Ablauf Insolvenzverfahren

Insolvenzverfahren

Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Eröffnung und Durchführung eines Insolvenzverfahrens beachten sollten. Mit dem Insolvenzverfahren werden insbesondere drei Ziele verfolgt: Der Regelfall Insolvenz: Ablauf, Kosten, Dauer & mehr! In einem souveränen und zielgerichtet geführten Insolvenzverfahren ergibt sich für alle Beteiligten die nächste Chance.

Verfahren des Konkursverfahrens

Das Insolvenzverfahren wird mit dem Antrag auf Insolvenz (Eigen- oder Fremdantrag) beim zuständigen Gericht eröffnet. Erscheint dem Konkursrichter ein Vermögen schutzbedürftig - zumindest wenn ein Unternehmen noch nicht aufgegeben wurde - wird unverzüglich ein provisorischer Konkursleiter ernannt. Der Anspruch auf Insolvenzverlustausgleich ("Insolvenzausgleich") bietet die Chance, das Unternehmen ohne Personalaufwand für einen Zeitabschnitt von bis zu drei Monate fortzuführ.

Voruntersuchung: Kann ein Insolvenzverfahren vielleicht vermieden werden? Auch für die Kreditgeber kann in den meisten FÃ?llen ein Arrangierungsverfahren oder die auÃ?ergerichtliche Schuldenbereinigung eine Verbesserung der Ergebniszahlen bewirken. Ein Insolvenzverwalter mit hohem Vergütungsanspruch, der im Voraus aus dem am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögen entfernt wird, ist dann nicht mehr erforderlich und das Insolvenzverfahren kann viel rascher durchlaufen werden.

Bitte kontaktieren Sie mein Sekretariat, um die Möglichkeit und das Verfahren eines Abwicklungsverfahrens zu erörtern. Auf jeden Falle wird ein Sachverständiger bestellt, der dem Zahlungsgericht zu melden hat, ob die zu erwartenden Insolvenzkosten (d.h. vor allem die Vergütung des Verwalters) erstattet werden. Spaetestens hier - aber vor allem vorab - werden nach Ansicht des (spaeteren) Administrators die Voraussetzungen fuer die Reorganisation/Entwicklung des Betriebes geschaffen.

In dem Beschluß über die Insolvenzeröffnung setzt das Bundesgericht einen Stichtag und eine Gläubigerversammlung fest. Mit dem Beschluß über die Insolvenzeröffnung setzt das Bundesgericht einen Stichtag fest. Dort werden die Prüfungsergebnisse der von den Kreditoren eingereichten Ansprüche vorgestellt, ggf. wird der Insolvenzverwalter abgewaehlt und ein Gläubigerkomitee ernannt. Diese Daten sind nicht bekannt - die Kreditgeber, der Entrepreneur und, falls verfügbar, der Konzernbetriebsrat können neben dem Insolvenzverwalter und dem Gerichtsvollzieher/Richter mitwirken.

Außer dem Gerichtsvollzieher (des Gerichts) und dem Konkursverwalter treten in der Regel keine weiteren Teilnehmer auf. In dem weiteren Vorgehen bestimmt der Konkursverwalter das weitere Schicksal des Betriebes und muss (mindestens einmal jährlich) dem Konkursgericht über die Vorgänge erstatten. Unglücklicherweise ist in der Regel eine einfache Verarbeitung üblich, obwohl in vielen FÃ?llen mit mehr Expertenwissen/Verpflichtung eine Fortführung/Reorganisation des Betriebes möglich wÃ?re.

Kritisiert wird die fehlende Qualitätssicherung unter den Administratoren und das damit verbundene Verhalten eines engagierten und qualifizierten Verwalters, der im entsprechenden Prozess ernannt wird: Viele Unternehmen/Schuldner befürchten, durch die Bestellung eines eventuell wirtschaftlich unfähigen Insolvenzverwaltern unfähig gemacht zu werden. Denn nach "seriösen Schätzungen" sind von den aktuell rund 1.200 Administratoren maximal 200 in unternehmerischer Hinsicht ausreichend ausgebildet - der verbleibende Teil entspricht den weitverbreiteten Erwartungen, dass die Zahlungsunfähigkeit das Ende des Betriebes ist (Quelle: F.A.Z. vom 2. November 2005, Nr. 255 S. 27, Prof. Dr. Hans Haarmeyer).

An dieser Stelle wird klar, dass - falls unvermeidlich - ein Insolvenzverfahren mit einer entsprechenden Liste von Verfahren zum Insolvenzplan und zur Selbstverwaltung erstellt werden sollte. Wurde die Gesellschaft aufgelöst oder umstrukturiert, werden die Verwaltungskosten und die gerichtlichen Aufwendungen aus der Konkursmasse im Voraus bezahlt und der restliche Teil wird als Kontingent an die Kreditgeber ausgeschüttet.

Im Durchschnitt verbleiben bei den Kreditgebern rund vier Prozentpunkte. Daraus wird klar, dass es sich durchaus auszahlen kann, Insolvenzvorteile aus Wertpapieren und dergleichen geltend zu machen. Hat der Sachwalter die Schlussabrechnung und die Schlussakte (die den Kreditgebern vor Gericht zur Verfügung steht) vorgelegt, wird das Klageverfahren nach Ablauf eines Stichtages eingestellt und das Klageverfahren wird eingestellt.

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