Fremdantrag Insolvenzverfahren Formular

Externer Antrag Insolvenzverfahren Formular

Beantragung der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer natürlichen Person (Drittantrag). - Insolvenzgericht - in . In dem Antrag ist anzugeben, dass der Gläubiger ernsthaft beabsichtigt, ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Schuldners zu eröffnen. Selbstbeantragung durch den Schuldner; Fremdbeantragung durch einen Gläubiger. Nach der Insolvenzordnung (InsO) ist ein solcher "Drittantrag" möglich.

Aktualisierung des Insolvenzrechts: Neue Regeln für Drittanträge und Insolvenzanfechtungen

Am 16. Februar 2017 hat der Deutsche Corporate Governance Kodex eine weitere Reformierung des Insolvenzrechts beschlossen (BT Doks). Zusätzlich zur überfälligen Änderung der Insolvenzanfechtungsordnung wurden auch die Bedingungen für Insolvenzanträge von Gläubigern Dritter verändert - bisher ohne großes öffentliches Bewusstsein. Bislang hatten einige Unternehmen ganz bewußt gewisse Außenstände nicht beglichen und riskierten, bei einem Dritten die Insolvenz zu beantragen.

Wenn dieser dann eingereicht wurde, wurde die dem Gesuch zugrundeliegende Klage rasch beglichen, da der Zahlungsunfähigkeitsantrag dann ungültig war und das einstweilige Verfügungsverfahren entweder gar nicht erst eröffnet oder wieder eingestellt wurde. Mit der Novelle der Konkursordnung wird 14 Abs. 1 Nr. 1 Nr. 2 ergänzt: "Der Gesuch war nicht allein deshalb unerlaubt, weil die Klage befriedigt wurde.

"Das heißt, auch wenn die tatsächliche Inanspruchnahme vollständig beglichen ist, sollte der provisorische Konkursverwalter nun weiter überprüfen, ob es einen Insolvenzantrag gibt, d.h. ob es z.B. weitere offene Forderungen gibt. Dabei ist davon auszugehen, dass in Zukunft vermehrt Anträge Dritter auf Insolvenz gestellt werden und diese dann auch zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens ausreichen werden. Daher sollten Sie sich bei Anzeichen von Zahlungsproblemen rechtzeitig um Rat fragen.

Nach der in den vergangenen Jahren durch die Fallrechtsprechung immer extremer werdenden Interpretation der Insolvenzvermeidungsnormen ( 129 ff InsO) zum Nachteil der Gesellschaften hat der Gesetzentwurf nun geantwortet und die Lage etwas entspannt, indem er insbesondere 133 InO ("intentionale Vermeidung") angepasst hat. Zu diesem Zweck wurden in 133 die neuen Paragraphen 2 und 3 aufgenommen, die es ermöglichen, reale wirtschaftliche Prozesse zu berücksichtigen.

In den zehn Jahren vor der Zahlungsunfähigkeit werden Insolvenzverwaltern die Auszahlungen nicht mehr so leicht anfechten können. Eine Angleichung der Zinsbestimmungen in 143 Abs. 1 ZO und der Bestimmungen über das Kassageschäft (§ 142 ZO) wird auch die Folgen des Rücktritts berechenbarer machen. Dennoch ist nach wie vor Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, wenn die Gegenpartei in Zahlungsverzögerungen geraten könnte.

Auch nach den Veränderungen können die Insolvenzverwaltern noch eine große Anzahl von Transaktionen, die vor der Zahlungsunfähigkeit durchgeführt wurden, stornieren und von ihren Geschäftspartnern Rückzahlungen verlangen, in der Regel in großem Umfang. Lassen Sie sich daher immer professionell beraten, wenn Sie Angst haben, dass Ihr Partner mit Zahlungsproblemen konfrontiert ist oder bereits in Schwierigkeiten ist.

Mit einem korrekten Vorgehen können Sie sich gegen nachträgliche Ansprüche des Zahlungsbeauftragten schützen.

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