Darf ein Inkassounternehmen Konto Pfänden

Möge ein Inkassounternehmen ein Pfandkonto eröffnen.

darf weder den Gerichtsvollzieher schicken noch die Bezahlung einziehen. Im Falle einer Nichtzahlung ergreift der Gerichtsvollzieher Maßnahmen zur Pfändung, zur Beitreibung von Forderungen gegen den Schuldner. Jetzt stellt sich die Frage: Kann ein Inkassounternehmen eine Pfändung vollständig lähmen? im Endeffekt, kann es aus wirtschaftlicher Sicht sein. Kontenpfändung trotz Abschlagszahlung Lieber Frager, auf der Basis der uns zur Verfügung gestellten Unterlagen möchte ich Ihnen eine verbindliche Antwort auf Ihre Frage wie folgt geben: Ohne einen Anspruch ist die Ausführung, zu der auch die Anlage eines Kontos zählt, im Prinzip nicht möglich. Allerdings sollten Sie trotzdem überprüfen, ob es einen vollstreckbaren Rechtsanspruch gegen Sie gibt. Sie sollten auch überprüfen, ob Sie möglicherweise eine effektive Übereinkunft abgeschlossen haben, mit der Sie sich der unmittelbaren Vollstreckung unterzogen haben, oder ob Sie eine Übertragung des verpfändbaren Teiles Ihres Erwerbseinkommens im Zuge der Teilzahlungsvereinbarung vorgenommen haben, und diese wird durchgesetzt.

Im Falle einer effektiven Teilzahlung wird auf eine Pfändung grundsätzlich verzichtet, wenn die Teilzahlungen rechtzeitig erfolgen und der Kreditgeber für die Zeit der Teilzahlung den Verzicht auf Zwangsmaßnahmen angekündigt hat. Wenn Sie die Teilzahlungen ohne eine spezielle, überprüfbare Übereinkunft mit dem Kreditgeber oder dem Inkassobüro vornehmen, kann es durchaus möglich sein, dass trotzdem Zwangsmaßnahmen ergriffen werden.

Gleichermaßen können trotz einer wirksamen Abschlagszahlungsvereinbarung Ausführungsmaßnahmen veranlasst werden, wenn die Abschlagszahlungen ungeregelt oder nicht in der festgelegten Menge erfolgen. Ich kann ohne Wissen um den konkretes Schreiben und die Teilzahlungsvereinbarung einschließlich des Zahlungsprozesses an dieser Stellen keine endgültige Aussage darüber treffen, ob das Verfahren der Inkassostelle erlaubt ist. Wenden Sie sich jedoch so schnell wie möglich an das Inkassounternehmen und erläutern Sie den Tatbestand des Falles.

Beantragung einer Bevollmächtigung des Inkassounternehmens, sofern diese nicht bereits dem Brief beigefügt ist. Beachten Sie zur Sicherheit die abgeschlossene Abschlagsvereinbarung. Falls verfügbar, sollten Sie eine Abschrift der Vereinbarung über die schriftliche Ratenzahlung einreichen und uns über die mit dem Termin getätigten Auszahlungen informieren. Verlangen Sie auch eine ausführliche und aktualisierte Liste der Forderungen und ggf. eine Abschrift des Rechtstitels, auf dem die Verpfändung basieren soll.

Setzten Sie dem Inkassounternehmen eine Deadline von ca. 10 Tagen für den Versand der Dokumente. Weil Sie sagen, dass Sie wahrscheinlich bedroht sind, gehe ich davon aus, dass es sich noch nicht um eine Beschlagnahmungsmeldung oder eine Vorabbeschlagnahme handelte, sondern um eine Beschlagnahmungsgefahr oder eine zwingende Maßnahme. Unglücklicherweise gibt es einige Inkassounternehmen, die mit solchen Briefen Debitoren einzuschüchtern versuchen, um schnell zu höheren Abschlagszahlungen zu gelangen.

Obwohl ein solches Verfahren fraglich ist, sollten Sie dennoch wie oben dargelegt handeln und die Dokumente, insb. eine Titelkopie und die Prokura anfordern. Reagiert das Inkassounternehmen nicht oder versucht es, ein Konto ohne durchsetzbaren Anspruch einzuziehen, sollten Sie sich unverzüglich an einen lokalen Rechtsanwalt zur Abwehr dieser Massnahmen wende.

Darüber hinaus sollten Sie mit Ihrer Hausbank oder Ihrer Sparbank klären, ob Sie ein sogenanntes "Bankkonto" einrichten möchten.

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