Drittschuldner Bank

Fremdschuldner Bank

Im Falle von Kontenpfändungen wird die Bank, bei der ein Konto gepfändet wird, als Drittschuldner bezeichnet. Sie ist verpflichtet, den Kontostand an den Schuldner auszuzahlen und ist somit Drittschuldner. b) bei einer Bank oder einem Notar. Damit beantragen wir dann beim zuständigen Vollstreckungsgericht einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gegen den Drittschuldner (Bank).

Drittschuldnerinnen

Bei einer Pfändung eines Kontos hat ein Finanzinstitut mehrere Verpflichtungen, da es zu einem so genannten Drittschuldner wird. Zum einen sind die Finanzinstitute dazu angehalten, den Gläubigern innerhalb von 14 Tagen einige Informationen zur Verfügung zu stellen. Für Kontenpfändungen wird die Bank, bei der ein Pfändung eines Kontos erfolgt, als Drittschuldner bezeichnet. Die Bank wird als Drittschuldner eingestuft. Im Falle einer Lohn- oder Gehaltspfändung übernimmt der Auftraggeber die Stellung des Drittschuldners. Bei einer Lohn- oder Gehaltspfändung übernimmt der Auftraggeber die Stellung des Gesamtschuldners.

Im Vollstreckungsrecht wird der Ausdruck "Drittschuldner" benutzt, um ihn vom Zwangsverwalter (Vollstreckungsschuldner) zu unterscheiden. Die Schuldnerin ist diejenige, an die die Zwangsvollstreckung erfolgt. Verfügt eine Privatperson über ein Bankkonto und zahlt darin ein, schulden die Banken dem Inhaber des Kontos das deponierte Bargeld. So wird die Bank zum Debitor des Kontoinhabers.

Wenn nun eine Beschlagnahmung gegen den Kontobesitzer - konkret gegen das Konto der betreffenden Personen - erfolgt, steht diese dem Kreditgeber etwas zu und wird zum Kreditnehmer des Kreditors. Damit ist die Bank Gläubigerschuldner des Vollstreckungsschuldners (Kontoinhaber) des Kreditgebers. Die Forderungspfändung wird mit der Zustellung des Pfändungsbeschlusses an das Finanzinstitut als Drittschuldner vollzogen.

Wollen die Kreditoren wissen, wie hoch die Erfolgschancen einer Zwangspfändung sind, können sie vom Drittschuldner eine so genannte Drittdeklaration einfordern. Die Erklärungserklärung ist dem Kreditgeber innerhalb von 2 Kalenderwochen nachzusenden. Es gibt eine unabhängige Verordnung für die Feststellung von Drittschulden nach § 840 ZPO (ZPO). Die Gläubigerin muss die Bank explizit auffordern, eine Dritterklärung abzugeben.

Eine Informationspflicht des Kreditinstitutes ergibt sich daher nur, wenn der Kreditor im Pfändungsprotokoll die Einreichung der Erklärung des Drittschuldners erklärt. Um die Erfolgsaussichten der Zwangspfändung für den Kreditgeber beurteilen zu können, muss der Drittschuldner in der Erklärung des Drittschuldners folgende Angaben machen: Erstens: Ist die Reklamation wohlbegründet erkannt? Sind die Drittschuldner zur Leistung der Leistung berechtigt?

Wurde eine Beschlagnahmung für dieses Bankkonto im vergangenen Jahr aufhoben? Wird das Benutzerkonto als Anlagenschutzkonto (P-Konto) mitgeführt? Weitergehende Angaben zum Kunden oder Kunden sind gesetzlich nicht vorgeschrieben. Wenn der Drittschuldner seiner Verpflichtung zur Abgabe der Drittschulderklärung nicht nachkommt, hat der Kreditor einen Vergütungsanspruch. Die Forderung entsteht auch, wenn der Drittschuldner eine falsche, nicht vollständige oder verspätete Erklärung abgibt.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum