Deutsche Schuldenuhr

Die deutsche Schuldenuhr

eine Milliarde Euro Schulden jeden Monat an alle anderen Ausgaben zurückzuzahlen. Eine solche Uhr gibt es auch in Deutschland. Der Schuldentimer, auf dem Gebäude des Bundes der Steuerzahler in Berlin: Der Wohlstand in Deutschland wurde bereits vor der Krise mit neuen Schulden gekauft. Debt Clock, Steuerzahlerverband, Staatsschulden. Werfen Sie einen Blick auf die deutsche Schuldenuhr auf der Internetseite des Bundes der Steuerzahler (oben rechts).

Schulduhr Deutschland: Das ist es, worum es geht.

Ein sogenannter Debt Clock gibt an, wie hoch die derzeitige Staatsverschuldung ist. Eine solche Uhr gibt es auch in Deutschland. Das Land ist überschuldet, und nicht zu knapp: Rund 2 Bill. EUR sind derzeit auf der Schuldenuhr unseres Heimatlandes. Dahinter steht eine wirkliche digitale Uhr, die am Sitz des Bundes der Steuernzahler in Berlin steht.

Dabei wird in Realzeit dargestellt, wie hoch die deutsche Verschuldung ist, wie hoch die derzeitige Wachstumsrate ist und wie hoch die Verschuldung ist, was zu einer Pro-Kopf-Berechnung für den individuellen Staatsbürger führt. Die Uhr funktioniert jedoch nicht wirklich in Echzeit. Er gibt eine Schätzung wieder, die sich aus dem öffentlichen Schuldenstand des vergangenen Jahres und der voraussichtlichen Aufnahme oder Rückzahlung von Krediten oder Tilgungen errechnet.

Die Uhr am Haupteingang des Bundes der Steuern installierte der Verband der Steuerschuldner im Jahr 2004, um anschauliche Informationen über die deutsche Staatsschuld zu liefern. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ist die Schuldenuhr Ende 2017 rückläufig gelaufen. Deshalb hat der Land seine Verschuldung seitdem reduziert. Staatsschulden - was verbirgt sich hinter ihnen? Verschuldungen von knapp 2 Trillionen Euros hören sich wie eine unglaublich hohe Zahl an.

Dennoch ist es in der Regel nicht ungewöhnlich, dass ein Land Verschuldungen erleidet. Durch den Verkauf so genannter Regierungsanleihen verschuldet sich ein Teilstaat. Aufgrund der als robust geltenden deutschen Konjunktur gibt es trotz vergleichsweise niedrigem Zinsniveau genügend Anleger für die Anleihe. Die Gelder, die der Land auf diese Weise bekommt, können angelegt werden. So fließen sie zum Beispiel in das Bildungswesen oder die Verkehrsinfrastruktur und sorgen so dafür, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auch in den kommenden Jahren hoch bleibt. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen.

Schwierig wird es, wenn die Staatsschulden weiter steigen, die wirtschaftliche Produktion aber nachlässt. Es wird für Investoren zu risikoreich, in Regierungsanleihen zu diversifizieren, und der Bund wird kein zusätzliches Kapital mehr erhalten. Wenn es dann nicht mehr möglich ist, die vorhandenen Verbindlichkeiten zu verzinsen, besteht die Gefahr eines Staatsbankrotts.

Die deutsche Staatsschuld unterschreitet zwei Billionen Mark

Gegenüber 2016 sanken sie um 2,1 Prozentpunkte oder 42,1 Mrd. EUR auf 1,967 Mrd. EUR, wie das Bundesamt für Statistik am kommenden Donnerstag bekannt gab. Damit ergibt sich eine Verschuldung pro Kopf von 23.797 E. "Erstmalig seit dem Start der derzeitigen Kalkulationsmethode im Jahr 2010 liegt der Verschuldungsgrad damit unter der Zwei-Billionen-Marke", wurde gesagt. "Alle Stufen des gesamten Staatshaushalts haben zum Abbau der Schulden beigetragen", erläuterten die Statisten.

Ende 2017 lag die Bundesregierung mit 1.242 Bill. EUR in der Talsohle, was einem Minus von 1,2 Prozentpunkten entspricht. Noch stärker reduzierten sich die Länder: Ihr Verschuldungsgrad ging um 3,7 Prozentpunkte auf 586 Mrd. zu. In Sachsen (-16,0 Prozent), Baden-Württemberg (-13,0 Prozent) und Bayern (-12,7 Prozent) ging er prozentual besonders deutlich zurück. Gegen den allgemeinen Trend stiegen die Verschuldungen in Hamburg (+4,6 Prozent), Thüringen (+3,5 Prozent) und Sachsen-Anhalt (+2,2 Prozent).

In Hamburg war die Kreditaufnahme im Rahmen der HSH Nordbank ein wichtiger Umstand. Mit 138 Mrd. EUR haben die Kommunen ihre Schulden um 3,5 Prozentpunkte reduziert. Dabei gab es in allen Bundesländern die stärksten prozentualen Einbußen in Sachsen (-9,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (-6,8 Prozent) und Hessen (-6,4 Prozent). Mit 404 Mio. EUR war die soziale Sicherheit mit 6,9 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr zuvor angeschuldet.

Die Statistiken berücksichtigen die Verpflichtungen gegenüber dem nicht-öffentlichen Sektor, wie z.B. gegenüber Kreditinstituten und Privatunternehmen.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum