Eröffnungsantrag Insolvenzverfahren

Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

In diesem Fall ist der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens unverzüglich, d.h. ohne schuldhafte Verzögerung, spätestens jedoch innerhalb von drei Wochen zu stellen. Der Insolvenzverwalter hat mit der Eröffnung des Verfahrens sofort das gesamte Vermögen. Die Insolvenzverfahren dienen dem Schutz der Gläubiger eines solchen Verfahrens. Die Forderung und der Grund für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind zu begründen. Das eigentliche Gerichtsverfahren dauert nach dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens etwa ein Jahr.

Öffnungsgrund

Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens kann für Sie nur dann erfolgen, wenn ein Grund zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens besteht (§ 16 InsO). Die Gründe für die Eröffnung sind drei: Als insolvent gelten Sie, wenn Sie Ihren geschuldeten Zahlungspflichten nicht nachkommen können (§ 17 Abs. 2 InsO). Wenn Sie als Zahlungsausfall die Möglichkeit haben sollen, im Insolvenzverfahren vor der Insolvenz zu sanieren, sollten Sie auch die Möglichkeit dazu erhalten.

Ein drohender Konkurs besteht, wenn der Zahlungspflichtige wahrscheinlich nicht in der Lage sein wird, die vorhandenen Zahlungsverpflichtungen zum Fälligkeitszeitpunkt zu erbringen. Insolvenzgründe sind nur bei natürlichen Körperschaften und Unternehmen ohne eigene Geschäftspersönlichkeit zu finden, für die keine unbeschränkte Haftung einer natürlichen Per. besteht. Es wird angegeben, wenn das Aktivvermögen des Debitors die vorhandenen Verpflichtungen nicht mehr abdecken kann (§ 19 Abs. 2 InsO).

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1 ) Welche Arten von Insolvenzverfahren gibt es und was sind ihre Ziele? In der deutschen Konkursordnung gibt es nur ein einziges durchgängiges Insolvenzverfahren. Es zielt auf eine möglichst hohe und einheitliche Zufriedenheit der Kreditgeber ab ( 1 Satz 1 S. 1 Insolvenzverordnung (InsO)). Ein Insolvenzverfahren kann nach den Rechtsvorschriften über die Bewirtschaftung, Veräußerung und Ausschüttung des am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögens (sog. reguläres Insolvenzverfahren) geführt werden.

Allerdings können die am Verfahren Beteiligten auch andere Vorkehrungen in einem Zahlungsunfähigkeitsplan getroffen werden, um das Unternehmen zu erhalten. Auch das Insolvenzverfahren soll es natÃ?rlichen Menschen ermöglichen, einen Neuanfang zu machen. Erreicht wird dies durch den Verzicht auf Forderungen, die nach Beendigung des Konkursverfahrens noch nicht getilgt sind (sog. Restschuldbefreiung). Welche Anforderungen gibt es für die Einleitung eines individuellen Konkursverfahrens?

Über das Insolvenzverfahren kann über das Eigentum jeder beliebigen rechtlichen und physischen Personen, auch wenn diese nicht im Geschäftsverkehr aktiv sind (sog. Verbraucher), ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden. Zunächst ist ein Insolvenzantrag zu stellen. Dies kann vom Debitor oder einem Kreditoren erfolgen. Im Insolvenzfall sind Unternehmen verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Im Falle einer Verletzung kann ein Schadenersatzanspruch der Kreditgeber in Erwägung gezogen werden. Im Bedarfsfall ist auch der Debitor strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Grund für die Insolvenzeröffnung sind Insolvenz und/oder Überschuldung. Für die Einleitung von Insolvenzverfahren gibt es keine Gewähr. Die Insolvenz gilt als eingetreten, wenn ein Debitor nicht in der Lage ist, die geschuldeten Zahlungsverpflichtungen zu erbringen (§ 17 Abs. 2 InsO).

Überschuldungen liegen vor, wenn das Aktivvermögen des Debitors die vorhandenen Verpflichtungen nicht mehr abdeckt (siehe § 18 Abs. 2 InsO). Für die Beurteilung des Schuldnervermögens ist auf die Unternehmensfortführung abzustellen, wenn dies unter den gegebenen Bedingungen mit hinreichender Wahrscheinlichkeit der Fall ist. Auch für den Antrag eines Insolvenzschuldners auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens reicht die bevorstehende Insolvenz aus (§ 18 Abs. 1 InsO).

Zum Schutz des Gerichts und des Zahlungspflichtigen vor vorzeitigen oder nur schadensverursachenden Anmeldungen muss ein Zahlungsempfänger dem Zahlungsempfänger bei der Antragstellung nachweisen, dass ein Grund für die Insolvenz vorliegt und dass der Zahlungsempfänger Eigentümer einer fälligen Forderungen ist. Schliesslich ist es notwendig, dass die Finanzierbarkeit des Konkursverfahrens sichergestellt ist. Daher wird der Antrag auf Eröffnung eines Verfahrens abgelehnt, wenn das Vermögens des Zahlungspflichtigen zur Deckung der Prozesskosten nicht ausreicht ("§ 26 Abs. 1 Satz 1 InsO").

Sind die Bedingungen erfüllt, so verhängt das Konkursgericht einen Errichtungsbeschluss, der veröffentlicht wird. Der Insolvenzgerichtshof hat die Funktion, den Verlauf des prozessrechtlichen Konkursverfahrens zu betreuen und zu beaufsichtigen. Der Gläubiger überlässt die wesentlichen Entscheide im beantragten Insolvenzverfahren (Verwertung, Abwicklung, Reorganisation und Insolvenzplan). Allerdings hat das Bundesgericht in der Phase der Verfahrenseröffnung Sonderbefugnisse und Vorkehrungen.

Er beschließt unter anderem über die Eröffung des Konkursverfahrens, über vorläufige Sicherheitsmaßnahmen und über die Ernennung eines Konkursverwalters. Das Bundesgericht ist auch für die Überwachung des Konkursadministrators zuständig. Im Insolvenzverfahren ist der Zahlungsbevollmächtigte die Hauptperson. Die Insolvenzverwaltung erwirbt mit der Insolvenzeröffnung das Recht, das Vermögens des Zahlungspflichtigen zu verwalten und zu veräußern.

Sie hat vor allem die Aufgabe, das bei der Einleitung des Konkursverfahrens über die nicht dem Schuldner gehörenden Objekte festgestellte Anlagevermögen zu klären. Darüber hinaus überträgt er in das Eigentum des Schuldners diejenigen Objekte, die zwar zu dem zu veräußernden Portfolio zählen, die aber zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung noch nicht Teil des Vermögens des Schuldners sind.

Das so ermittelte Vermögen dieses Schuldners bildet die sogenannte Konkursmasse ( 35 InsO), aus der die Kreditgeber dann befreit werden. Zu den weiteren Pflichten des Konkursadministrators gehört die Ausschüttung des Liquidationserlöses (§ 187 InsO). Das Insolvenzrecht gewährt den Kreditgebern auch einen maßgeblichen Einfluß auf das Insolvenzverfahren. Das Gläubigertreffen ist immer geplant.

Dabei ist die Kreditorenversammlung das Grundorgan der Gläubigerselbstverwaltung, während der Kreditorenausschuss das Hauptaufsichtsorgan der Kreditoren ist, das in seiner Eigenschaft dem eines Aufsichtsrats nachempfunden ist. Der Einberufung der Kreditorenversammlung durch das Konkursgericht (§ 74 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 InsO) und dem Vorsitz (§ 76 Abs. 1 InsO) steht nichts im Wege.

Die Teilnahme steht allen zur gesonderten Befriedigung berechtigten Gläubigern, allen Gläubigern des Insolvenzverfahrens, dem Konkursverwalter und dem Konkursschuldner offen (§ 74 Abs. 1 Satz 2 InsO). Eine Beschlussfassung der Kreditorenversammlung ist erforderlich, wenn die Höhe der Forderungen der einwilligenden Kreditoren mehr als die halbe Höhe der Forderungen der einwilligenden Kreditoren ausmacht ("Summenmehrheit"). Die Besetzung des Gläubigerkreises wird durch die Kreditorenversammlung festgelegt (§ 68 InsO).

Wird vor der ersten Gläubigerversammlungen ein Gläubigerausschuß vom Gläubigergericht bestellt, so entscheidet seine Besetzung nach Maßgabe des § 67 Abs. 2 InsO. Der Gläubigerverein hat das Recht, einen solchen provisorisch bestellten Gläubigerausschuß aufzuheben. Wie wichtig die Kreditorenversammlung ist, spiegelt sich darin wider, dass sie berechtigt ist, über den Verlauf des Prozesses zu bestimmen - vor allem über die Nutzungsart.

Zu den weiteren Tätigkeiten der Kreditorenversammlung oder des Kreditorenausschusses gehören: die Beteiligung an der Vorbereitung und Umsetzung des Insolvenzplans (§§ 218 Abs. 2, 231 Abs. 2, 232 Abs. 1 Nr. 1, 233 Abs. 2, 248 Abs. 2, 258 Abs. 2 Satz 3, 261 Abs. 2 Satz 2, 262 InsO).

Die Insolvenzschuldnerin ist Inhaberin des zu veräußernden Vermögenswertes, gegen das die Forderungen der Gläubiger des Konkursverfahrens (§§ 38, 39 InsO) gerichtet sind. Prinzipiell ist er mit seinem ganzen Kapital haftbar. Er ist auch mit der Insolvenzeröffnung Eigentümer seines Vermögenswertes und Schuldenschuldner. Die Befugnis zur Verwaltung und Verfügung über sein insolvenzpflichtiges Anlagevermögen geht jedoch auf den Konkursverwalter über (Ausnahme: Selbstverwaltung, §§ 270 ff. InsO).

Darüber hinaus ergeben sich mit der Insolvenzeröffnung vielfältige Informations- und Kooperationspflichten. Zugleich ist aber auch der Konkursschuldner berechtigt, am Verfahren teilzunehmen. Zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs des Konkursverfahrens können die Entscheide des Insolvenzgerichtes nur in den dann angefochten werden, wenn das Recht eine unverzügliche Berufung zulässt (siehe § 6 Abs. 1 InsO).

Das unverzügliche Rechtsmittel kann beim Zahlungsunfähigkeitsgericht oder beim Berufungsgericht (= dem dem dem Zahlungsunfähigkeitsgericht übergeordneten Landgericht) in schriftlicher Form oder in einer Akte am Geschäftssitz einlegen werden. Es hat keine suspendierende Funktion; das Berufungsgericht und das Konkursgericht können jedoch nach seiner Einreichung die vorübergehende Einstellung der Vollstreckung anordnen. Die Befugnis des Insolvenzverwalters, die zu den am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerten gehörenden Vermögenswerte zu verwahren und darüber zu veräußern, geht mit der Insolvenzeröffnung auf den Konkursverwalter über (§ 80 Abs. 1 InsO).

Dazu gehören nicht nur die Vermögenswerte des Debitors zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, sondern auch die Vermögenswerte, die er während des Insolvenzverfahrens erlangt. Von dieser so genannten Pfändung sind nicht betroffen Mobilien, die der Debitor selbst tragen muss. Das Erwerbseinkommen ist nur dann ein Teil der Insolvenzordnung, wenn es das Lebensunterhaltsniveau des Insolvenzschuldners überschreitet.

Zum Schutz des am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögens - zum Beispiel gegen Eingriffe des Zahlungspflichtigen oder einzelner Kreditgeber - ist der Zahlungsbevollmächtigte verpflichtet, die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte unverzüglich in den Besitz zu überführen. Verzichtet der Zahlungspflichtige nicht auf die freiwillige Übergabe des Vermögens, kann der Konkursverwalter gegen ihn im Zwangsvollstreckungsverfahren verfahren. Die Eröffnungsanordnung gilt als Durchsetzungsanordnung.

Die Insolvenzverwaltung erstellt auch eine Vermögensaufstellung, in der die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte gewertet und mit den Schulden des Zahlungspflichtigen verglichen werden (§ 153 InsO). Sie ist auch für die Aufstellung einer Liste der Kreditoren zuständig, in der die Ansprüche aufgeführt sind und die nachrangigen Kreditoren und Kreditoren mit einem Recht auf getrennte Erfüllung separat eingetragen werden (§ 152 InsO). Weil das Insolvenzverfahren auf die gleiche Zufriedenheit aller Kreditgeber abzielt, stellt die Eröffnung des Verfahrens ein Hindernis für die individuelle Zwangsvollstreckung dar.

Dies bedeutet, dass die GlÃ?ubiger des Insolvenzverfahrens weder das am Insolvenzverfahren beteiligte Vermögen noch das unentgeltliche Vermögen des Zahlungspflichtigen wÃ?hrend der Vertragslaufzeit durchsetzen können. Welche spezifischen Regeln gelten für die einzelnen Risikokategorien? Vorrangig sind die sogenannten Massengläubiger zu bevorzugen (§ 53 InsO). Dies sind die Kreditoren, deren Forderung vom Sachwalter nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Rahmen des Insolvenzverfahrens festgestellt wird (z.B. Lohnforderungen von noch bei der Gesellschaft tätigen Mitarbeitern oder die Forderung eines Anwalts, den der Sachwalter mit der gerichtlichen Durchsetzung der Forderung gegen den Konkursschuldner betraut hat).

Begründet wird ihre Bevorzugung damit, dass der Konkursadministrator das Insolvenzverfahren nur dann richtig abschließen kann, wenn er die Fähigkeit hat, neue Verbindlichkeiten zu schaffen, bei denen die volle Leistung gewährleistet ist. Kreditgeber, die Gegenstände des am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögens als Sicherheiten verwendet haben, haben einen vorrangigen Anrecht auf Erstattung aus dem Erlöse.

Die Erlöse aus der Veräußerung eines solchen Objekts werden bis zur Hoehe der besicherten Forderungen an den Sicherungsgeber verteilt. Überschüsse fließen in die Konkursmasse und stehen den verbleibenden Gläubigern zur Zufriedenheit zur Verfuegung. Dieses Trennungsrecht wird unter anderem durch Hypotheken, Verpfändungen an beweglichem Vermögen oder Sicherungsrechte hergestellt (§§ 50, 51 InsO).

Zu den Gläubigern des Konkursverfahrens gehören nicht die zur gesonderten Befriedigung berechtigten Kreditoren (§ 47 InsO). Von der Pfändung sind nur die Vermögensgegenstände des Zahlungspflichtigen betroffen. Daher kann er außerhalb des Konkursverfahrens gegen den Konkursverwalter eine Herausgabeklage einreichen. Ziel ist es, zu verhindern, dass der Konkursschuldner Vermögensgegenstände beschlagnahmt oder Einzelgläubiger im Hinblick auf die Eröffnung des Konkursverfahrens besondere Vorteile erhalten.

Setzt sich der Konkursverwalter für die Ablehnung ein, so hat der Nutznießer des Ablehnungsaktes alles zurückzugeben, was dem Insolvenzschuldner durch den Ablehnungsakt aus dem Vermögensgegenstand des Konkursschuldners genommen wurde. Kostenlose Zahlungen des Zahlungspflichtigen, es sei denn, sie wurden mehr als vier Jahre vor Einreichung des Antrags auf Eröffnung eingelangt ( " 134 InsO"); Rechtsgeschäfte, die der Zahlungspflichtige in den vergangenen zehn Jahren vor der Beantragung der Insolvenzeröffnung zur Benachteiligung seiner Zahlungsgläubiger unternommen hat, wenn die dadurch benachteiligte Partei von der Absicht des Zahlungspflichtigen wusste (§ 133 InsO);

Rechtstransaktionen, die der Insolvenzschuldner in den vergangenen drei Monate vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens getätigt hat, wenn er bereits insolvent war und die andere Partei dies kannte ( " 132 Abs. 1 Nr. 1 InsO"); Rechtsakte, durch die dem Gläubiger des Insolvenzverfahrens eine Sicherheit gewährt wird, auf die er keinen Anrecht hat, wenn die Tat im Vormonat vor Antragstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens begangen wurde (§ 131 Abs. 1 Nr. 1 InsO).

Darüber hinaus kann in diesen FÃ?llen die Strafbarkeit sowohl des Debitors als auch des begÃ?nstigten GlÃ?ubigers in Rechnung gestellt werden ( 283 - 283 dStGB). Welche Voraussetzungen gibt es für die Einreichung und Begründung der Ansprüche? Dabei werden die Insolvenzansprüche nicht von Amtes wegen angerechnet, sondern nur dann und insoweit, als der Gläubiger des Insolvenzverfahrens sein Recht durch die Einreichung der Insolvenzansprüche ausübt.

Mit seiner Entscheidung zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens fordert das Gericht die Gläubiger des Insolvenzverfahrens auf, ihre Insolvenzansprüche innerhalb einer Zeitspanne von mindestens zwei und höchstens drei Monaten beim Konkursverwalter einzureichen (§ 28 Abs. 1 Satz 1, Satz 2 InsO). Aus diesem Grund ist es nach Ablauf der Fristen noch möglich, den Insolvenzantrag zu stellen (siehe § 177 Abs. 1 Satz 1 InsO).

Bereits rechtskräftig festgestellte Ansprüche (rechtskräftige Ansprüche) müssen ebenfalls in schriftlicher Form eingereicht werden. Unterlagen, aus denen sich der Anspruch ergeben hat ( 174 Abs. 1 S. 2 InsO), z.B. Aufträge und Abrechnungen, sind beimzufügen. Die eingegangenen Ansprüche werden vom Insolvenzverwalter in die Übersichtstabelle eingetragen (§ 175 Abs. 1 Satz 1 InsO).

Die Aufstellung ist nach Ablauf der Antragsfrist den am Insolvenzverfahren Beteiligte beim zuständigen Bundesinsolvenzgericht zur Einsichtnahme zur Verfügung zu stellen. In der so genannten Prüfungssitzung führt das Konkursgericht eine reine formelle Überprüfung der eingereichten Ansprüche durch. Die Gläubiger des Insolvenzverfahrens, die eine Reklamation eingereicht haben, der Konkursverwalter und der Konkursschuldner werden vorgeladen. Es führt keine materiellrechtliche Überprüfung der Sache durch, sondern entscheidet nur, ob die eingereichten Ansprüche vom Konkursverwalter, dem Schuldner oder einem Gläubiger des Insolvenzverfahrens angefochten werden.

Die Ergebnisse der Auditierung sind in der Übersichtstabelle (§ 178 Abs. 2 InsO) aufgeführt. Ein Anspruch, gegen den weder der Insolvenzverwalter noch ein Kreditor Einspruch einlegt. Er wird bei der Aufteilung der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte automatisch einbezogen. Der Eintrag der nachgewiesenen Forderungen in die Übersicht im Insolvenzverfahren hat die Wirkung eines rechtskräftigen Urteils (§ 178 Abs. 3 InsO).

Im Falle eines Widerspruchs muss der Kreditgeber die Existenz der Klage durch eine Mahnung nachweisen. Im Erfolgsfall hat er die Korrektur der Aufstellung beim Konkursgericht zu verlangen (§ 183 Abs. 2 InsO). Besitzt der Kreditor bereits einen Anspruch, den er vor der Insolvenzeröffnung gegen den Debitor gewonnen hat, so ist der Einwand in der Regel irrelevant.

Der Einwand eines Insolvenzschuldners gegen eine eingetragene Forderungen ist im Insolvenzverfahren irrelevant. Ist jedoch der Zahlungspflichtige einer Reklamation nicht beanstandet, kann der Zahlungsempfänger auf der Grundlage der Konkursordnung die Verbindlichkeit gegenüber dem Zahlungspflichtigen nach Beendigung des Konkursverfahrens einzeln durchsetzen (§ 201 Abs. 2 InsO). Im Falle eines Widerspruchs des Zahlungspflichtigen ist der Zahlungsempfänger auf eine Vorforderung beschränkt.

Der Weg des Verfahrens wird von der Gläubigerversammlung festgelegt. Es wird entschieden, ob ein Betrieb des Debitors geschlossen oder provisorisch weitergeführt werden soll. Er kann den Sachwalter anweisen, einen Zahlungsunfähigkeitsplan zu erstellen und das Vorhaben zu konkretisieren (§ 218 Abs. 2 InsO). Darüber hinaus sind der Debitor und der Konkursverwalter zur Vorlage eines Insolvenzplans befugt (§ 218 Abs. 1 InsO).

Diese Insolvenzplanung kann von den Rechtsvorschriften abweichende Bestimmungen enthalten, vor allem im Hinblick auf die Erhaltung des Unterhalts. Die Insolvenzplanung setzt sich aus einem leistungs- und einem strukturierenden Teil zusammen. Im beschreibenden Teil werden die Beteiligten informiert und beschrieben, welche Massnahmen nach der Insolvenzeröffnung ergriffen wurden oder noch zu ergreifen sind (§ 220 InsO).

Die konstitutive Komponente bestimmt, wie die Rechte der Teilnehmer durch den Aktionsplan verändert werden sollen (§ 221 InsO). Obwohl die Kreditorenversammlung selbst kein Vorschlagsrecht hat, kann sie den Insolvenzverwalter mit der Erstellung eines Insolvenzplanes betrauen: Nach Einreichung des Planes führt das Bundesgericht eine vorläufige Prüfung durch (§ 231 InsO).

Damit soll verhindert werden, dass die Betroffenen mit einem rechtswidrigen oder hoffnungslosen Zahlungsplan zu tun haben und damit das Insolvenzverfahren verzögern. Im positiven Fall übermittelt das Bundesgericht den Entwurf an den Gläubigerkreis, den Debitor, den Insolvenzverwalter sowie an den Konzernbetriebsrat zur Kommentierung und setzt eine Stellungnahmefrist (§ 232 InsO).

Danach legt sie den Diskussions- und Abstimmungszeitpunkt fest, der veröffentlicht wird und zu dem die anspruchsberechtigten GlÃ?ubiger des Insolvenzverfahrens, die separat befriedigten GlÃ?ubiger, der Konkursverwalter, der Insolvenzschuldner und der Konzernbetriebsrat besonders einberufen werden (§ 235 Abs. 3 InsO). Zunächst erhalten die vertretenen Parteien die Möglichkeit, sich zu den Bestimmungen des Insolvenzplanes zu äußern.

Die Kreditgeber stimmen dann über den Projektplan ab (§§ 243 - 246 InsO). Obwohl der Insolvenzschuldner dem Vorhaben prinzipiell zustimmen muss, ist sein Einwand irrelevant, wenn er durch den Vorhaben nicht schlimmer platziert wird als ohne das Vorhaben und wenn kein Konkursgläubiger einen den Gesamtbetrag seiner Forderung übersteigenden ökonomischen Nutzen erlangt ( § 247 Abs. 2 InsO).

Wenn der Entwurf von den Kreditgebern mit der notwendigen Mehrheitsentscheidung akzeptiert wird, wird er vom Konkursgericht endgültig bestätigt (§ 248 Abs. 1 InsO). Die im strukturierenden Teil des Insolvenzplanes genannten Auswirkungen werden mit der Rechtswirksamkeit der richterlichen Feststellung für und gegen alle Betroffenen wirksam (§ 254 Abs. 1 Satz 1 InsO).

Über die Einstellung des Konkursverfahrens ( 258 Abs. 1 InsO) entscheidet das BG. Dadurch laufen die Büros des Konkursadministrators und der Gläubigerausschüsse aus und der Gläubiger erlangt das Recht auf freie Verfügung über das am Insolvenzverfahren beteiligte Vermögen zurück (§ 259 Abs. 1 InsO). Der ehemalige Konkursschuldner ist für die Befriedigung der im Konkursplan geregelten Insolvenzansprüche nach Beendigung des Konkursverfahrens verantwortlich.

Im strukturierenden Teil des Insolvenzplanes kann jedoch auch die Überwachung der Leistung durch den Vermögensverwalter vorsehen werden (§ 261 Abs. 1 Satz 1 InsO). Wenn kein Zahlungsplan eingereicht wird, werden die zu den am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerten gehörigen Vermögenswerte vom Zahlungsbefugten verwertet, um die am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte in Bargeld umzuwandeln und an die Kreditgeber zu versenden.

Die Entscheidung über die genaue Vorgehensweise bei der Realisierung trifft der Konkursverwalter nach billigem Ermessen im Hinblick auf einen größtmöglichen Erlöse. Es ist möglich, das Unternehmen des Kreditnehmers oder einzelne Unternehmen als Ganzes zu verkaufen oder das Unternehmen aufzuspalten und die Einzelwerte isoliert zu verkaufen.

Basis für die Gewinnausschüttung des Insolvenzverwalters ist eine Verteilerliste, die er auf der Basis der Übersichtstabelle (§ 175 InsO) zu erstellen hat. Dazu müssen alle Insolvenzansprüche gehören, die bei der Ausschüttung zu beachten sind. Die Erlöse werden dann im Verhältnis zur Summe der Insolvenzansprüche auf die Kreditgeber umgelegt. Die Ausschüttung wird in der Regelfall erst nach Abschluss der Liquidation der am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögenswerte aufgenommen.

Sobald in der Insolvenzanlage ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen, werden so genannte Vorauszahlungen geleistet (§ 187 Abs. 2 Satz 1 InsO). Nach Abschluss der Realisierung findet die endgültige Verteilung statt (§ 188 Satz 1 InsO). Der Antrag erfordert die Genehmigung des Insolvenzgerichtes (§ 196 Abs. 2 InsO). Sind alle Insolvenzansprüche vollständig abbaubar, so hat der Verwalter den Restbetrag an den Konkursschuldner abzuführen (§ 199 Satz 1 InsO).

Nach Abschluss der endgültigen Ausschüttung wird das Insolvenzverfahren von Amtes wegen aufhoben. Die Kreditgeber können nach Beendigung des Konkursverfahrens ihre verbleibenden Ansprüche gegen den Insolvenzverwalter uneingeschränkt durchsetzen. Anders verhält es sich, wenn der Debitor eine physische Personen sind und die Befreiung von der Restschuld beantrag. Im Falle einer Gewährung werden die Kreditgeber schließlich daran gehindert, ihre Ansprüche gegen den Debitor durchzusetzen (Ausnahme: die in 302 Abs. 1 Nr. 1 genannten Ansprüche).

In der Regel gewinnt der Insolvenzschuldner mit der Auflösung des Verfahrens die Verwaltungs- und Verfügungsgewalt über die zuvor in einem Insolvenzverfahren befindlichen Vermögenswerte zurück. Das Insolvenzverfahren wird im Rahmen des Planverfahrens eingestellt, sobald die Planbestätigung rechtsverbindlich ist (§ 258 I 2 InsO).

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