damit kann die Gesellschafterversammlung bei der Liquidation des Insolvenzvermögens mitentscheiden und entscheiden, ob die Gesellschaft weitergeführt oder verkauft werden soll. Abstimmungsberechtigt sind die Gläubiger, deren Ansprüche in die Liste eingetragen und unstrittig ermittelt wurden. Es können jedoch auch Gläubiger, deren Ansprüche vom Konkursverwalter oder einem anderen Gläubiger angefochten werden, abstimmungsberechtigt sein.

Es gibt keine Anwesenheitsverpflichtung des jeweiligen Gläubigers, aber die von der Kreditorenversammlung gefassten Beschlüsse sind auch für fehlende Gläubiger verbindlich. Das Gläubigergremium fungiert als kleines Organ zur besseren Abstimmung der Gläubigerinteressen. Gemäß 67 INVO kann sie vom Konkursgericht bis zur ersten Kreditorenversammlung (sog. provisorischer Kreditorenausschuss im eingeleiteten Verfahren), danach nur noch von der Kreditorenversammlung bestellt werden.

Legt das Konkursgericht den Ausschuß vor der ersten Gläubigersitzung fest, so entscheidet dieser, ob und in welcher Zusammensetzung der Ausschuß bestehen bleibt. Tatsächlich sind nur etwa 20 Prozentpunkte des Insolvenzverfahrens mit einem Gläubigerausschuß verbunden. Das gilt insbesondere für umfangreiche Nachlassverfahren. Das Gläubigergremium ist auch eine Folge des Prinzips der Autonomie der Gläubiger.

Sie hat die Funktion, den Konkursverwalter bei der Führung des Unternehmens zu begleiten und zu beaufsichtigen. Der Gläubigerkreis ist aufgrund seiner geringen Anzahl von Mitgliedern wesentlich variabler als die Gläubigerversammlung. In der Regel ist der Gläubigerkreis flexibel. Daher hat der Auftraggeber in einigen wenigen Ausnahmefällen - die umgehend zu entscheiden sind - vorsehen können, dass der Konkursverwalter die Genehmigung des Gläubigerkreises einholen muss. Dadurch ist es möglich, dass vor der Kreditorenversammlung dringende Beschlüsse gefasst und durchgesetzt werden.

Darüber hinaus überwachen die Ausschussmitglieder den Zahlungsbefehlshaber. Nach § 21 Abs. 2 Nr. 1a InO ist seit Anfang 2012 die Einrichtung eines (vor-)vorläufigen Gläubigerkreises vor der Eröffnung des Verfahrens möglich oder unter gewissen Bedingungen obligatorisch. Die provisorische Gläubigergruppe im Rahmen des Eröffnungsverfahrens macht es möglich, bereits in einem frühen Stadium Einfluss auf die Auswahl des Konkursverwalters, auf die Ernennung eines Treuhänders und auf die Reihenfolge der Selbstverwaltung zu nehmen. Der provisorische Gläubigerkomitee im Rahmen des Eröffnungsverfahrens hat die Möglichkeit, auf die Auswahl des Konkursverwalters, die Ernennung eines Treuhänders und die Reihenfolge der Selbstverwaltung Einfluss zu nehmen. der Insolvenzverwaltung.

Das Insolvenzverfahren eines Debitors ist kein Grund zur Jubel. Als Gläubiger gibt es jedoch die Möglichkeit, die "ob und "wie des Prozesses " zu beeinflussen und damit letztendlich auch die Ebene der Zufriedenheitsquote. Daher kann es sich durchaus auszahlen, sich in der Insolvenz eines Debitors zu engagieren und seine Rechte auszuüben.

Kreditorenautonomie heißt im Gegenzug auch, dass die Kreditgeber ihre eigenen Belange schützen. In unserer Artikelserie informieren wir Sie über die Umstrukturierung eines Betriebes innerhalb und außerhalb der Insolvenz. Wir haben in den nachfolgenden Artikeln die Haftbarkeit von Gesellschaftern in Konkursverfahren in der Selbstverwaltung sowie das Insolvenzmasse und die Vorfinanzierung von Insolvenzmasse in der Praktik untersucht. Darüber hinaus haben wir uns mit der Novellierung des neuen Insolvenzrechts, der Insolvenzpflicht und den Insolvenzursachen für Unternehmungen beschäftigt.

Anschließend haben wir den Verlauf des Insolvenzantrages und des Insolvenzverfahrens sowie den Antrag der Gläubiger auf Insolvenz behandelt. Dann wurden die Insolvenzanspruch vs. Konkursanspruch, Schutzverkürzung durch D&O-Versicherungen und Ansprüche und Gesellschafterkredite in der Insolvenz berücksichtigt. In jüngster, the contribution insolventantrag bei bedrohender Zahlungsunigkeit - disempowerment of the shareholder or liability trap for the management?

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