Geschäftsführer Insolvenz

Insolvenzverwaltung Geschäftsführerin

Die Insolvenz eines Unternehmens bringt besondere Verpflichtungen für die Geschäftsführer mit sich, die sie einem erhöhten Haftungsrisiko aussetzen. Im vergangenen Jahr hat die Windreich GmbH Insolvenz unter eigener Verwaltung beantragt. Der geschäftsführende Gesellschafter der Direktversicherung Insolvenz bietet Schutz durch den Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSV a.G.). Die Geschäftsführerin in Krise und Insolvenz. Von dieser Haftung ist der GmbH-Geschäftsführer auch dann nicht befreit, wenn ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt wird.

GmbH-Insolvenz: Haftbarkeit des Gesellschafters vermeiden?

Befinden sich Betriebe in einer wirtschaftlichen Notlage, sind die zuständigen Geschäftsführer bereits mit einem Fuß in strafrechtlicher Verantwortung, was oft auch Schäden und andere kriminelle Konsequenzen mit sich bringt. Die Rechtslandschaft in Deutschland erlegt nämlich eine so große Zahl von Handlungs- und Verzichtspflichten im Falle einer drohenden Insolvenz auf, dass es schwer wird, den Durchblick zu bewahren und sich richtig zu benehmen.

Ein sicherer Weg zur Risikominimierung ist der Antrag auf Insolvenz im Falle einer "drohenden Insolvenz", d.h. bevor man nach 15a der InsVO dazu ist. Die Situation des Unternehmens muss vom Geschäftsführer beurteilt werden - um die richtige Entscheidung über das Haftungsrisiko zu fällen.

Die enge Grenze zwischen ökonomisch sinnvollem Handeln und Gesetzeskonformität (z.B. Betrug) kann letztendlich zwischen einem umstrukturierten Betrieb und der persönlichen Bestrafung und Haftung liegen. Der Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist immer mindestens für Delikte im Rahmen der (drohenden) Insolvenz verantwortlich - unabhängig davon, ob die Regel ihn als Privatperson, in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer oder als "Bevollmächtigter" der betreffenden Gesellschaft adressiert oder ob in Ausnahmefällen auch eine Gesellschafterbürgschaft neben ihm besteht.

In der täglichen Arbeit wird jedoch deutlich, dass die Geschäftsführer oft nicht wissen, welche individuellen Gefährdungen sie bedrohen. Kaum hat ein Unternehmer einen Insolvenzantrag gestellt, geht der betreffende Antrag direkt an die Generalstaatsanwaltschaft - dies ist vom Gesetzgeber vorgegeben. Dann ist die Generalstaatsanwaltschaft per Gesetz dazu angehalten, den gesamten Prozess auf der Grundlage eines Insolvenzberichtes auf alle möglichen Straftaten zu untersuchen und ggf. ein strafrechtliches Verfahren zu eröffnen.

Darüber hinaus überprüft der Konkursadministrator in allen Phasen des Konkurses, ob es sich um strafbare Handlungen auswirkt. Straftatbestände im Rahmen der (drohenden) Insolvenz werden besonders bedeutsam, wenn der Geschäftsführer seinen Aufgaben nicht gerecht wird, Vermögenswerte entzieht, z.B. zur Unterschlagung von Vergütungen, risikoreiche spekulative Geschäfte tätigt oder Verkäufe täuscht oder bestehende Vermögenswerte verschwendet. Insolvenzdelikte: Allg. Straftatbestände im Rahmen der Insolvenz: Personenhaftung für Schäden: Aber das ist noch nicht alles: Wenn der Geschäftsführer vor Gericht gestellt wird, kann ihn das sehr viel Geld kosten.

In einigen FÃ?llen gibt das Privatrecht den GeschÃ?digten die Möglichkeit, persönlich auf Ersatz des Schadens zu klagen. Darüber hinaus gibt es weitere privatrechtliche Forderungen, die bei unsachgemäßem Verhalten im Falle einer (drohenden) Insolvenz gegen den Geschäftsführer direkt erhoben werden können. Mit diesen strafrechtlichen Bestimmungen sollen die finanziellen Interessen der Kreditgeber und die Ordnungsmäßigkeit des Konkurses noch vor der eigentlichen Notlage geschützt werden.

Dabei sind die Insolvenzvergehen des Internationalen Privatstrafrechts (StGB) immer nur dann gegeben, wenn die Zahlungseingänge bereits gestoppt wurden, das wegen Masseosigkeit eröffnete Konkursverfahren wurde abgewiesen. Von allen Straftatbeständen im Falle der (drohenden) Insolvenz einer Gesellschaft ist die Aufschiebung der Insolvenz am relevantesten. Sie als Geschäftsführer müssen gemäß den Bestimmungen des 15a Abs. 1 Nr. 2 der Satzung der Gesellschaft fristgerecht einen Insolvenzantrag einreichen.

Bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung eines Unternehmens muss der Geschäftsführer entweder unverzüglich Insolvenz anmelden oder versuchen, den Zahlungsmangel innerhalb von höchstens drei Kalenderwochen zu beheben. Eine Gesellschaft wird als insolvent betrachtet, wenn es ihr nicht gelingt, innerhalb von drei Kalenderwochen wenigstens 90 Prozentpunkte aller Forderungen zu begleichen. Überschuldungen entstehen, wenn das Gesamtvermögen des Debitors die vorhandenen Verpflichtungen nicht mehr abdecken kann.

Entsprechendes trifft nicht zu, wenn man nachweisen kann, dass das ungewisse Umfeld des Unternehmens trotz dieser unsicheren Situation geeignet ist, den Fortbestand zu sichern. Als Geschäftsführer müssen Sie also täglich Ihre gesamte Finanzlage genauestens prüfen, um nicht zumindest nachlässig strafrechtlich verfolgt zu werden oder sich im Falle einer Beschuldigung freizugeben.

Durch die Regelung des 283 SGB werden bestimmte Verhaltensmuster nicht nur mit der tatsächlichen Überschuldung und/oder Insolvenz (siehe oben) geahndet, sondern bereits, wenn die Insolvenz nur gefährdet ist oder wenn man durch sie nur die Insolvenz und/oder Überschuldung auslöst. Folgendes ökonomisch besonders unzumutbare oder fahrlässige Handeln ist mit einer Geldstrafe oder Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren, bei fahrlässigem Verhalten von bis zu zwei Jahren und in besonders schwerwiegenden Faellen (§238a StGB) von bis zu zehn Jahren strafbar: Der Umstand: Der Umstand::

Im Falle einer Insolvenz hat der Geschäftsführer der Gesellschaft den Konkursverwalter über alle Vermögenswerte zu informieren. Denn alles ist Eigentum der Konkursmasse und soll später auf die Kreditgeber verteilt werden. Kurz vor der Insolvenz getätigte Vermögensübertragungen können anschließend anfechten und an das Vermögen zurückgeben werden (Insolvenzfrage). Wenn Sie bereits wissen, dass Ihr eigenes Unternehmens als insolvent eingestuft wird, dürfen Sie nicht mehr an Einzelgläubiger auszahlen oder ihnen andere Wertpapiere aushändigen, wenn sie ihren Anspruch auf Zahlung nicht (mehr) geltend machen können.

Das heißt ganz klar, dass Sie bis spätestens zum Zeitpunkt der Insolvenz des Unternehmens, das demnächst an den Konkursverwalter übergeben werden soll, unbedingt die Zahlung Ihrer Forderungen einstellen sollten - denn jetzt gibt es ohnehin nichts mehr zu ersparen, auch nicht Ihre Beziehungen zu Ihrem Stammkunden. Ansonsten können Sie als Geschäftsführer mit einer Geldstrafe oder einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren ahnden.

Es wird nicht nur der Günstling, sondern auch die Verletzung von Kreditgebern ahnden. Wenn man bei bevorstehender Insolvenz Liefer- oder Dienstleistungsverträge rasch abschließt und die finanzielle Situation des Betriebes verschleiert, kann es rasch zu Betrügereien kommen. Sowie man die Bezahlung sicherstellt, obwohl man zu diesem Zeitpunkt bereits damit rechne, dass das Unternehmertum sie nie ausführen könne, begehe man einen sogenannten Einbruchsbetrug.

Diese Kenntnisse zum Vertragsabschluss reichen dann aus, um eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren zu befürchten. Es ist auch ein Schimpfwort und ein Glücksfall für die verantwortliche Stellung der Geschäftsführer, dass sie eine sogenannte Vermögensverwaltungspflicht haben. Dies " befähigt " sie, den schweren Verstoß der Seitensprung, der mit einer Geldstrafe oder einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren ahnden kann.

Geschäftsführer entziehen dem Betrieb oft in der letzten Minute vor der Insolvenz Vermögenswerte. So können sie es z. B. über ein Privatkonto führen oder an Familienmitglieder übergeben, um es vor dem Zahlungsunfähigkeitsverwalter zu "schützen". Dieser Verstoß gegen die Vermögensverwaltungspflicht ist in jedem Falle zu ahnden - egal, ob die Überweisung auf einem rechtswirksamen Arbeitsvertrag beruht oder ob man aus dem eigenen Arbeitsvertrag mit der Gesellschaft hatte.

Wird dies nicht getan oder wird der Kreditgeber nicht über wesentliche Sachverhalte in dieser Hinsicht informiert, kann man wegen des Fehlens von Sozialversicherungsbeiträgen mit einer Geldstrafe oder einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren ahnden. Dies gilt vor allem dann, wenn der Manager mit den Mitarbeitern einen so genannten Nettolohnvertrag abschließt, bei dem nur der Netto-Lohn gezahlt wird und die Sozialabgaben zur Restrukturierung von Betrieben verwendet werden.

Nicht umsonst steckt die Straftat hinter dem Vertrauensbruch, denn diese Auslassung wird aus einem vergleichbaren Grunde bestraft: Der Unternehmer hat es in seinen Händen, dass der Teil seiner Mitarbeiter an die Krankenversicherung weitergegeben wird - er ist also für Drittmittel zuständig. Deshalb wird auch erläutert, warum der Arbeitgeberbeitrag nicht unter diese Regel gehört - er kann später auch Teil der Konkursmasse werden.

Wenn sie nicht an das Steueramt gezahlt wird, können Sie mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren gerechnet werden, wie die Steuerbehörden vorgehen. Sie als Geschäftsführer eines Betriebes sollten bei einem ökonomischen Ungleichgewicht auf folgende Punkte achten, um nicht unter Strafe zu stehen und die persönliche Verantwortung zu vermeiden: Agieren Sie immer ökonomisch, keine risikoreichen Dinge!

Suchen Sie danach eine Rechtsberatung, was zu tun ist: Welche Massnahmen gibt es zur rechtlichen Restrukturierung des Unternehmens? Ab wann muss ich Konkurs anmelden? Falls das Konkursverfahren eingeleitet wurde: Verheimlichen Sie nichts und arbeiten Sie gemeinsam mit dem Zahlungsbeauftragten. Sie als Geschäftsführer sollten auf alles gefasst sein, auch auf eine anschließende Untersuchung durch die Anklage.

Vorbeugendes Handeln, Unternehmenssicherheit - Ihr Weg zu dauerhaftem Wachstum! Wenn Sie die richtigen Vorkehrungen treffen, Unruheherde im Auge behalten und vorausplanen, können Sie Ihr Unternehmertum mit Sicherheit zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg anleiten.

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